Wim Wenders "Pina" unter 15 Dokus in der Oscar-Vorrunde

19. November 2011, 10:42
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Film über Choreographin Pina Bausch geht auch als bester fremdsprachiger Film für Deutschland ins Rennen - Oscar-Nominierungen am 24. Jänner

Los Angeles - "Pina" von Regisseur Wim Wenders hat heuer gleich doppelte Oscar-Chancen. Nach Mitteilung der Oscar-Akademie in Los Angeles ist der Film über die 2009 gestorbene Wuppertaler Choreographin Pina Bausch unter den 15 Kandidaten in der Sparte "Dokumentarfilme". Der Film des deutschen Regisseurs geht zudem in der Kategorie "bester nicht-englischsprachiger Film" ins Rennen.

In der Sparte "Dokumentation" hatten sich zunächst 124 Filme qualifizieren können, 15 davon schafften es jetzt in die engere Wahl. Mit "Pina" im Rennen sind unter anderem "Jane's Journey" über das Leben der Affenforscherin Jane Goodall, "Sing Your Song" über den Sänger und Bürgerrechtler Harry Belafonte, und die Dokumentation "Buck" über den Pferdeflüsterer Buck Brannaman.

"Pina" ist für Deutschland außerdem als "bester nicht-englischsprachiger Film" im Oscar-Rennen. In dieser Kategorie haben sich 63 Länder beworben, auch Österreich mit Karl Markovics Regiedebüt "Atmen". Zu den Mitstreitern gehören neben fast allen europäischen Ländern unter anderem auch Kuba, China, Indien, Vietnam und erstmals Neuseeland. Im vorigen Februar holte der dänische Film "In A Better World" von Regisseurin Susanne Bier die begehrte Auszeichnung.

Am 24. Jänner gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences die endgültigen Anwärter, meist fünf Kandidaten in jeder Sparte, bekannt. Einen Monat später, am 26. Februar, geht dann die 84. Oscar-Verleihung in Los Angeles über die Bühne. (APA)

 

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