Med-Uni Innsbruck

Erste Schritte für mögliche Fusion mit Stammuni

17. November 2011, 12:48

Arbeitsgruppe um Kosten, Vor- und Nachteile zu ermitteln, engere Kooperation und gemeinsamer Auftritt auf internationaler Ebene

Innsbruck - In der politischen Diskussion rund um eine mögliche Wiedervereinigung der Medizinischen Universität Innsbruck mit der Universität Innsbruck setzen die beiden Hochschulen nun erste Schritte in diese Richtung. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe soll Vor- und Nachteile sowie die Folgekosten einer Fusion ermitteln. Weiters will die Med-Uni ihre Kooperation mit der Leopold-Franzens-Universität intensivieren und zur Verbesserung in internationalen Rankings gemeinsam auftreten, hieß es in einer Presseaussendung am Donnerstag.

"Eine noch engere Kooperation ist sowohl aus wissenschaftlichen als auch aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll", teilten der Rektor der Medizinischen Universität, Herbert Lochs, und der Senatsvorsitzende Martin Krismer mit. Alle Gremien würden darin einen zielführenden und der Unabhängigkeit der Medizinforschung und -ausbildung adäquaten Weg für die Weiterentwicklung des Hochschulstandorts Innsbruck sehen.

Die Arbeitsgruppe setze sich aus Mitgliedern des Rektorats, des Senats und der Betriebsräte zusammen. Neben der Intensivierung der Zusammenarbeit der beiden Universitäten werde sie sich auch mit der Frage beschäftigen, ob die von der Politik geforderte Fusion die erwünschten Einsparungen und wissenschaftlichen Synergien erbringen würde. Auf Basis der Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe solle schließlich im ersten Quartal 2012 ein breiter Meinungsbildungsprozess in der Medizinischen Universität stattfinden.

Betriebsratsvorsitzende Monika Viehweider und Martin Tiefenthaler verliehen einer Zusammenlegung Nachdruck: "Die Angehörigen der Medizinischen Universität Innsbruck haben sich 2002 mehrheitlich gegen die Trennung der Medizinischen Fakultät von der gemeinsamen Universität ausgesprochen. Wir haben vor zusätzlichen Kosten und Nachteilen für beide Teile gewarnt."(APA)

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13 Postings
prado
00
18.11.2011, 17:24
die angeregten Elektronen

fallen auf ihr eigentliches Energieniveau und emittieren ein Gehron

yoda3
01
18.11.2011, 13:48
bürokraten müssen halt versorgt werden.

Billy the Mountain
00
18.11.2011, 01:26
Hoffentlich ist der Spuk bald vorbei...

Hoffentlich ist der Spuk bald vorbei und auch die anderen künstlichen schwarzblauen Gebilde werden wieder in ihre eigentlichen Unis zurück gebracht... ist ja ein Wahnsinn was da an Geld verbraten wurde und wird...

silverfinger
00
17.11.2011, 22:11

idioten ... wer verdient eigentlich jedes mal bei den deals?

damals hat es geheißen wir müssen die unis trennen damit sie effizienter arbeiten können ... und jetzt braucht man das gleiche argument für den umkehrschritt ...

O5
01
18.11.2011, 03:45

Bis auf ein paar verbohrte ÖVPler hat schon damals jeder gewusst dass die Auslagerung und die dadurch entstehende Doppelgleisigkeit ein teurer Blödsinn ist. Einer der vielen Fehler von Schwarzblau die wir heute korrigieren müssen.

smea_gol
01
17.11.2011, 17:21

schwachköpfe. auslagern, einlagern, um millionen...

pewa
02
17.11.2011, 15:36
Uje

am End kommens in Wien auch noch auf diese Idee. Wo es doch so schön renovierte Gebäude für das Rektorat (und den tüchtigen Rektor auf Lebenszeit) der Med.Uni Wien gibt.

sokra
00
17.11.2011, 15:43

In Innsbruck gab es auch Pläne für ein neues repräsentatives Hauptgebäude der Meduni um sich stärker von der LFU abzuheben (momentan sind ja beide Rektorate im historischen Hauptgebäude).

Weiß da jemand wie's da jetzt ausschaut?

Got Your Nose!
00
17.11.2011, 17:35

eher nach nix. die hörsäle sind irgendwo, das rektorat in der franzens. unheimlich dezentral. soll sich auch nicht all zu bald ändern, nachdem was ich so gehört hab

sokra
00
18.11.2011, 10:30

naja, zumindest beim Rektorat geht es eigentlich nicht viel zentraler - wüsst jetzt nicht wo man am Medizincampus noch ein zentraleres Hauptgebäude hinbauen könnte;

andkos
00
19.11.2011, 13:31
campus?

abgesehen davon, dass es keinen medizin-campus gibt! es gibt die klinischen gebäude von uni und land und irgendwo verteilt ein paar hörsäle und räume für praktika! dass kann man keinster weise als uni bezeichnen und benützt werden die bibliotheken der leopold-franzens-uni von der geiwi, über die theologie hin zur sowi......

man kann in innsbruck medizin studieren, aber eine universität als solche gibt es meiner meinung nach nicht (der vergleich mit anderen ländern macht das schrecklich klar)

sokra
00
19.11.2011, 16:54

Ok, es ist kein klassischer Uni-Campus, aber es gibt ein relativ kompaktes Klinikgelände wo dann doch fast alles an Hörsälen usw zu finden ist - da habens die Medizinstudenten sicher bequemer als andere Studierende die zur nächsten Vorlesung quer durch die halbe Stadt müssen.

Was ist eine Uni? Ein großes Gebäude mit Schriftzug "Universität" wo alles drinn ist? Das gibt es vielleicht bei jungen Unis v.a. außerhalb Europas. Bei alten und größeren Unis ist es völlig normal dass die Uni über die halbe Stadt verstreut ist - das kann kein Kriterium sein.

Aber die MedUni ist mMn deshalb keine richtige Uni, weil man eben nur eine Richtung studieren kann - zudem ist sie immer noch nicht richtig von der LFU abgespalten.

Got Your Nose!
00
18.11.2011, 15:43

auch wahr. aber praktisch ist es trotzdem nicht.

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