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Respekt und Rücksicht sind wesentliche Voraussetzungen für die Teilnahme an der Community. Dies gilt sowohl für den Umgang mit anderen UserInnen als auch für Äußerungen zu Personen, die in redaktionellen Artikeln erwähnt werden. Da es bei Nachrichten über Todesfälle wiederholt zu pietätlosen Postings gekommen ist, werden Foren zu solchen Artikeln nicht mehr zugelassen.
Wir wollen Ihnen dennoch ein Forum zum Austausch von Erinnerungen bieten und hoffen auf viele Einträge in das Kondolenzbuch. Die Postings werden in diesem Fall ohne Ausnahme einer Kontrolle durch unsere Redaktion unterzogen. (red)
Die Wiener Grünen kondolierten vermittels einer persönlich gefassten Würdigung ihres Kultursprechers Klaus Werner-Lobo: "Tomtschek hat die Wiener Clubszene bereichert wie kaum ein anderer. Seine unglaublich kreativen, witzigen und vielfältigen Partys und Kunstaktionen haben nicht nur tausende Tanz- und Ausgehwütige begeistert, er hat auch der queeren Szene zu einem enormen Schub an selbstbewusster Fröhlichkeit verholfen. Für mich selbst gehörte der der H.A.P.P.Y-Club im WUK zum regelmäßigen Pflichttermin. Tomtschek ist es gelungen, homo- und heterosexuelle Wiener und Wienerinnen zum gemeinsamen, ausgelassenen Feiern zu bringen, wie es für Wien bis dato unüblich war. Seine Projekte haben sich gleichzeitig dem Hedonismus verschrieben und der Kommerzialisierung verweigert. Es ist furchtbar, dass uns ausgerechnet diese Personifizierung von Lebensfreude und Liebenswürdigkeit so früh verlässt. Unsere Anteilnahme gilt allen die ihn geliebt haben."
Zum Tod von Thomas Seidl, dem Erfinder des H.A.P.P.Y-Clubbings
wer meine Braut war, habe ich vergessen. aber ich kann mich noch erinnern, dass ich für das Ja-Wort ein Packerl Zigaretten vom Tomtschek geschenkt bekommen habe...!
Das HAPPY war für mich nicht Unterhaltung, sondern Kunst mit allerhöchsten Unterhaltungswert!
Es ist gut so, dass der Standard solche Kondolenzseiten einrichtet und vor allem dann auch lückenlos kontrolliert. Man hätte aber die Bewertungsfunktion gleichzeitig ausser Kraft setzen können. Auch weil es total unpassend ist, dass bei jedem Eintrag, aber wirklich jedem Eintrag ein Rotstricherl gibt. Das alleine untergräbt dann die Pietät in diesem Forum!
Danke für den Hinweis. Das sehen wir auch so: Bewertungen von Postings sind in Kondolenzbüchern nicht angebracht. Da dies jedoch eine allgemeine Foren-Funktion ist, können wir nicht sofort reagieren. Wir haben das aber auf unserer Liste der Neuerungen.
Danke für die vielen, vielen schönen Abende und langen, lustigen Nächte, die Du mir ermöglicht hast! Ob H.A.P.P.Y, Mauerblümchenball, Sylvesterparties oder andere Veranstaltungen - sie bleiben unvergesslich, Du bleibst unvergesslich - untrennbar mit dem unbeschwerten Zauber meiner Studienzeit und meinen "wilden Jahren" verbunden. Deine Aktionen, in ihrem Crossover aus Kreativität, Spaß, Queerness und Schrulligkeit, standen auch gnau für jene Seite von Wien, die ich besonders gerne mag. Sie wird nun um eine deutliche Nuance blasser werden. Ich habe lange in den weltoffeneren Städten Hamburg und Berlin, mit ihren ausgeprägten Partyszenen gelebt - H.A.P.P.Y. gehörte zu den Dingen, die ich sehr vermisste.
Tomtschek's H.a.p.p.y.nings waren für mich immer eine einzigartige Mischung aus Unterhaltung und Demonstration des Anderseins. Was mancher als Anstößigkeit empfinden möge, verwandelte er für mich und viele andere durch viel Witz, Charme und Geist - gemeinsam mit seiner bunten Truppe - in Anstöße, Konventionen zu hinterfragen, Schamgrenzen (vor allem die eigenen) zu überwinden und letztlich einfach gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Tage, Abende und Nächte, die anderorts im trägen Einheitsbrei versunken wären, wurden so zu bunten Erinnerungsstücken. Als Andenken bleiben mir eine getigerte Polyesterunterhose, die ich einmal nach dem Streicheln übergroßer Oster(hasen)eier gewonnen habe, und viele, viele unvergessliche Momente. Bleib h.a.p.p.y.
Die Performances und Installationen im WUK waren einfach legendär! Wer kann sich noch an die durch das WUK fliegenden menschlichen Bienen erinnern, die auf der Bühne tanzende Sonnenblumen bestäubt haben. Oder noch besser "In Oarsch einifoahrn" wo man auf einem Wagen in einen auf der Bühne befindlichen Riesenhintern geschoben und von tanzender "Scheiße" empfangen wurde (ich hoffe, das wird jetzt nicht zensiert ;)
Herr Tomschek, H.A.P.P.Y. hat einfach happy gemacht. Danke!
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