1986

Die ersten acht Grünen Abgeordneten

Ansichtssache | 17. November 2011, 19:59
Bild 1
foto: standard/newald
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Freda Meissner-Blau, geboren 1927 in Dresden, war nicht nur die erste Klubchefin der Grünen im Parlament, sie war überhaupt die erste Frau in dieser Funktion (siehe Porträt Seite 9). Auch von den internen Grabenkämpfen genervt, trat sie 1988, nach zwei Jahren imAmt, zurück. Der Partei blieb sie dennoch weiter gewogen - auch wenn ihr diese allzu brav und angepasst geworden ist.

Peter Pilz (links im Bild) ist aus der Riege der ersten Grün-Abgeordneten der letzte, der noch im Nationalrat sitzt. Mit Unterbrechung, denn 1991 tritt er als Spitzenkandidat bei der Wien-Wahl an und schafft denEinzug der Grünen in den Landtag. 1992 wird Pilz (Jahrgang 1954) auch zum Bundessprecher gewählt.Ein Intermezzo, das nur zwei Jahre dauert. 1999 kehrt er wieder in den Nationalrat zurück.

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Posting 1 bis 25 von 34
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Mathias Steinlaus
 
00
22.11.2011, 09:02
Die ersten acht Grünen Abgeordneten

In dem Zusammenhang sollte man nie das Urgestein aus Vorarlberg vergessen:

Kaspanaze Simma - der Ur-Grüne schlechthin ;-)

( http://de.wikipedia.org/wiki/Kasp... naze_Simma )

( http://vorarlberg.orf.at/news/stor... s/2509910/ )

( http://www.aurora-magazin.at/gesellsch... ma_frm.htm )

Senyor Toninel
02
18.11.2011, 17:05

Man kann auch ruhig einmal dazusagen, wie Herbert Fux gestorben ist. Wird ja eh ständig totgschwiegn, das Thema.

##########
01
22.11.2011, 16:20
Er hat den Freitod gewählt. Das ist zu respektieren.

THC Strache
01
18.11.2011, 15:36
Wusste gar nicht,

daß Buzz Osbourne auch im NR war...(Bild 3)

byron sully
02
18.11.2011, 14:43

irgendwie wirken die grünen von damals bunter, lauter, vielfältiger (obwohl ich mit einem buchner z.b. eher wenig anfangen kann). die heutigen grünen sind leider viel braver und angepaßter. dabei wäre es grad in zeiten wie diesen umso wichtiger und nötiger, klare systemkritik zu betreiben.

dolstnaretna hasenstück
212
18.11.2011, 09:34
Und jetzt stellen wir uns einmal vor, in welcher Verfassung sich Österreich,

aber auch Europa heute befinden könnte, hätte Schüssel 2002 mit den VdB - Grünen koaliert. Österreich hätte großes bewirken und seinen kleinen Bruder-Komplex (auch die Kronenzeitungsdiktatur)überwinden können. Damals hatte Österreich die Chance für Europa eine neue, moderne Politik für das 21. Jahrhundert zu entwickeln.

Schüssel hat letztendlich als Staatsmann komplett versagt, die Karten hatte er in der Hand, etabliert hat er den politischen Niedergang der Republik. Zeitfenster öffnen sich leider nur einmal....

Chris Quast
51
18.11.2011, 12:14

ja schüssel hat es dadurch vermasselt auf einer stufe wie kreisky zu stehen.

im gegensatz zu vielen anderen hier, sehe ich nämlich nach wie vor viele positive reformansätze in der ära schüssel. die mich zT vergessen lassen was schief gelaufen ist.

aber ein ganz großer fehler war, dass er grün (damals mit vdb weit "bürgerlicher" und so für die ösis verträglicher, als die heutige truppe) links liegen gelassen hat.

er hat auch der övp keinen guten dienst erwiesen, da die möglichkeit mit den grünen zu koalieren jetzt ideologisch und kräftemäßig vorbei ist. mit etwas mehr als einem 1/3 der mandate kann man schlecht eine minderheitsreg. machen.

Zensiert
14
18.11.2011, 11:26
Also

Das als einzige Schuld Schüssels darzustellen ist etwas ungerechtfertigt - sicherlich war es nicht seine Wunschkoalition. Aber auch VdB und die Grünen haben eine schwarz-grüne Koalition strikt abgelehnt (vor allem wegen der Eurofighter). VdB hat das sogar mal selber als großen Fehler eingestanden.

Mann40
28
18.11.2011, 08:02

es war wichtig sie als Oppositionspartei zu plazieren.

Schade um Geyer, das war ein Gentleman im Parlament, mittlerweile finde ich nur noch Peter Pilz ausgezeichnet.

als Mann kann man die Partei leider nicht mehr wählen...

Vera Rschung
 
15
18.11.2011, 07:49
Aus den Grünen wurden GrünInnen!

Und das ist ihr verderben.

tramezzino
21
18.11.2011, 09:12

yep, fast alle männer sind muschis.

Section Control
29
18.11.2011, 07:41
Parteiblatt

Franz A.
103
18.11.2011, 07:03
lieb

Mei liab. 9h ueber das Waldsterben referiert - trotzdem ist es ausgeblieben.
Ist auch nicht besser als das CO2-gedoedel.

Beobachterin
00
18.11.2011, 13:51

...ich meine aber, daß das CO 2 Ausstoß "Gedoedel" sehr wichtig ist, da die Feinstaubbelastungs-Auswirkungen erwiesen sind, vor allem natürlich in den Großstädten, und wenns dann ein paar Wochen wie bei uns im Osten nicht regnet, kommt halt dann die Warnung der Behörden und Ärzte in Wien zB nicht zu laufen (Joggen) ect. Und die erhöhten asthmaartigen Zustände der Menschen, nicht nur Kinder und Alten in den Städten ist eine Tatsache, und keine Einbildung. Erlebe es selbst an mir!!!

Franz A.
02
18.11.2011, 13:58
CO2

CO2 ist aberein Gas und kein (Fein)staub.

Andere Baustelle.

Section Control
11
18.11.2011, 12:31
Es ist deswegen ausgeblieben

Weil man rechtzeitig gegensteuern konnte. Dreckschleudern stilllegte, Rauchgaswäschen einbaute, neue Technologien entwickelte. Sprich es rechnete sich ;-)

Franz A.
00
18.11.2011, 12:40
gstorm

Nein, er wollte sowieso nie sterben.

Was nicht heisst, dass ich es nicht begruesse, wenn richtige Dreckschleudern abgedreht werden.

dolstnaretna hasenstück
16
18.11.2011, 09:28
Also ich hab in der ehemalichen Tschechoslovakei und DDR ganze Landstriche gesehen, wo der ehemalige Wald nur noch aus grauen Stummeln bestand.

Dass das Waldsterben im damals befürchteten Ausmass ausgeblieben ist, ist eine der vielen Leistungen der Ökobewegung. Gesund ist der Wald auch heute übrigens nicht...

pole sana ("|")
02
18.11.2011, 08:22

aber du weisst dass man aktiv massnahmen gesetzt hat um luftschadstoffe und damit eine ursache, die baeume schaedigt, zu minimieren?

Franz A.
60
18.11.2011, 09:51
Ach? Massnahmen

Ach? Massnahmen.
Eh fein.
Auch so waere er nicht gestorben, der Wald.
Genausowenig wie es nicht waermer wird *weil* ich Gluehobst verwende.

Aristarch
02
18.11.2011, 09:57
"Wäre nicht gestorben"

Es sind ja damals tatsächlich Wälder gestorben.

Franz A.
30
18.11.2011, 10:07
Wald

Waelder sterben immer, vor allem an Kettensaegen.

Aristarch
03
18.11.2011, 09:31
Tuns ihn nicht mit Fakten überfordern.

linkslinker gutmensch
01
18.11.2011, 09:24

Beim Waldsterben wurde wirklich eine zu düstere Zukunft gemalt.

Die Früchte ernten wir jetzt alle, da es halt viele gibt die meinen "Jaja, wie damals beim Waldsterben"

Igor Gassner
03
18.11.2011, 09:04
Die aktiven Maßnahmen war der Untergang der

kommunistischen Industrie. Wir haben heute doppelt so viel Straßenverkehr wie damals und man wollte uns einreden die Autos wären schuld. Wie die Wende 1990 gezeigt hat war es die veralterte Industrie.

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