Stick soll 2012 um unter 200 US-Dollar auf den Markt kommen
FXI Technologies hat einen mit Android 2.3 betriebenen Computer entwickelt, der in einem USB-Stick Platz findet. So lässt sich mit "Cotton Candy" Android als virtuelle Umgebung um einem PC oder Notebook nutzen, aber auch der direkte Anschluss an einen Monitor ist möglich.
Dual-Core CPU, Quad-Core GPU
Als Prozessor kommt ein Dual-Core ARM Cortex A9 mit 1,2 GHz zum Einsatz. Daneben verfügt Cotton Candy über einen ARM Mali-400 MP Quad-Core-Grafikchip, 1 GB Arbeitsspeicher sowie WLAN 802.11b/g/n und Bluetooth 2.1. Über einen HDMI-Port kann der Stick auch direkt an einen Fernseher angeschlossen werden. Dateien werden auf dem USB-Stick auf einer microSD-Karte mit bis zu 64 GB gespeichert.
Kein Android Market
Wird Cotton Candy an einen Computer angesteckt, startet Android als virtuelle Umgebung in einem eigenen Fenster. Vorerst existiert der Android-USB-Stick nur als Prototyp. Zugriff auf den Android Market gibt es nicht, FXI arbeitet jedoch an einem eigenen Store für Apps. The Verge konnte Cotton Candy bereits kurz ausprobieren und berichtet von einer reibungslosen Performance auf einem Test-Notebook.
Markt-Pläne
Für eine kommerzielle Variante soll Cotton Candy laut Winfuture noch mit USB 3.0 ausgestattet werden. FIX Technologies plant auch Varianten mit Ubuntu Linux und Windows 8 zu entwickeln und das System mit Partnerunternehmen in der zweiten Hälfte 2012 „deutlich" unter 200 Dollar anzubieten. (red)