Paracel & Spratly-Inseln

China warnt USA vor Einmischung

18. November 2011, 14:25

Im Streit um die beiden Inselgruppen im Südchinesischen Meer meldet sich nun Chinas Premier zu Wort

Nusa Dua - In einem kaum verschleierten Angriff auf die USA hat Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao Washington vor Einmischung in Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer gewarnt. Der Disput zwischen China und fünf anderen Ländern um rohstoffreiche Seegebiete müsse unter den Betroffenen selbst gelöst werden, sagte Wen am Freitag beim Gipfeltreffen der zehn Mitglieder der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (ASEAN) mit China in Nusa Dua auf der Insel Bali in Indonesien. "Außenstehende Kräfte sollten sich unter keinen Umständen einmischen", sagte Wen.

US-Präsident Barack Obama hatte in den vergangenen Tagen ein stärkeres Engagement der USA in Asien angekündigt. Die USA haben ihre Interessen mehrfach deutlich gemacht, weil durch das strittige Gebiet wichtige Schifffahrtsstraßen verliefen. Obama war auch Gast beim ASEAN-Gipfel in Indonesien. Er traf die Staats- und Regierungschefs aber separat.

Auch andere Länder erheben Anspruch

Auf das umstrittene Gebiet erheben neben China und Taiwan auch die ASEAN-Mitglieder Philippinen, Malaysia, Brunei und Vietnam teilweise Anspruch. China betrachtet das Südchinesische Meer als Territorialgewässer und nennt seine Ansprüche selbst auf Tausende von Kilometern vom Festland entfernt gelegene Inselgruppen nicht verhandelbar. China, Taiwan und Vietnam beanspruchen die Hoheit über alle Paracel (Xisha)- und Spratly-Inseln (Nansha). Die Philippinen, Malaysia und Brunei fordern Teile der Spratlys für sich. Auch Indonesien ist in den Konflikt verwickelt, weil sich der chinesische Anspruch mit der 200-Meilen-Wirtschaftssonderzone um die indonesische Insel Natuna überschneidet. Dort liegt eines der größten Erdgasvorkommen der Welt.

Das Südchinesische Meer ist ein Randmeer des Pazifischen Ozeans und etwa 1,7 Millionen Quadratkilometer groß. In ihm befinden sich mehr als 200 zumeist unbewohnte Inseln, Felsen und Riffe. China beschleunigt seit Jahren die Aufrüstung seiner Streitkräfte. In der konsequenten Stärkung des Militärapparats und dem regen Wirtschaftswachstum glauben westliche Experten Vorboten eines chinesischen Machtausbaus im pazifischen Raum zu erkennen. Der Streit um die Abgrenzung der Territorialgewässer und die Nutzungsrechte der maritimen Bodenschätze hat sich im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich verschärft. Das Konfliktpotenzial ist in Anbetracht der wirtschaftlichen Aspekte beträchtlich.

Das vom chinesischen Parlament verabschiedete Gesetz über die Territorialgewässer hatte auch zu einer scharfen Kontroverse mit Japan um die Inselgruppe Senkaku (Diaoyu) nordöstlich von Taiwan im Ostchinesischen Meer geführt. Nach Ansicht amerikanischer Experten könnte es im Süchinesischen Meer zu einem Konflikt kommen, falls China die Schifffahrtswege bedrohen und die USA etwa auf Ersuchen der Philippinen einschreiten sollten. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 50
1 2
F S 3
14
19.11.2011, 20:19
"Territoriale Ansprüche" im S-Chinesischen Meer haben so gut wie nichts mit diesem Säbelrasseln in Chinas Vorhof zu tun…

…Wenn der geilste Friedensnobelpreisträger von allen einen Grund findet um China den Krieg zu erklären, kann die Finanzielle Internationale jene Megabeträge, welche die "U.d.S.S.A. Ltd." dem chinesischen Regime schuldet auf Eis legen und den US$ noch weiter ausreizen.

Ähnlich, wie es das sozialsozialistische US Regime mit den Einlagen bei der Social Security(?) seiner eigenen Untertanen durchgezogen hat.

Temporäre Enteignung zum Wohle der 1%.

dreyfusard
13
19.11.2011, 13:27

china wirtschaftlich boykottieren. das ist ein verbrecherisches system:
organhandel mit deliquenten,
vernichtung von völkern- tibeter, uiguren,
wirtschaftsdiktatur,
menschenrechtsverletzungen,
massivste lebensraumzerstörung.
undundund.

hart_aber_fair
43
19.11.2011, 15:39

der westen ist vieeeel besser... wollen sie uns das sagen? dann nehmen sie die rosarote brille ab!

and then there was silence
20
19.11.2011, 12:53

Ein Einschreiten der US-Streitkräfte wäre so was von .... ohne Worte

http://www.youtube.com/watch?v=7tiOClGuogY

Seria
20
19.11.2011, 00:13

sie haben recht die Chings

NONE
11
18.11.2011, 21:20

China macht einen grossen Fehler - langfristig gibt es viele andere Billiglohnländer.

Nr.3645
00
15.12.2011, 13:55

jaja, das war bei den japanern auch nur der fall. zuerst kopieren sie nur, dann entwickelten sie gleichwertiges und dann? dann übertrafen sie die konkurenz!

viele produkte aus china sind bereits gänzliche eigenentwicklungen die deutlich (!!!) innovativer sind als japanische oder europäische konkurenz.
besonders fällt mir das im kamerasektor auf. was die an zubehör entwickeln ist höchstwertig und besser! bereits jetzt!

das wirkliche problem von china sind die großen sozialen und wirtschaftlichen unterschiede sowie die massive korruption die immer öfter zu unruhen führen und u.u. sogar zu bürgerkriegen o.ä. hinauslaufen könnten.

rubbberduck
00
18.11.2011, 19:53

sollens der einfachheithalber das gebiet wie eine torte aufteilen. jeder bekommt einen gerechten anteil aufgrund der länge der jeweiligen angrenzenden küstenlinie.

Zinnmo
 
68
18.11.2011, 18:22
Alle ausser der VR wollen die USA dort

Nicht nur Taiwan möchte die USA als Gegengewicht zur VRC stärker in der Region engagiert, auch Indonesien, die Phillipinen (die die USA noch in den 90ern zum Abzug zwangen) selbst Vietnam! ist glücklich, die USA als Schild gegen China verwenden zu können. Sogar die Generäle im Burma sind nicht mehr ganz so glücklich mit der Rolle, die China spielt und versuchen eine Art Schaukelpolitik.

China fährt in Südostasien einen äussert agressiven Imperialismus. Da werden die USA als kleineres - weil weiter entferntes - Übel gesehen.

*space
10
21.11.2011, 23:43

Wissen Sie , dass schlimme am Kapitalismus ist ja, dass dieser glaubt ewig zu herrschen. Und so muss man sich auch nicht wundern, wenn mal wieder etwas von der Rivalität kap. Zentren zu lesen ist. Stehts und ständig in Gegnerschaft denkend und sich befindend, kommt der nächste Konflikt sicher.

Horst Holzinger
24
19.11.2011, 15:48
"China fährt einen äusserst aggressiven Imperialismus"

Tatsächlich?
Welche Länder hat China die letzten Jahre "befreit", und welche die USA?

Wieviele Militärstützpunkte unterhalten die Chinesen ausserhalb ihres Landes und wieviel die USA?

Was ist die Quelle ihrer Weisheit? Fox, Springer oder Krone?

Lukas Chen
00
19.11.2011, 14:39
Falsch

Taiwan war bereit, die besetzten vier groessten Inseln davon zu China zurueckzugeben, wenn China nur Taiwan unabhaengig von China lassen koennte. Denn Taiwaese Einsaetze waren da, weil Chiang-Kai-Shek dachte, dass er Praesident vom ganzen China waere. Diese Inseln sind schon seit 1930 als Chnas Territoriums in der Landkarte zu finden. Jedes Schueler in der Volksschule hatte das gelernt, genau gesagt:im Fuenften Jahrgang, Erste Lektion ueber das Territoriums Chinas als ein Gedicht auswendig zu lernen, und das Gedicht reimt gar gut fuer die Schueler.

Zinnmo
 
14
19.11.2011, 15:17

Es geht hier auch weniger um die Ansprüche Taiwans, als um die Vietnams und der Phillipinen. Chinas Ansprüche auf die Paracels haben ja noch Hand und Fuß. Ihre Ansprüche auf die gesamten Spratlys und das Meeresgebiet bis fast an die Küste Vietnams heran sind aber lächerlich.

Dass die chinesische Propanda das anders sieht, wundert nicht.

Lukas Chen
10
20.11.2011, 13:40
nicht laecherlich, wenn es num das territorium geht

Falkland Island war an der Kueste Argentinians. Aber gesetzlicht gehoert die Insel zu England. Dashalb war der Falklands Krieg zwischen England und Argentinien entstanden. Vietnam war vor dem zweiten Krieg unter Kolonial-Herrschft von Frankreich, und die Philippinen unter Kolonial-Herrschaft der USA. Die Ansprueche von diesen zwei Laendern sind wirklich laecherlich.

kelchstein
01
19.11.2011, 00:26
Schräge Unterstützung

Nun müssen die Generäle in Burma an der Macht gehalten werden und die Kommunisten in Vietnam. Darüber wird das Volk in Burma und Vietnam sehr "glücklich" sein.

Rostbrätel
38
18.11.2011, 18:12
Neoimperialismus

die VR China trägt alle Züge einer neoimperialistischen Großmacht.
Besagte Inseln sind extrem weit von Festland-China entfernt, der Anspruch Chinas darauf ist extrem weit hergeholt.

Und dieser Anspruch soll noch nicht mal verhandelbar sein, kein Wunder daß es da Konfliktpotential gibt.

3ch0
21
18.11.2011, 23:06

Alle Inseln liegen naeher bei China, als an Hawaii!

Also: was hat USA anzubieten, um den moeglichen "Konflikt" (China: "Meins! Aetsch!") Zu verhindern?
Na sicher keinen Krieg!

rubbberduck
14
19.11.2011, 09:42

die usa haben auch keinen anspruch auf eine dieser inseln gestellt. aber verbündete nationen der usa haben das.

Jürgen Rembremerding
01
18.11.2011, 18:00
Ich weiß nur, dass die Chineser mittlerweile

selbstverständlich "thailändische Spezialitäten" anbieten:

http://www.peking-garden-mettmann.de/peking_ga... ueche.html

Und da soll man in Südostasien nicht besorgt sein?

notsostandard
00
19.11.2011, 15:53
Witzig wie immer,aber was sind denn ......

peter schmidt
 
00
18.11.2011, 20:58
naja bei mir ums eck bietet der Türke auch pizza

Woknudeln und Käsekrainer an! Das ist erst ein Machtanspruch.

Logyal
37
18.11.2011, 17:59
Konfliktpotential

Die überzogenen Territoralansprüche der VR könnten zusammen mit der gewohnten Starrheit zu ernsthaften Konflikten führen -zumal Gegenspieler USA ein Gesetz in der Lade hat "US-Investments im Ausland gegebenenfalls militärisch zu schützen".
Die wachsende Agressivität Chinas (die wir mit Billigeinkäufen finanzieren) ist jedenfalls kein Grund für Ami-bashing: betreffenden Postern fehlt die Phantasie, sich die Folgen einer "Pax chinensis" (statt "pax americana") für unseren Planeten auszumalen....
Es geht nicht darum, eine Partei zu ergreifen.

NONE
23
18.11.2011, 21:21

Nur das die USA selbst überall Menschen in anderen Ländern töten.

Haben wir auf einmal nur die Wahl zwischen schlimm und schlimmer?

diamant
11
19.11.2011, 07:06
'Haben wir auf einmal nur die Wahl zwischen schlimm und schlimmer?'

Wer sagt das Zwergstaaten wie AUT bezueglich Weltpolitik irgendeine 'Wahl' haben?
Die haben sie natuerlich nicht! Und deshalb sind den Kleinen auch ausgleichende Organisationen wie die EU oder UNO so willkommen.

sauereiter
10
18.11.2011, 17:58
die solln sich nicht anscheixxen

în wahrheit ists ja so, dass jede (möchtegern?)supermacht überall möglichst viel finger drinnen haben will, auch wenns ewig weit weg ist. das machen die zB. amis in asien, die chinesen in afrika die russen in venezuela und syrien uswusf.

dass zur zeit grad die amis liegt halt daran, dass sie die letzten 20 jahre narrenfreiheit hatten, weil die konkurrenz einfach gefehlt hat. aber auch das wird sich ändern und langfristig wohl eine multipolare welt rausschaun wo jeder überall mitmischt. und dann wird zb. der chinese auch wiede rauf den russen angfressen sein und umgekehrt uswusf.

aber das "regionale supermacht spielen und in meinem vorhof gehört alles mir" können sie sich abschminken. alle. diese russo-sino-anglo-uswusf. imperialisten.

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