Wien

Erfolgreiche erste "Lange Nacht der Moscheen"

19. November 2011, 10:10
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    foto: apa/andreas pessenlehner

    Interessierte Besucher der "Langen Nacht der Moscheen".

Islamische Föderation lud in fünf Gebetshäuser ein

Wien - Die erste "Lange Nacht der Moscheen" hat am Freitag auch Nicht-Muslime in die Islamischen Gebetsräume der Bundeshauptstadt gelockt. Fünf Einrichtungen der Islamischen Föderation in Wien (IFW) boten dabei Führungen, Diskussionen sowie Kulinarisches an. Die Organisatoren in der Hamidiye Moschee in Favoriten etwa zeigten sich mit dem Besucherstrom am frühen Abend durchaus zufrieden. Bis 1 Uhr dauerte die "Lange Nacht der Moscheen" an.

Die von Muslime-Vertretern, Journalisten und Wissenschaftern diskutierten Themen reichten von "Islamophobie" und "Feindbild Islam" über "Musliminnen im Alltag" bis zu "Miteinander leben". In der Hamidiye Moschee fanden sich überwiegend junge Besucher ein. Diskutiert wurde etwa angeregt, ob es eine Version des Koran in japanischer Sprache gebe. Bei Führungen wurden unter anderem der Gebetsraum und der Raum zur Gebetswaschung erklärt. An Informationsständen konnte man sich zudem über Koran, das arabische Alphabet und "Die 99 Namen Allahs" informieren.

Bei der "Langen Nacht der Moscheen" handelt es sich nicht um eine Aktion der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), sondern der IFW allein. Ihr ist allerdings auch der derzeitige IGGiÖ-Präsident Fuat Sanac zuzurechnen. Im Vorfeld hatte es Kritik hinter vorgehaltener Hand gegeben, dass es keine gemeinsame derartige Veranstaltung aller Islamischen Gruppierungen in Österreich gebe. Vonseiten der Veranstalter der "Langen Nacht der Moscheen" wurde aber auch die Hoffnung geäußert, dass es in Zukunft dazu kommen könnte.

Die Hamidiye Moschee war vor zwei Jahren in die Schlagzeilen geraten. Anrainer hatten sich über angebliche Lärmbelästigung beschwert, eine Bürgerversammlung wurde einberufen. Freitagnacht war von der Aufregung nichts mehr zu spüren, auch manche Anrainer besuchten die "Lange Nacht der Moscheen". (APA)

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Posting 1 bis 25 von 144
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Rosa Grün
 
00
4.12.2011, 15:27
wusste nix davon,

hab's versäumt, schade. nächstes jahr halt.

Ingrid Goeschl
113
21.11.2011, 09:37

Sehr gute Idee.

Leider werden wahrscheinlich halt wieder nur jene hinkommen, die ohnedies weltoffen sind.

Jene Plempeln, die die Religion anderer Menschen nicht tolerieren können, muss man halt ignorieren.

cantanto
00
13.2.2012, 14:58
Gehens, bitte!

"Religion anderer Menschen tolerieren"?

Religionen gehören überhaupt nicht toleriert!
Vielmehr ist es die Pflicht jedes denkenden und zu freiem Handeln fähigen Menschen, mit Nachdruck und aller Radikalität gegen JEDE Art von Religion im öffentlichen Raum vorzugehen.

Denn sonst unterstützt man weiterhin jahrtausendealte Terrororganisationen, die für fast alles Leid auf diesem Planeten verantwortlich waren und sind!

Wir haben uns endlich fast komplett von den Kathofaschisten befreit, nur um einer anderen rückständigen, frauenfeindlichen, lebensfeindlichen, einschränkenden Terrororganisation Platz zu bieten?

Irgendwie scheint mir, die Menschheit lernt genau gar nichts von der Geschichte!

KEINE TOLERANZ FÜR INTOLERANZ!

RebelAngel
 
13
21.11.2011, 16:46
mhm

und weil man so weltoffen ist, wird es auch besonders gern gesehen, wenn sich muslimische Frauen einen nicht muslimischen Mann aussuchen...

Baerald
13
21.11.2011, 13:39
Keine Angst- diese Leut sind eh schon längst dort

(in den Moscheen)...

Der mit dem Wanz tolft
310
21.11.2011, 12:01
Religionen sind mir egal.

Meinetwegen können Leute auch Hundstrümmerl anbeten.

Nicht egal sind mit aber Regeln, nach denen Frauen weniger wert sind, und es neben gläubigen Muslime Dhimmis und Harbis gibt, die man, je nach Bedarf, ausplündern oder umbringen darf.

Eine Religion darf keine Ausrede für menschenverachtende Weltanschauungen sein.

cantanto
00
13.2.2012, 15:01
"Religion", was immer das auch sein mag, war aber IMMER eine Ausrede für den Terror auf dieser Welt.

Daher gehören auch alle - ausnahmslos - von der Öffentlichkeit verbannt!

Inkl. Kirchensteuer, Absetzbarkeit von Spenden etc.

Es ist Zeit für einen modernen Joseph II.

RegallageR
22
21.11.2011, 16:04

ich lebe in wien.
es gibt hier nicht wenige muslime.
obwohl - wie sie meinen - diese ihrem glauben nach ungläubige töten und ausplündern dürften passiert das in der praxis nicht.
und wenn doch wird nach ö gesetz bestraft.
also entspannen sie sich

die Großmutter
00
15.12.2011, 14:14

jedenfalls solange das Österreichische Gesetz gilt.

Ingrid Goeschl
83
21.11.2011, 13:07

Sehen Sie, das meinte ich.

Sie plaudern nach, was Sie irgendwo aufgeschnappt haben, ohne es zu verifizieren.

Gehen Sie doch mal hin und reden Sie mit den Leuten und fragen Sie sie nach Ihrem Standpunkt zur diesen Vorwürfen. Wenn Sie dann konkrete Beispiele bringen können, in welcher Form der Islam als Religion das, was Sie ihm vorwerfen, vorschreibt, dann zitieren Sie diese und man wird Sie ernstnehmen.

So klingt es lediglich nach Strache.

die Großmutter
01
15.12.2011, 14:15

Dann lesen Sie doch den Koran !

pjodre bär
04
24.11.2011, 14:47
dann

tuns vielleicht ihren horizont erweitern,und lesen mal ein paar internationale zeitungen! ( die solchen themen auch widmen) dann geht ihnen vielleicht oder hoffenlich ein licht auf!

Der mit dem Wanz tolft
43
21.11.2011, 13:12
Ich kann lesen.

Ich muss nicht mit Nazis reden, um zu wissen, was ihre Ideologie sagt. Und ich kann lesen, was der Islam sagt. Was der kleine Gläubige sagt oder nicht ist mir genauso egal, wie das, was der kleine Skin sagt.

Ingrid Goeschl
63
21.11.2011, 13:21

Zu lesen gibt es zu jedem Thema Unterschiedliches, Papier ist bekanntlich geduldig, nicht alles, was schriftlich ist, gibt die Wahrheit wieder.

Religionen bestehen aus "kleinen Gläubigen", oder denken Sie wirklich, dass ein Papst allein die Kirche ist?

Der mit dem Wanz tolft
44
21.11.2011, 13:54
Die kleinen Gläubigen,...

...glauben üblicherweise das, was der Guru sagt. Und der wird Außenstehenden was anderes sagen, als den Jüngern.

Fakt ist, was geschrieben steht. Insbesondere in diesem Fall, weil sie ja so stolz darauf sind, dass der Islam eine konkrete Anleitung fürs tägliche Leben ist.
Man kann alles schönreden. Aber was rauskommt, sieht man täglich auf der ganzen Welt.

Ingrid Goeschl
21
21.11.2011, 20:16

Fakt ist, das verschiedene Meinungen geschrieben stehen, je nachdem, was man zur Hand nimmt.

Und dass man sich über mehrere Seiten informiert, bevor man sich ein Bild macht.

Ist es wirklich so schlimm für Sie, etwas nachzuprüfen und womöglich etwas dazuzulernen?

Wir lernen doch ständig dazu, ich genauso wie hoffentlich Sie auch.

die Großmutter
01
15.12.2011, 14:17

Alles was im Koran steht kann verwendet werden, denn alles ist Wort Gottes.

Thank God I'm A Country Boy
21
21.11.2011, 14:42

Aber Blödsinn.. selbst die "bravsten" Christen die ich kenne, so mit jeden Sonntag zur Messe und Kirchenchor und allen Pipapok verhüten, sind für Homosexuellenrechte, eine hat auch abgetrieben.

Die Leute sind NIE so, wie die obersten Kirchenherren, das ist bei Moslems nicht anders als bei Christen.
Red mit den Leuten!
Anstatt dumme Propaganda nachzuplappern.

die Großmutter
00
15.12.2011, 14:22

Das mag ja sein, hätten die Typen jedoch die volle Macht ist mit allen Dogmen und Bibelauslegungen zu rechnen. Solange die Bibel oder auch der Koran als Wort Gottes gilt ist mit Allem was drinsteht zu rechnen.

Gendo
14
21.11.2011, 17:42

Schauen sie sich in der Welt um, dort wo der Islam was zu sagen hat. Wie sieht es dort aus mit Meinungsfreiheit, rechte der Homosexulellen, Frauen und nichtGläubigen.
WIr in Europa hatten schon mal eine Zeit wo es eine Religion geschaft hat die Regeln vor zu geben, diese Zeit nannte sich Mittelalter.
Der kleine Gläubige verstummt , wenn seine Herren ihm sagen dass er in Gottes Namen so zu handeln hat. Im Namen eines Gottes etwas zu tun läßt selbst das beste Gewissen verstummen und ist gegen jede Argumentation imunisiert.

Ingrid Goeschl
51
22.11.2011, 09:39

Ich wage zu behaupten, dass die Handhabung von Religionen der Ausfluss der wirtschaftlichen und kulturellen Situation eines Landes ist und nicht umgekehrt.

Dass viele islamische Länder Entwicklungsländer sind liegt an sehr vielen Dingen, sicher aber nicht an der Religion.

Gendo
01
22.11.2011, 14:34

So und woran liegt es dann?
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Religion und der Entwicklung eines Staates.
Ist ja auch logisch, Religionen (vor allem die großen Monotheistischen) sind gegenüber anderen Ideen Strömungen und Weiterentwicklungen feindselig eingestellt. Was natürlich jede Entwicklung bzw. Modernisierung einer Gesellschaft bzw. Staates hemmt. Europa hatte auch fast 1000 Jahre stillstand dank des Christentums.

weiter lesen
00
10.2.2012, 00:39

1000 Jahre stillstand dank des Christentums...

stimmt nicht ganz.
als das Weströmische Reich so um die 400 n. Chr. unterging, entstand ein Machtvakuum und viele kleine Gruppierungen entstanden in Europa.
Und diese konnten die Hochkultur der Römer nicht fortführen.

Ingrid Goeschl
10
22.11.2011, 20:46

Die Entwicklung eines Landes hängt von vielen Kriterien ab, z. B. den klimatischen Gegebenheiten (heiß, kalt oder gemäßigt), der Bodenbeschaffenheit (fruchtbar, Gebirge, Wüste...), der politischen Geschichte (Kriege, Kolonialherrschaften oder die Möglichkeit der Entwicklung), Naturkatastrophen etc.

Es gab Zeiten, in denen Mitteleuropa weit hinter anderen Ländern zurück waren, heute liegen wir vorne, wie es in einigen Jahren sein wird wissen wir nicht.

Wenn wir mit der Bildungsmisere so weitermachen haben wir gute Chancen, bald weit hinter Ländern wie Indien und China zurückzubleiben.

Die Religion sehe ich eher als Reaktion auf den Zustand und nicht als Auslöser.

Gendo
01
23.11.2011, 10:54

Ja es gibt viele Faktoren die die Entwicklung eines Landes beeinflussen. Monokausal ist in der Geschichte eigentlich nichts. (hab ja auch geschrieben das es einen Zusammenhang gibt und nicht das es die einzige Ursache ist)
Aber gerade Europa ist ein schönes Beispiel das die besten Voraussetzungen in Punkto Boden, Klima und Co dennoch in 1000 Jahre fast Stagnation enden können wenn die herrschende Ideologie (Religionen sind nun mal nicht anders als Ideologien!) es so will. (Gilt ja auch für nicht religiöse I. siehe DDR und BRD mit fast gleicher Ausgangslage, wie da sich in 50 Jahren unterschiede herausgebildet haben)
Eine Ideologie die Bildungsfeindlich (Meinungsfreiheit ist ein toller Motor in der Forschung!) und Wertekonservativ ist nun

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