Chavez entsendet 3.200 Soldaten im Kampf gegen Verbrechen

18. November 2011, 06:52

Das Land hat eine der höchsten Mordraten Lateinamerikas

Caracas - Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat zur Unterstützung im Kampf gegen die weit verbreitete Kriminalität Soldaten der Nationalgarde abkommandiert. Für die Hauptstadt Caracas und die Bundesstaaten Miranda und Vargas wurden über 3.200 Soldaten abgestellt.

"Wir haben die Verbrechensrate reduziert, haben aber im Kampf gegen Mord und Totschlag Nachholbedarf", sagte Chávez den Nationalgardisten, die auf einem zentralen Platz Spalier standen. Venezuela hat eine der höchsten Mordraten Lateinamerikas. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 48
1 2
Horst Holger
00
19800 Morde in 2011, eine Steigerung zum Vorjahr um ueber 50%

und Hugo wird langsam nervoes... Angesichts der enormen Teuerungsrate hier (ein Brot kostet Bsf 30, eine Flasche Cola Bsf 18...) und der steigenden Armut, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Pulverfass, auf dem Hugo sitzt, in die Luft fliegt. Er wird es dieses Jahr bei den Wahlen zu spueren bekommen.

Oddo Wolf
32
28.11.2011, 10:02
Tod aus Kolumbien Paramilitarismus in Venezuela. Strategien der Contras und ihre Anschläge. Venezuela steht wegen seiner großen Rohstoffreichtümer im Blickpunkt der USA.

-
Aber das besondere Augenmerk der Hegemonialmacht gilt dem bolivarischen Prozess in Venezuela, denn das Land spielt eine wichtige Rolle bei der Integration des Kontinents und der damit verbundenen fundamentalen Veränderungen, die Venezuelas internationale Politik anderen Ländern eröffnet.

Zweifellos sind die Vereinigten Staaten bereit, diesen Prozess mit allen Mitteln aufzuhalten, auch mit militärischen Optionen eine Reaktion Caracas' auf das ständige Einfallen kolumbianischer Truppen in venezolanisches Gebiet zu provozieren und dem Aufbau einer vom Paramilitarismus ausgehenden konterrevolutionären Kraft im Land selbst, die den Contras in Nicaragua der 80er Jahre ähnelt.

http://amerika21.de/hintergru... -kolumbien

napfiatgott
34
24.11.2011, 22:45
ist ja unerträglich

dieses Forum...
Gegenseitige Beleidigungen wohin man schaut, rechte Unwahrheiten (angeblich gibt es eine Sekte namens Uribistanostalgía, deren Anhänger sich vorwiegend Hans, Horst oder Holger nennen) und linke Oligarchenjäger. Jeder Tote ist zuviel - ob da oder dort, in Tumbes, Caracas, Bogotá oder San Cristóbal. Aber eins ist auch sicher - Chavez oder Kuba oder gar der Kommunismus (oh Gott der kalte Krisg ist wieder da) tragen zur Gewalt nicht mehr bei als Santos, Calderon oder die republikanischen Südstaatler, deren Süden in Cancún liegt, wo es das ganze Jahr schneit, obwohl man in der Sonne liegt.

Horst Holger
00
nettes Posting nur mit leider wenig Inhalt ...

vielleicht haben wir das auch nicht erwartet..Chavez kann sehr wohl was dafuer, dass sich Kriminalitaet in Venezuela seit seinen Amtszeiten quasi explodiert ist- weil er zum einen die Armut durch die unglaubliche Teurungsrate foerdert und auch nichts gegen die dadurch verstaendlicherweise wachsende Krmininalitaet macht (die leute muessen nun mal was essen, zur Not holt man sich das mit Gewalt, wenn man es nicht bezahlen kann). Die leute haben die Schnauze voll von des Hugos leeren Spruechen und Versprechen, nicht alles, aber das meiste hat sich Dank ihm im Lande verschlechtert. Er wird wohl die Wahlen wieder durch den schon erprobten Wahlbetrug wieder gewinnen, das Volk wird es dieses Mal aber nicht so ohne weiteres hinnehmen.

Diwan Bartwisch
13
26.11.2011, 21:20
Die rechte Partie brach hier ein und der sinnvolle Info-Austausch war zu Ende in diesem Forum.

Dagmar Rehak Wien
 
00
19.11.2011, 18:31

Um was geht es denn bei diesen Morden? Und wer bringt wem um?
Und hat das Land schon sein Gold?

Horst Holzinger
00
28.11.2011, 09:06

1. Um Geld
2. Die Bösen die Guten
3. Ja

hansito
00
26.11.2011, 09:03

Sehr interessant, Dagmar! Eine Meisterleistung, was Sie wieder alles herausgefunden haben. :-)))))))

GG22
15
18.11.2011, 14:59
Kriminalität ist kein Phänomen nur aus Venezuela

In Mexiko und Mittelamerika regieren kriminelle Banden ganze Landstriche.
In Kolumbien und Peru sind Entführungen und Mord an der Tagesordnung.
Ich bin vor 3 Monaten mit dem Bus nach lima gefahren. Dabei fährt man durch die Staat Tumbes (in der Nähe zur Grenze zu Ecuador). Man machte Zwischenstation und wir wollten aussteigen um uns die Beine zu vertreten, obwohl wir uns wunderten, daß die Stadt um 20:00 finster und menschenleer war. Dies wurde uns verboten: Die Großstadt Tumbes ist unter Ausgangssperre, sobald es dunkel ist, wegen der Kriminalität.

Horst Holger
00
in 2 Jahren wird sich Venezuela an die Spitze der kriminellen Laender gesetzt haben

Hugo sei Dank! Hier geht es uebrigens um venezuela und nicht im Mexiko- falsches Forum GG22!

hansito
31
18.11.2011, 16:05

Tumbes war aber so schon vor 12 Jahren, als ich dort war. Zu der Zeit war Caracas geradezu ein Paradies.

GG22
11
29.11.2011, 01:46
Mit dem Finger in der Nase,

das waren Sie vielleicht. Der Ausnahmezustand dort war seit 4 Monaten in Kraft.

Tumbes ist ein Grenzort, der früher zu Ecuador gehörte, mittlerweile zu Peru. Es gibt in Tumbes nichts, was touristisch irgendwie interessant wäre. Man fährt durch Tumbes, weil man von Ecuador nach Peru reist.

Sagen Sie mir, was Sie in Tumbes gemacht haben, sonst glaube ich es ihnen nicht.

Ich lese ihre Postings, interpretiere Ihren Bildungsabschluss, und glaube Ihnen die Weltläufigkeit nicht.

hansito
11
3.12.2011, 17:36

Was Sie glauben oder nicht ist mir eigentlich völlig wurscht.

Der Neue Mensch
83
18.11.2011, 15:57

In Venezuela hat sich die Mordrate in den letzten 10 Jahren verdreifacht. In Kolumbien hat sie sich in gleicher Zeit halbiert und liegt 50% unter der venezolanischen, trotz Verbrecherbanden wie FARC, ELN oder AUC bzw. deren Nachfolger.

Horst Holzinger
59
18.11.2011, 16:56
Wie macht der Chavez das eigentlich?

Es sei denn, dass gewisse Kräfte ein Interesse an der Gewalt im Lande haben bzw. bevorzugt darüber berichten?

Es gibt in Lateinamerika 2 Varianten des Putsches in den letzten 40 Jahren: die sog. chilenische Variante und die argentinische Variante.

Bei der argentinischen Variante können sich die Putschisten nicht auf einen Mindestteil der Bevölkerung stützen und müssen diese erst erwerben. Deshalb haben die Geheimdienste in Argentinien gezielt Verbrechen verübt, damit beim nachfolgenden Putsch die Bevölkerung meinte: "na gut, dann nimmt wenigstens die Gewalt auf den Strassen ab".
Das Ganze wurde natürlich medial begleitet.

Die einzigen, die Interesse an Gewalt haben, ist die Opposition und Washington.

hansito
51
19.11.2011, 07:42

Also Holzi, Linda Ron ist also von der Oposition aufgestachelt worden, um Brandbomben auf Globovision zu werfen? Bei allem Respekt Holzi, aber jetzt drehst wieder einmal völlig durch! Wer bezahlt Dich eigentlich? Immer noch der kub. Staat?

Der Neue Mensch
91
18.11.2011, 17:26
Wie macht der Chavez das eigentlich?

Er macht nichts, außer sich und seine Familie bereichern, klientelistisch ein paar Almosen verteilen, damit er wiedergewählt wird, die heimische Wirtschaft kaputt, Venezuela noch abhängiger vom Öl, Oppositionelle verfolgen, die Kriminalität in Venezuela steigern, Diktatoren und Autokraten in aller Welt hofieren, wenn sie Feinde der USA sind, Terroristen wie FARC und ETA unterstützen, ...

DerStadtrat
00
29.11.2011, 06:36
Ach du scheiße. So viel unsinn in einen einzigen Posting.

Sie haben keine Ahnung von Venezuela. Wenn es so wäre wie sie sagen, warum wird Chavez dann immerwieder gewählt?

Horst Holzinger
25
19.11.2011, 13:41
Erkenne die Widersprüche

1. Er macht nichts ... - ausser jetzt z. B. Militär einzusetzen
2. er bereichert sich und sein Klientel um die Wahlen zu gewinnen - dann muss er ein verdammt grosses Klientel haben, damit die wahlentscheident sein können.

Porqué no te callas?
00
19.12.2011, 09:10
erkenne die ahnungslosigkeit....

ad 1: das militär ist das eingeständnis des eigenen scheiterns.

ad 2: naja er hat auch viele ölmilliarden um seine fäns bei laune zu halten. und nein, das klientel muss da nicht "verdammt groß" sein. aber offensichtlich ist dir das alels zu kompliziert zum kapieren.

hansito
62
24.11.2011, 11:16

Wer entfernt das Brett, das Sie vor dem Kopf haben, damit Sie endlich mal ernst genommen werden könnten. Werden Sie immer noch vom kub. Staat, wo Sie studiert haben, bezahlt oder sind Sie einfach nur blöd?

Karl May
 
10
29.11.2011, 00:23
Au weia - nach 10 Jahren im Forum hat sich bei Ihnen genau Null geändert. Äußerst schade für Sie :-(

Horst Holzinger
14
24.11.2011, 11:23

Lieber Krankenpfleger,
ich habe in München studiert.

notorischerzweifler
 
01
26.11.2011, 22:38

Sie militanter CSU-Sympathisant, Sie...
Wahrscheinlich Lederhosen vor den Augen und Weissbier hinter der Binde...
Ach vergessen Sie's, ich kann's nicht so gut wie der Hansl.

GG22
311
18.11.2011, 14:53
Die höchsten Mord- und Enführungsraten

finden sich in den Teilstaaten Zulia und Tachira. Beide Provinzen werden von der Opposition regiert.

Eine kleine Randnotiz, die bei dem Artikel eigentlich nicht fehlen sollte.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 48
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.