Ölpest vor Brasilien

US-Ölkonzern Chevron war "völlig unvorbereitet"

19. November 2011, 23:42
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    foto: ap/ibama

    Chevron konnte das Ölleck bisher nicht schließen.

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    foto: apa/epa/santana

    18 Schiffe sind im Einsatz gegen die Ölpest.

Brasilien übt heftige Kritik - Bereits 400.000 Liter Öl vor Rio de Janeiro ins Meer gelaufen

Sao Paulo - Der US-Ölkonzern Chevron war nach Einschätzung der brasilianischen Polizei schlecht auf den jüngsten Austritt aus einem seiner Bohrlöcher vor der Küste des Staates Rio de Janeiro vorbereitet. Das Unternehmen sei "völlig unvorbereitet auf einen Notfall wie diesen" gewesen, sagte der Leiter der Abteilung für Umweltvergehen der Bundespolizei am Samstag. Chevron war am 7. November erst von dem brasilianischer Ölkonzern Petrobras auf das undichte Bohrloch aufmerksam gemacht worden.

Nach Angaben der Umweltschutzbehörde Ibama waren bis Freitag über 400.000 Liter Öl ins Meer gelaufen. Chevron versucht noch immer das Leck zu schließen und hat 18 Schiffe für die Säuberungsarbeiten im Einsatz. (APA/sda)

Kommentar posten
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Robert Fien
01
20.11.2011, 19:44
Es ist generell ein Unsinn sondergleichen in einer Tourismusregion Ölbohrungen zuzulassen!

Es ist klar dass die Förderung von Erdöl ein unbeherrschbares Risiko darstellt. Wenn die Region die Einnahmen aus dem Tourismus langfristig erhalten will muss sie auf jene aus dem Ölgeschäft verzichten! Das wäre im übrigen die wesentlich bessere Wahl, denn Tourismus schafft viel mehr Arbeitsplätze und Wertschöpfung und die Natur bleibt auch für die Einheimischen langfristig erhalten!

Uniquin
 
00
20.11.2011, 18:50

wie paßt "völlig unvorbereitet" zusammen mit der Aussage das 18 Schiffe im Säuberungseinsatz sind?

No_lD
00
20.11.2011, 19:58
naja

das ist in knapp zwei wochen ja kein problem, 18 schiffe dorthin zu schicken, da hat man sich noch locker ein paar tage zeit lassen können...
Gute 30.000 berechnete liter pro tag sind allerdings "kein schmutz"!

Thinking_Citizen
 
05
20.11.2011, 16:44

Das ist nur ein weiterer Vorfall in einer langen liste von Umweltsuenden durch Chevron (und seine Vorgaengerunternehmen).

Fuer all jene die ihn noch nicht gesehen haben, empfehle ich besonders den Dokumentarfilm "CRUDE", der dokumentiert wie Chevron sich in Ecuador mit Haenden und Fuessen (und teuren Anwaelten) gegen eine Klage wehrt, fuer ganz schlimme Umweltzerstoerung verursacht durch die Vorgaengerfirma Texaco, aufzukommen.

Dieses Unternehmen ist wirklich ein organisiertes Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Umwelt.

cupertino
62
20.11.2011, 17:35
mit der sachlage befasst

als denkender buerger sind sie natuerlich mit der sachlage bestens betraut. sie natuerlich gluecklich genug, mit dem rad ins buero fahren zu koennen und essen salat aus eigenem anbau.

muss sei leider enttaeuschen, bei saemtlichen oel und atmunfaellen sitzen wir alle gemeinsam drinnen. finger auf andere zu zeigen ist da zu einfach.

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
00
24.11.2011, 14:05

@ "bei Atomunfällen sind wir mitverantwortlich":

nein, genügt seinen Strom von einem Ökostromanbieter zu beziehen, zB www.oekostrom.at
das kann jeder vonuns

cupertino
00
26.11.2011, 17:59
ein guter anfang

nur interessiert das den lkw fahrer, der ihre tomaten aus spanien bringt, recht wenig.

erinnert irgendwie an biogemuese: da ist auch 80% marketing dahinter.

MondXicht
02
20.11.2011, 19:28

Anstatt sie zu beflegeln möchte ich ihnen Teilrecht geben, denn wir alle profitieren halt mit unserem westlichen Lebensstil vom Öl und den Firmen, derzeit, aber ich denke Sicherheitsauflagen werden aus Kostengründen oft und gerne umgangen und korrupte Politiker spielen absichtlich blinde Kuh.
Extrembeispiel für mich ist das Nigerdelta, eine stille Tragödie!

Thinking_Citizen
 
24
20.11.2011, 18:19

Und was bitte hat ihr Gestammel mit meinem Posting zu tun?

jedi knightr
02
20.11.2011, 18:07

Sie meinen ganz im Gegensatz zu ihrem Post oder wie????

nonixnarretz
00
20.11.2011, 16:31

pfuh, schlechte nachrichten... jetzt aber schnell mit dem auto ins gruene!

das wirklich interessante ist aber doch, dass die brasilianische polizei in erster linie das sagt, was ihr der jeweilige geldgeber an dem tag diktiert. komisch dass dafuer kein geld mehr in chevron's portokassa uebrig ist.

Dave Windorf
 
00
20.11.2011, 15:50

erinnert mich an irgendwas....

No_lD
10
20.11.2011, 20:01
das foto?

ja, mich auch: gruppeneinlauf kurz vor der anal-orgie ;)
mannomann, so ein menschlicher verstand kann ganz schön verschmutzt sein *g* kommt wohl von 20 jahren websurfen...

Sinfioetli
413
20.11.2011, 13:23
stoppt den autoterrorismus!

solange es sich die menschen hier noch leisten können, jeden tag 70kg lebendgewicht mit 1000+ kg metall, bei gleichzeitiger alternative, zur arbeit und retour zu kutschen, ist autofahren zu billig!

Karl Krammer
00
20.11.2011, 22:19
so ist es

runter mit den Unterschichtlern von den Straßen und ab in den Untergrund mit ihnen! Züge und U-Bahnen wurden ja dazu erfunden, um die ausgemergelten Gestalten aus dem Blickfeld der oberen Zehntausend zu verbannen.
Der Führerschein sollte 10.000€ im Jahr kosten. Das vertreibt die Proleten schneller als die Grünen "Ständestaat" rufen können.

cupertino
01
20.11.2011, 22:10
tomaten zur weihnachtszeit

es geht nicht nur um autos und plastik. es geht um unser *energie*verhalten im allgemeinem. solange es ok ist, unser lebensmittel und gueter ueber 1000e km zu transportieren, wird sich da nicht viel aendern.

Christoph Smaul, formerly known ass
 
20
20.11.2011, 18:21

Es geht nicht nur um Autos, es geht auch um Kunststoffe, wie ihre Tastatur, und allem, was Plastik ist.

Zum Gruß!

yomellamo
00
20.11.2011, 21:56

Die chemische Verwendung von öl benötigt nur einen minimalen Bruchteil dessen was im verkehr einfach so verheizt wird.

Sinfioetli
00
20.11.2011, 19:47

selber,
ich möcht nur wissen, wie viele tankladungen in meiner tastatur stecken...

Naomi Crawles
02
20.11.2011, 13:08
sieht aus wie ein weiteres Eigentor für uns alle!

nettes photo, weis jemand was das genau ist?

=P
01
20.11.2011, 13:25

dürfte ein Riss im Boden sein, über den das Erdöl ins Meer fließt. Das "Tor" ist eine Messhilfe, ähnlich wie die Nivellierlatte oder die Dezimeterstreifen bei Hochgeschwindigkeitsaufnahmen.

Herr Plumm
31
20.11.2011, 11:24

sehen wirs mal so...

eine ölpest führt letztendlich dazu, dass die gifte in die nahrungskette gelangen --> mehr menschen sterben indirekt/direkt dadurch --> reduktion der population --> natur erholt sich sowieso irgendwann wieder....

Personifizierte Unscheinbarkeit
00
20.11.2011, 16:37

Ich lade Sie gerne zu einer täglichen Extraportion Kings Prawns ein.

awsd
04
20.11.2011, 13:22

die "natur" wie wir sie jetzt kennen ist das ergebnis von millionen jahren entwicklung. das ist alles sehr sensibel ausbalanciert. jetzt kommt der mensch und vernichtet alles in läppischen 100 jahren. mr smith hat schon recht, wenn er behauptet, dass die menschen alle zeichen eines virus zeigen...

Personifizierte Unscheinbarkeit
00
20.11.2011, 16:47

Der Virus bewirkt die gedankliche Unterscheidung zwischen Mensch und Natur. Ein fataler Irrtum.

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