Matthias Haunholder, Freeski-Profi

    17. November 2011, 16:54
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    Dem Walchseer gehts beim Auto mehr um den praktischen Vorteil als darum, es krachen zu lassen

    Vor kurzem wurde im Wiener Wuk A History of Snow präsentiert. Den Film produzierten die beiden Freeski-Profis Matthias Mayr und Matthias Haunholder, die auch als Hauptdarsteller fungieren. Man kann sich in diesem Film an spektakulären Sprüngen aus dem Helikopter und atemberaubenden Tiefschneepisten in unbekanntem Terrain erfreuen.

    "Da braucht's viel Vertrauen in den Piloten", sagt der 31-Jährige, der Ski fährt, seit er denken kann "und neben dem Schlepplift aufgewachsen" ist. Die Ski kommen von Atomic. "Die setzen seit einigen Jahren voll auf die Freeski-Szene." Die Freestyle-Ski sind speziell: "Sie sind sehr breit, vorne extrem aufgebogen, fast wie Fassdauben."

    Weniger waghalsig ist der Walchseer auf der Straße. "Diese Zeiten sind vorbei. Aber natürlich ist es schön, wenn man ein tolles Auto hat, das gut funktioniert und mit dem man es auch einmal richtig krachen lassen kann. Aber grundsätzlich geht es mir eher um den praktischen Vorteil eines Fahrzeugs. Darum fahre ich seit über einem Jahr einen silbergrauen Fiat Scudo, einen kleinen, braven Bus. Meist sind wir im Team unterwegs und wechseln uns beim Fahren ab. Der Scudo hat 147 PS und viel Platz. Der Allrad ist für uns vor allem im Winter praktisch und im Verbrauch äußerst sparsam." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/18.11.2011)

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      foto: mirja geh
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