Größter Konkurrent wird zum Teamkollegen

16. November 2011, 19:22

Finne Hirvonen wechselt zum Team von Rekord-Weltmeister Loeb

Satory/Frankreich  - Der Finne Mikko Hirvonen wird die Rallye-WM im kommenden Jahr als Teamkollege des achtfachen Weltmeisters und bisherigen großen Rivalen Sebastien Loeb für Citroen in Angriff nehmen. Wie der französische Rennstall am Mittwoch bekanntgab, ersetzt der 31-Jährige den Franzosen Sebastien Ogier. Hirvonen, der zuletzt für Ford gefahren war, musste sich Loeb in der abgelaufenen Saison im Kampf um die WM-Krone nur knapp geschlagen geben und war bereits 2008 und 2009 in der Gesamtwertung auf Platz zwei gelandet. (APA)

Share if you care
9 Postings
Auweh,

das könnt eine bittere Erfahrung für Hirvonen werden.

Andererseits ist es natürlich auch eine große Chance. Auf jeden Fall sehr mutig.

Das Befürchte ich auch. Schade um den guten Fahrer!

Ich dachte Loeb hört zum Saisonende 2011 auf?

hat´s irgendwelche Anzeichen gegeben ?

woher kommt Ihre Vermutung ?
Loeb hat gerade seinen 8. Titel en Suite eingefahren und ist unstrittig die Nr. 1 der Rallyewelt. Weitere Titel sind quasi vorprogrammiert, also warum in Pension gehen ?

Soeben nachgelesen. Er hat zu Saisonbeginn 2011 seinen mit Saisonende einhergehenden Rücktritt verkündet, jedoch Mitte 2011 wiederum für 2 weitere Jahre unterschrieben (inkl. möglicher Rücktrittsklausel für Ende 2012).

Loeb hat nie seinen Rücktritt verkündet. Er hat nur mal gesagt das es für 2012 drei Optionen für ihn gibt.

* Bei Citroen weiterfahren.
* Zu einem anderen WRC Team wechseln. (VW)
* Aufhören

doch, sehr wohl.

Hirvonen wäre ohne Teamorder heuer nie in die Lage gekommen, bis zum Schluss um den Titel zu fighten. Objektiv betrachtet war Latvala war der stärkere der beiden Ford-Werkspiloten, hatte nur das Pech, seine Fehler schon zu Saisonstart zu machen und dann Hirvonen helfen zu müssen.
Wirklich spannend wird 2012 ohnehin nicht Loeb/Hirvonen bei Citroën, sondern Ogier/Latvala bei Ford. Der gute Ogier stellt sich das nämlich auch einfacher vor, als es ist. Es sei denn, er riskiert ein Jahr Versenkung und geht doch zu VW. Aber so viel Vernunft traue ich dem Mann nach seinem teampolitischen Amok-Jahr heuer leider nicht zu.

der spannung nicht gerade zuträglich.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.