Occupy-Bewegung meldet sich zurück

Ansichtssache | 17. November 2011, 21:19

Nach der Räumung ihres zentralen Protestcamps in New York hat sich die Occupy-Bewegung mit einer Blockade der Wall Street zurückgemeldet. Mehr als tausend Demonstranten strömten am Donnerstag zu der Finanzmeile in Manhattan, die von einem massiven Polizeiaufgebot abgeriegelt wurde. Mehr als einhundert Anhänger der Bewegung, die sich gegen die Macht der Finanzmärkte und soziale Ungerechtigkeiten richtet, wurden festgenommen. Im Folgenden Bilder aus New York, Los Angeles und San Francisco (APA/red)

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 125
1 2 3
Peacefaktor
03
19.11.2011, 16:57
Meiner Ansicht nach lässt sich diese weltweite Bewegung nicht mehr aufhalten. Immer

mehr Menschen wird klar, dass sie durch eine kleine Elite betrogen wird.
Immer mehr Menschen begreifen, dass der Raubbau an ihnen und an der Natur nicht mehr so weitergehen kann.
Immer mehr Menschen sehen die Ungleichbehandlung von Finanzoligarchen und dem Normalbürger.
Immer mehr Menschen verarmen, während eine kleine Kaste immer reicher wird.
Immer weniger Menschen können von ihren Jobs leben oder haben überhaupt einen.
Immer mehr Menschen stinkt die Korruption in den oberen Etagen
Immer mehr erkennen, dass sie viel mehr sind, als die paar Hanseln, die vom System Macht und Geld lukrieren. Die 1% haben lange genug über aller Verhältnisse gelebt. Der Machtwechsel kann friedlich oder mit Gewalt von Statten gehen. Die Elite sucht sichs aus;)

Marks Hauni
00
19.11.2011, 23:44

zur Bildung einer alternativen, d.h. demokratischen und volksnahen Opposition, braucht es eine organisierte und strukurierte Bewegung- eine Organisation oder Partei- die das Machtvakuum beim Wegfall der jetzt herrschenden Eliten auffüllen kann. Solidarität und Vertrauen sind wie Aktionismus wichtig und zentral in einer Gegenbewegung, aus dieser muss aber eine Organisation werden. Das sollte sich noch in den Köpfen der Menschen bewegen. Sonst treten nur wieder neue Menschen mit den alten Ideen auf die Bühne. Mut zur Macht, Gutmenschen! Wir sind die 99%...

Carlos Alberto Valderrama Palacio
00
20.11.2011, 10:02
danke fuer das wort zum sonntag

dieter tafel
00
18.11.2011, 13:04

Ich denke wir sollten nicht auf NY oder die USA schauen, dort wird sich nicht viel tun, die rechte und die "guten Christen" haben dort beriets zuviel Macht. Der grossteil der Medien ist in den Händen der falschen Leute, da wird auch nicht viel Unterstützung kommen. In EU sind die Medien da deutlich! freundlicher gestimmt.

An den Demos haben letzte Woche meiner schätzung nach ca. 3000-5000 Leute teilgenommen(hut ab vor allen), das ist für NY nicht schlecht aber ich denke, dass solche bewegungen in Europa mehr Raum hätten und vor allem ist NY leider nicht die USA sondern ein "Sonderfall".

Mathias Steinlaus
 
00
18.11.2011, 12:52
Occupy-Bewegung meldet sich zurück

Es gibt sie also doch noch... die mutigen US-Bürger, die sich gegen die Machenschaften des Geldadels auflehnen ... in memorian Hanoi Jane Fonda!

1116er
00
18.11.2011, 12:12
besonders 'lustig' finde ich ja die beiden ausgefressenen

mit schild "get a job" bzw "occupy a desk" in der hand.

ihr 2 habt vermutlich euer ganzes leben lang noch nie gearbeitet. doch ihr glaubt es sei arbeit, vom geld anderer leute zu leben...

was zur frage führt: was soll in zukunft mit diesen leuten geschehen? 2 linke hände, nichts im hirn, charakterlos... da wird es hunderte kurse auf kosten des ams geben.

ColdStorage
01
20.11.2011, 15:03
Wie genau du das alles schilderst!

Man könnte meinen Du kennst die beiden persönlich

Lichtfreak
13
18.11.2011, 10:53
jetzt weiss ich

wieso in den USA im letzten Jahrzehnt viele kleine bis mittlere "Internierungslager" gebaut wurden.

Sollte sich diese Bewegung ausbauen, dann werden notfalls Zehntausende interniert werden!

Platz dafür gibt es genug!

a wiener kind
21
18.11.2011, 10:23
...alle verhaften...

...=> man muss mehr gefägnisse bauen => kurbelt die bauwirtschaft an => benötigen mehr sicherheitspersonal in den gefängnissen => weniger arbeitsloste => also im grunde macht das ganze schon sinn für die 1% die, die medien besitzen und diese thematik aufblasen...im ernst: bin echt gespannt wie das weitergeht, kann es nicht ganz greifen ob es sich hier um ein paar tausend handelt (wäre eindeutig zu wenig um veränderung hervorzurufen) oder ob es sich hier wirklich um eine repräsentative menge handelt...mir fehlen wiedermal die lösungsansätze wie man ein neues "system" aufzieht ohne dieses wieder in die hand ein paar weniger zu legen. jede rechtsform in der geschichte wurde bis dato ausgenutzt!

Mehrheitler
03
18.11.2011, 10:18
The people united will never be defeated!

Regimechange im Westen
01
18.11.2011, 12:28
un pueblo unido no sera vencido

Klingt nur auf Spanisch gut

LGM
00
18.11.2011, 13:15

Noch besser klingt's im Original:

El Pueblo unido, jamás será vencido

Das lässt sich nämlich besser chanten...

leser 4712
12
18.11.2011, 10:05
das sind die usa

mit ihrer meinungsfreiheit und demokratie...

Herzerzog Johann
53
18.11.2011, 09:42
Interessant ist nur ...

... mit welcher Geschwindigkeit die Meute der Bewegten das Thema wechselt.
- Piraten: tot
- Wikileaks: tot
- Anonymous: schon fast tot
- Occupy: auch bald tot
Ich warte schon gespannt auf den Hype fürs nächste Quartal.

Aux armes, citoyens
03
18.11.2011, 11:01

Die Piraten sind so tot, dass sie vor ein paar Wochen in den Berliner Landtag zogen und bundesweit (in Deutschland) bei den Umfragen mit dabei sind?

Anonymous ist so tot weil weiterhin Millionen bei 4chan sind und sich etliche Tausende in diversen Operationen beteiligen?

Occupy ist synonym mit Anonymous, eine Bewegung, die einer Idee gleicht. Und Ideen sterben nicht, mein guter Herzerzog.

Herzerzog Johann
20
18.11.2011, 11:42

Ideen sterben nicht, aber die Karawawne zieht weiter. Und warum? Weil alle diese Bewegungen mangels konkreter oder konkretisierbarer Zielsetzungen ziellos bleiben.

Aux armes, citoyens
00
18.11.2011, 12:10

Du verkennst ein wenig die Bewegung. Anonymous ist eine amorphe Masse, es gibt keine zentrale Struktur. Es gibt Operationen, die sich herausbilden und an denen beteiligen sich einfach N Anons. Wer opLibya supportet und auch bei opSyria dabei ist, der muss nicht zwangsläufig bei Project Chanology (gegen Scientology) dabei sein.
Alle vereint aber der Wunsch nach Veränderung, ob nun über Online-aktivismus (Hacktivism, DDOS, Petitionen etc.) oder real ist an sich wurscht.
"We are the 99%", der Slogan von Occupy bleibt faktisch bestehen. Ob jetzt 10.000 in New York die Wallstreet besetzen oder 1.000.

Euroumrechner
00
18.11.2011, 14:00
Was ihr beide nicht versteht:

Die Leute haben einfach nix mehr zu essen und auch kein Dach mehr übern Kopf.

Das hat genau gar nix mit Anon zu tun und verschwinden wirds erst dann wenn die Leute wieder mit-leben dürfen.

Aux armes, citoyens
00
18.11.2011, 18:40

Ja, klar geht's darum. Anon repräsentiert ja auch einfach nur den Bevölkerungsdurchschnitt, der sich halt auf diese Weise organisiert hat.

Walter Sauer
00
18.11.2011, 09:32
Occupy sollte die NATO um Hilfe bitten!

Walter Sauer
40
18.11.2011, 09:36

Alleine die Vorstellung von Obama im Erdloch wäre den Hilferuf schon wert!

Wiesen Barbara
10
18.11.2011, 09:31
erebos
00
18.11.2011, 10:24

grauenhafter Singsang. Immerwieder erstaunlich, wie man aus 2 Akkorden ein Lied machen kann.

Der Systemfehler
10
18.11.2011, 09:39
Die Reaktion folgt auf dem Fuße:

http://www.youtube.com/watch?v=_ORKLaozFzo

Befreier von Butter und Eier
14
18.11.2011, 09:31

Ich denke es hat begonnen...der Umbau unserer Gesellschaft. Es musste so kommen.

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