Anke sagt nein, danke

20. November 2011, 12:22
72 Postings

Engelke winkt mit Verweis auf ihr "Late-Night-Trauma" aus dem Jahr 2004 ab: "Ich bin keine Rampensau"

Hamburg - Für die Komikerin Anke Engelke (45) kommt die Nachfolge von "Wetten, dass..?"-Moderator Thomas Gottschalk nicht infrage. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" begründet sie das so: "Weil ich noch immer ein Late-Night-Trauma mit mir rumschleppe, seit ich 2004 bei Sat.1 die Nachfolge von Harald Schmidt antreten sollte, was ich immerhin 78 Folgen lang durchhielt. Ich spiele gern Sketche, co-moderiere gern ein Event wie den Eurovision Song Contest, aber ich bin keine Rampensau." Bei "Anke Late Night" habe sie sich immer dafür geschämt, wenn die Menschen glaubten, der Eingangsmonolog sei von ihr, "dabei war er von meinen Autoren, und ich habe nur so getan, als falle mir alles spontan ein".

Thomas Gottschalk wird die ZDF-Unterhaltungssendung "Wetten, dass..?" am 3. Dezember zum letzten Mal moderieren. Danach wechselt er zur ARD, wo er am 23. Jänner 2012 mit seiner fast werktäglichen Vorabendsendung "Gottschalk live" beginnt. Das ZDF will sich mit der Klärung der Nachfolge Zeit lassen - derzeit steht eine Entscheidung zwischen Mitte Dezember und Mitte Jänner in Aussicht. Nachdem der Favorit Hape Kerkeling vor zwei Wochen absagte, galten neben Engelke auch Barbara Schöneberger oder Markus Lanz als neue Favoriten - alle haben aber inzwischen ein Nein zur Gottschalk-Nachfolge signalisiert.

Engelkes Komiker-Kollege Bastian Pastewka (39) spricht sich in dem neuen "Spiegel"-Gespräch für die Einstellung der ZDF-Show aus: "Ich kann mir schwer vorstellen, dass es ohne Thomas Gottschalk funktioniert. Das Beste wäre, wenn das ZDF "Wetten, dass..?" nicht fortführen würde." Stattdessen könne man sich etwas "ganz Verrücktes, Neues" ausdenken. (APA)

(APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Anke Engelke.

Share if you care.