SPÖ für Diskussion über frühere Angleichung des Frauenpensionsalters

17. November 2011, 14:08
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Sozialminister: Lebenserwartung und Beschäftigungquote von Frauen steigt

Wien - Das Frauenpensionsalter könnte vorzeitig angehoben werden. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) sprach sich in der Budgetdebatte zum Sozialkapitel für eine "offene Diskussion" aus und lieferte gleich Argumente für eine frühere Angleichung ans Antrittsalter der Männer mit. Es gebe nun eine massiv höhere Beschäftigungsquote bei Frauen als bei Festlegung der Übergangszeiten, einen steigenden Anteil älterer Frauen im Arbeitsprozess und eine höhere Lebenserwartung.

Prozess vorziehen

Derzeit ist vorgesehen, dass das Pensionsalter der Frauen erst zwischen 2024 und 2033 schrittweise an jenes der Männer angeglichen werden soll. In der aktuellen Spardebatte ist nunmehr wieder der Vorschlag hochgekommen, diesen Prozess vorzuziehen, umso mehr, als das niedrigere Antrittsalter die Chancen älterer Frauen am Arbeitsmarkt schmälere und noch dazu zu einer niedrigeren Pensionshöhe durch die geringere Zahl der Erwerbsjahren führe.

Grüne vehement dagegen

Vor allem die ÖVP spricht sich mittlerweile für eine raschere Angleichung aus, was auch heute bei der Budgetdebatte im Nationalrat von Sozialsprecher August Wöginger angedeutet wurde. Ebenfalls für eine offene Diskussion dazu sprach sich für das BZÖ Ex-Sozialministerin Ursula Haubner aus. Vehement dagegen äußerte sich Grünen-Sozialsprecher Karl Öllinger.(APA)

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    Derzeit ist vorgesehen, dass das Pensionsalter der Frauen erst zwischen 2024 und 2033 schrittweise an jenes der Männer anzugleichen, Hundstorfer will diesen Prozess beschleunigen.

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