Sicherheitsdirektor Anderl: Es sei damit zu rechnen, dass die Polizei in Zukunft noch mehr unterstützen und beraten könne
Wien - Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat gestern bekannt gegeben, aus den derzeit 31
Sicherheitsdirektionen, Landespolizeikommanden und
Bundespolizeidirektionen neun Landespolizeidirektionen machen zu wollen. 400 Beamte sollen eingespart werden, das soll Einsparungen in der Höhe von acht
bis zehn Millionen Euro bringen. (DER STANDARD berichtete)
Für den einzelnen Bürger ändere die Polizeireform "überhaupt nichts",
betont der Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Herbert
Anderl im Ö1-Morgenjournal: "Es bleibt alles wie gehabt." Es sei sogar damit zu rechnen,
dass die Polizei in Zukunft noch mehr unterstützen und beraten könne.
Wenn man einen Einbruch melden will, ruft man weiterhin den Notruf. Oder
wenn man eine Anzeige machen will, geht man zur nächsten
Polizeiinspektion. Dass auch hier eingespart und die eine oder andere
Inspektion zugesperrt wird, schließt Anderl "definitiv" aus.
Was sich aber sehr wohl ändern kann - so heißt es auf Ö1 - ist das Verfahren, wenn man sich über eine
Amtshandlung der Polizei beschweren möchte - dann gibt es nämlich nur
noch einen einzigen Ansprechpartner, nämlich die Landespolizeidirektion. (red, derStandard.at, 18.11.2011)