"Bayern auf unser Niveau herunterziehen"

18. November 2011, 15:31
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Dortmund-Coach Klopp hat taktischen Maßnahmen parat - Bayern auf Revanche für 1:3 aus, Hoeneß: "Passiert diesmal nicht"

München  - Auf dem Weg zum Titel hat Borussia Dortmund am 26. Februar in der Münchner Allianz Arena FC Bayern 3:1 gedemütigt. Für diese Schmach möchte der Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr) am selben Ort Revanche nehmen. Gelingt das Unternehmen im Schlager der 13. Fußball-Bundesliga-Runde, dann hätten die Bayern auf den Titelverteidiger schon acht Punkte Vorsprung.

"Die Niederlage hat mir unheimlich gestunken, weil ich vorher ziemlich das Maul aufgerissen habe. Hab' gedacht, wir schlagen den BVB, und dann sind wir ziemlich sang- und klanglos untergegangen. Ich gehe mal davon aus, dass das diesmal nicht so passieren wird", sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß, laut dem die Bayern auf den Einsatz des niederländischen Flügelflitzers Arjen Robben hoffen können.

"Robben sitzt am Wochenende wieder auf der Bank. Wir können also gegen Dortmund wenn nötig wieder auf ihn zurückgreifen", ließ Hoeneß wissen. Nach einer Schambeinentzündung hatte sich der Teamspieler wegen neuerlicher Probleme einer Leistenoperation unterziehen müssen. Weil der Ukrainer Anatolij Timoschtschuk gesperrt ist, könnte Trainer Jupp Heynckes im zentralen Mittelfeld wieder David Alaba vertrauen. Auch Luiz Gustavo ist aber eine Option. Zur Frage, wer für den verletzten Bastian Schweinsteiger in die Mannschaft rückt, wollte sich Heynckes nicht äußern.

Die Dortmunder, die sich zuletzt in sechs Spielen mit 19:3 Toren und 16 Punkten auf den zweiten Rang vorgearbeitet haben, geben sich vor dem Anpfiff als Außenseiter. "Die Münchner befinden sich in herausragender Verfassung und sind absoluter Topfavorit. Aber wir haben die Möglichkeiten, den FC Bayern durch taktische Maßnahmen auf unser Niveau herunterzuziehen", glaubt BVB-Coach Jürgen Klopp. Um etwas mitnehmen zu können, müsse seine Elf vieles richtig machen. Die Heimbilanz der Bayern ist jedenfalls imposant Seit dem 0:1-Fehlstart gegen Martin Stranzls Gladbacher gelangen dem Rekordmeister fünf Heimerfolge mit dem imposanten Torverhältnis von 23:0.

Julian Baumgartlinger und Andreas Ivanschitz, die am Dienstag in der Ukraine (1:2) 90 Minuten im Team-Einsatz standen, wollen diesmal im Dress des FSV Mainz den Platz als Sieger verlassen. "Uns helfen nur drei Punkte, um unten raus zu kommen. Wenn wir mit der gleichen Leidenschaft und dem unbedingten Willen wie zuletzt gegen Stuttgart auftreten, dann können wir in Köln bestehen", glaubt Ivanschitz vor dem Duell des Tabellen-14. mit dem FC.

Den Gegner bezeichnet der Burgenländer als "unberechenbar. Sie können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren." An Motivation fehlt es nicht, seit Köln-Coach Stale Solbakken auf der Mitgliederversammlung des Klubs einen klaren 3:0-Sieg vorausgesagt hat. (APA/red)

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    Es wird wohl wieder ein emotionaler Spieltag für Dortmund-Trainer Klopp.

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