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Die Anrainer können Vorschläge einbringen.
Ansichtssache:
Anrainer sollen mitgestalten

Nicht im Boxring, aber im Dialog mit besorgten Anrainern fand sich Maria Vassilakou beim ersten Tag des Beteiligungsverfahrens wieder.
Wien - Weil sie keine Vergleiche will, nennt Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) auch keine Modelle aus anderen Städten für eine verkehrsberuhigte Mariahilfer Straße. Damit die Wiener unbeeinflusst ihren ureigenen Stil finden können, verrät sie auch nicht die von ihr favorisierte Variante aus den drei Konzepten, die am Donnerstag im ersten Dialogforum im Hofmobiliendepot vorgestellt wurden.
Die drei Lösungsvorschläge, die den Autoverkehr in der hochfrequentierten Einkaufsstraße eindämmen sollen:
Das ist besonders der Wiener Wirtschaftskammer ein Anliegen, die befürchtet, der Branchenmix auf der Shoppingmeile könnte unter der Umwandlung leiden. Man müsse nur die Kärtnerstraße oder den Graben ansehen, meinte Vizepräsident Paulus Stuller. Denn dort wären andere Branchen durch Modeketten zum Teil verdrängt worden. Gerade die Elektrobranche sei auf autofahrende Kundschaft angewiesen.
"Geld geht spazieren"
Den Punkt versteht auch Rüdiger Maresch, Verkehrssprecher der Wiener Grünen. "Parkgaragen mit Zufahrtsmöglichkeiten wird es auch weiterhin geben", beruhigt er. Sein kaufmännisches Argument für eine Bevorzugung der Fußgänger auf der "Mahü": "Geld geht bekanntlich spazieren, nicht fahren." Bis zu 1000 Garagenstellplätze seien durchschnittlich im siebten Bezirk unbenutzt - vorerst bestehe also kein Bedarf, neue Garagen zu bauen.
Erste Umsetzungsergebnisse soll es bereits im Sommer 2012 geben. Ein älteres Paar, das seit etwa 40 Jahren in der Nachbarschaft wohnt, beäugt die ausgehängten Konzepte im Dialogforum mit Skepsis. Ein Radweg würde am meisten fehlen, meint die Dame, ansonsten sei doch alles ganz gut, wie es derzeit ist.
Weitere Dialogtermine sind jeweils von 10 bis 20 Uhr am 22. November in der Windmühlgasse 26 und am 24. November in der Andreasgasse 7. (Julia Herrnböck, DER STANDARD, Printausgabe, 18.11.2011)
Ansichtssache
Anrainer sollen mitgestalten
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Abschnitt zwischen Neubau- und Esterházygasse bis Sonntag gesperrt
Von Freitag bis Sonntag soll eine autofreie Zone Gefühl für künftige Verkehrsberuhigung vermitteln
Der städtische Bus 13A wird mitten durch die Fußgängerzone fahren, an den Kreuzungen sollen Ampeln für Ordnung sorgen
Neues Verkehrskonzept ausgearbeitet - Änderungen nach Evaluierungsphase noch möglich
Wo die Mariahilfer Straße Shoppingmeile ist, kommt so etwas Ähnliches wie eine Fußgängerzone. Vor dem autofreien Bereich sind Begegnungszonen geplant, in denen alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind
Wiener Vizebürgermeisterin will gemeinsam mit Bürgern nach einer Testphase Vor- und Nachteile bewerten - Hatte bei Anrainerbefragung zu Querungsmöglichkeiten "nichts mitzureden"
Ob die Mariahilfer Straße weitgehend autofrei wird, ist nach wie vor fraglich. Mit dem Ergebnis der Anrainerbefragung sind die Wiener Grünen ihrem Ziel aber einen Schritt näher gekommen. Jetzt wird weitergestritten.
Wirtschaftskammer schickte Befragung an 9.000 Betriebe in Mariahilf und Neubau, aber nur 13 Prozent nahmen daran teil
Solange die Auswirkungen nicht klar seien, kaufe man die Katze im Sack, kritisieren Anrainer die Fragestellung
2A-Route bleibt - Kaufmann: "Fragebögen gehen nächste Woche raus" - Wirtschaftskammer plant eigene Befragung
Die Wirtschaftskammer will bei der Ausformulierung der Fragen ebenfalls mitmischen
Laut Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann soll es ein Gesamtergebnis aus 6. und 7. Bezirk geben
Abstimmung über Querungen fix - Frage zu 2A noch offen - Mit Details noch zurückhaltend - Ergebnis im Februar
Aichinger prophezeit mehr kreisenden Verkehr, weniger Parkplätze und Staus
Thomas Blimlinger, grüner Bezirkschef von Neubau, will nur Anrainer bei verkehrsberuhigenden Maßnahmen mitreden lassen
Sollen die Anrainer grundsätzlich abstimmen, ob die Mariahilfer Straße Fußgängerzone wird, oder sollen sie nur über Details der Verkehrsberuhigung entscheiden?
Renate Kaufmann, die rote Bezirksvorsteherin von Mariahilf, möchte einen Teil der Mariahilfer Straße zur reinen Fußgängerzone machen. Auch für den Bus gäbe es Lösungen
Sieben Teilabschnitte sollen entstehen - WK Wien befürchtet "Imageverlust" der Einkaufsstraße
Rot versus Grün versus Mariahilf versus Neubau versus Wirtschaft: Bei der Neugestaltung der Mariahilfer Straße tun sich immer neue Fronten auf. Knackpunkte sind die Querungen für Autos und der Lieferverkehr
Laut Vassilakou zwischen Andreas- und Kirchengasse: "Überall sonst Garageneinfahrten"
Fußgängerzone mit Ausnahmen geplant - Nicht sinnvoll, die Straße nur auf einem oder mehreren Abschnitten zu sperren
In Fachworkshops - Laut Vassilakou Einigkeit über Handlungsbedarf für weitgehend autofreie Straße
Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer sowie Lösungen für Anrainerverkehr
An die Verantwortlichen wurde von mir seit 2011 Kritik geübt,ohne Antwort bis vor kurzem. Es wurde jetzt aber mit vereinten Kräften eine verpflichtende Befragung erwirkt. Die kommt bald, wenn Sie Interesse daran haben nehmen sie am Tweet teil. Twitterkonto mit Namen und Email und Passwort eröffnen oder per Google https://twitter.com/MariahilfstrNeu eingeben und sofort ohne Login mitlesen,was ein Vorteil von Twitter ist. Dieses Medium ist frei zugänglich.
Der jetzige Zustand der Mariahilfer Straße ist eine Katastrophe. Dauerstau auf der Straße, Dauerstau am Gehsteig und sehr gefährlich für Radfahrer. Ich bin für eine Fußgängerzone, in der auch Radfahrer durchfahren können – mit absolutem Vorrang für Fußgänger.
Für die Radfahrer, die schnell vom Gürtel zur 2er-Linie wollen, soll die Lindengasse in beide Richtungen durchgängig befahrbar gemacht werden und die Gumpendorfer Straße attraktiver werden.
Mann muss sich mal den 7. und 6. Bezirk anschauen: Kaum Grün, Dauerstau von Burgg. über Neustiftg. bis zur Gumpendorfer, dazu in der Schottenfeld-, Web- und Stumperg. Durchzugsverkehr zwischen den anderen Bezirken, und und und.
Wenn die Grünen (den Roten trau ich's nicht zu) JETZT nicht für ein großes Verkehrskonzept sorgen, dann nie mehr.
Zeig mir eine Fußgängerzone (mit den Massen an Leuten wie auf der Mahü) wo Radfahren funktioniert bzw. Radfahrer freiwillig zurückstecken.
Das geht in Wien nicht einmal auf wenig frequentierten Wegen, auf denen beides erlaubt ist (am Donaukanal z.B., dort gibt's ständig Konflikte) ...
Tuchlauben, Meidlinger Hauptstraße, Graz, Linz, Wr. Neustadt usw., usf.
Und wenn ganz viele Fußgänger in der MaHü unterwegs sind, dann wird kein vernünftiger Radfahrer dort fahren. Abgesehen von denen, die zu den Geschäften zufahren. Der Durchzugsradverkehr soll sich eben auf die Parallelgassen verlegen. Jene müssen allerdings für Radfahrer attraktiver gemacht werden.
wo bitte gibts Radler in der Meidlinger Hauptstraße?
Schon mal dort gewesen?
Abgesehen davon, daß die Meidlinger Hauptstraße eine einkaufsmässig eine Totgeburt ist und so überhaupt nicht mit der Mariahilferstraße zu vergleichen ist.
Das war sie am ehesten noch vor 25 Jahren, vor der U6 als es den 8er noch gab.
die mahi ist die mit abstand am stärksten frequnterierte einkaufsstraße, daher hinkt deine aufforderung nach vergleichbaren öffentlichen raum.
es gibt aber nonanet fuzos, zugegebermaßen nicht so stark frequentierte, bei denen die gegensetige rücksichtnahmen funktioniert z.b. tuchlauben, favoritenstraße. und apropo rücksichtnahme: wenn du einen langjährigen, rücksichtsvollen radfahrer suchts, here i am.
radfahrer wie ich sind die mehrheit, sonst würde der geteilte raum wie die oben genannten fuzo nicht funktionieren, außerdem gibt es eine aktuelle studie des öamtc (!) mit dem ergebnis, dass z.b. nur 8% der radfahrer bei rot die kreuzung queren, von solchen ergebnissen kann man bei den autofahrern nur träumen, sprich die behauptung dass radfahrer undiszipliniert sind, fällt unter realtitätsverweigernde verhetzung
Ich bin selbst Radfahrer, also bitte fühl dich nicht SO angegriffen.
Es wäre halt notwendig, die ideale Lösung zu finden, eine Fuzo ist es mMn nicht. Mir wäre es wichtig, dass Alle Platz finden, Räder, Autos und Fußgänger. Autos gehören SICHER nicht bevorzugt, dürfen aber nicht in die Bezirke verdrängt werden
warum gehst du einfch nicht in die angeblich Fussgängerparadiesischen Favoriten- und Meidlingerhaupstrasse einkaufen? Die sollten genau nach deinem Geschmack funktionieren, oder? Aber lass die anderen, die kein Problem mit der Urbanität haben, weiterhin die Mariahilferstrasse so wie sie ist benutzen.
Warum müssten ALLE Einkaufsstrassen in Wien nach Geschmack der 10% Wähler gestaltet werden??
10% haben die grünInnen in wien gewählt und nicht einmal die alle wollen eine verkehrstote mariahilferstrasse, besonder die, die von der verschärfung der verkehrslage in der umgebung unmittelbar betroffenen würden.
noch einmal zur frage: warum sollten alle einkaufsstrassen in wien nach deinem geschmack umgebaut werde und keine darf so bleiben wie die mehrheit das will?
Ich fahre mit dem Rad oder gehe täglich durch die MAHÜ. Was mir auffällt sind stauende und schiebende Passanten, auf überfüllten tlw. viel zu schmalen Gehsteigen. Auf der Fahrbahn herrscht Dauerstau, als Radfahrer muss man stets aufpassen, nicht mit 20 cm Abstand überholt zu werden.
Mir macht das jedenfalls keinen Spass. Verbesserung scheint möglich....
Die naheliegendste Variante wird unterschlagen:
die Gehsteige von Gerümpel zu befreien (Schanigärten mit Glaswänden verhindern das Queren der Straße), Plakatständer, Warenaufsteller, pseudoauthentische Bauernstandln und Karottensaftbuden)
Wenn man dann noch auf Architekt Auböck hört - der wünschts sich die Schaltkästen unter die Erde, wo sie hingehören!
... streicht man all das von der Oberfläche gibt es - oh Wunder - genug Platz für Fußgänger!
Schafft man mehr Platz für Fußgänger, heißt das gleichezeitig mehr Platz für Wirtschaftstreibende und am Ende wieder weniger Platz für Fußgänger.
Und die Radfahrer sollen sich dazu im Schritttempo bewegen. Dass ist fortschrittliche Planung?
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