Der Mink breitet sich im Nationalpark Donau-Auen aus

19. November 2011, 17:56
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    foto: apa-foto: steiner/nationalpark donau auen

    Der Nationalpark Donau-Auen bittet darum, Mink-Sichtungen unter Tel. 02212 / 3450 oder der Email-Adresse nationalpark@donauauen.at zu melden. Und die Tiere nicht zu füttern.

Marderart aus Nordamerika hat über Pelztierzuchten in Europa Fuß gefasst

Orth a.d. Donau - Einer nicht heimischen Marderart scheint es im Nationalpark Donau-Auen recht gut zu gefallen: Vermehrt werden dort Amerikanische Nerze (auch Mink genannt) gesichtet, berichtete der Nationalpark. Man will die Entwicklung und mögliche Auswirkungen auf das Ökosystem durch die Neozoen beobachten.

Der Name des aus Nordamerika stammende Minks (Neovison vison) führt ein wenig in die Irre, denn er gehört einer anderen Gattung an als der Europäische Nerz (Mustela lutreola), der einst auch in Mitteleuropa verbreitet war, hier aber ausgerottet wurde. Der Mink wird mit bis zu zwei Kilogramm dreimal schwerer als sein entfernter Verwandter aus Europa und führt eine semiaquatische Lebensweise - manchmal werden Sichtungen daher sogar mit denen von Fischottern verwechselt.

Nah am Wasser

Typisch für diese an Flüsse, Seen und Auen gebundene Marderart sind das dichte braune Fell mit weißem Kinnfleck, der langgestreckte Körper mit kurzen Gliedmaßen und die durch Schwimmhäute verbundenen Zehen. Amerikanische Nerze sind dämmerungsaktiv und nutzen ein breites Beutespektrum von Amphibien und Fischen bis zu Jungvögeln und Kleinsäugern. Sie leben in gegrabenen Bauen, manchmal auch unter Steinen oder Baumwurzeln.

Ursprünglich hat der Amerikanische Nerz über Pelztierzuchten in Europa Fuß gefasst. Seit den 1950er Jahren breiten sich aus Nerzfarmen entlaufene und auch absichtlich freigelassene Tiere in Europa aus und verdrängen zunehmend den heimischen Europäischen Nerz, wo es noch Restbestände von diesem gibt. In Österreich sind die Zuwanderer unter anderem bereits im Waldviertel nachgewiesen worden. (APA/red)

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Posting 1 bis 25 von 35
1 2
g p m x
00
21.11.2011, 10:20
Tierschuetzer,

die in pelztierfarmen einbrechen und die armen viehcherl freilassen.....

Der Schärdinger
 
121
20.11.2011, 17:10
Der Schärdinger

Das wird die Grünen aber freuen.
Neue Zuwanderer, somit Asylsuchende, wie sagten die Grünen vor Jahren, das Boot ist noch lange nicht voll!!!!!!!!
Sie werden die neuen Wählerstimmen bei der nächsten Wahl sicherlich dringenst brauchen.
Bin gespannt, wie sie es durchsetzen werden, dass die wählen dürfen.

Gasquet
00
22.3.2012, 18:35

ich weiß wer ihnen das rote gegeben hat!!!

sie selbst :)

Gasquet
00
22.3.2012, 18:36

errr das grüne meinte ich natürlich hehe =)

Gasquet
00
22.3.2012, 18:37

bei soviel rot wurde ich einfach unterbewusst manipuliert!

O5
03
20.11.2011, 21:10

Und wieder mal ein hirntoter FPÖler.

chacun à son gout
00
20.11.2011, 19:15
Hauptsache gegen die Grünen...

Hirn einschalten wäre nicht schlecht. Falls das lustig sein soll: Zeitung wechseln, dann bekommst vielleicht mehr Applaus.

yellow card
01
20.11.2011, 18:14

Bist a bisserl fixiert mit deinen Gedanken, was?

Nick Tameer
00
22.11.2011, 21:29

Fixiert gewiss, aber von Gedanken würde ich nicht sprechen.

Madras
04
20.11.2011, 18:05

Im Artikel geht's um Nerze.

milk for breakfast
03
20.11.2011, 15:05

rettet unsere donau auen!

kauft pelz!

</ironie>

Die kritische Stimme
02
20.11.2011, 17:41
Gute Idee!

In England gibt's ein Problem mit amerikanischen Grauhörnchen. Da meinte ein Politiker ernsthaft: "Leute, esst graue Eichhörnchen!"

Also: Wenn man den Nutzen für die Natur mit dem Nutzen für den Menschen verbinden kann, warum nicht?

Fritz Meyer
21
20.11.2011, 07:52
Die Politik plant bereits eine Pressekampagne...

gegen die Fremdzuwanderer?

Ach, nein, ist ja Österreich und nicht Bayern. ;)

oblomow II
00
20.11.2011, 07:50
na hoffentlich

räumen die mit der bisamplage ein bissi auf ...
insofern ists schon ok.

bisamratten hatten bei uns lange zeit ja keine natürlichen feinde, die wirklich dezimierend wirkten. fuchs und greife erwischten zu wenige, meist nur männchen auf wanderschaft ...

der mink folgt ihnen bis in die bauten.

ewandor
00
20.11.2011, 13:25

die bisamratte mag zwar das bevorzugte beutetier sein, aber der mink vermag nicht die population zu regulieren da auch ihm hauptsächlich alte, schwache, männliche oder jungtiere zu opfer fallen.
dbgesehen davon sind beide tiere ungefähr gleich groß und die bisamratte vermehrt sich sehr schnell.

vorname@nachname
10
20.11.2011, 07:47
Vielleicht schmeckt er?

oblomow II
06
20.11.2011, 07:55
wie alle fleischfresser

vermutlich nach harnsäure

Erwin Wolfram
10
20.11.2011, 00:07
...

misik verbreitet sich.

O5
10
19.11.2011, 23:44

Kann man sich ja für den Umweltschutz einen schönen Mantel machen lassen.

Utrilittn
00
20.11.2011, 19:49

Hui, der Erwin im schwarzen Mink !

Utrilittn
55
19.11.2011, 23:06
Der besondere Dank gilt den militanten Tierschützern

Den befreiten Minks gehts schon viel besser.

Nick Tameer
00
20.11.2011, 13:32

Doch sie bewiesen (s.u.) kein Herz für den Nerz.

pox vobiscum
01
19.11.2011, 21:08
Moi! :))

(wohnen die auch gerne unter Motorhauben?)

beliar
00
20.11.2011, 10:18

das sind steinmarder die sich im urbanen gebiet halt auch aufhalten wie menschen

01052004
56
19.11.2011, 19:25
no, da wird die jägerschaft schon

sabbernd beim heiligen ernwin vorsprechen: weg mit den biestern, wir müssen "unseren otter" schützen...

zudem: minks fressen ja noch viel mehr fisch als unsere otter...also werden auch die fischer sabbernd beim heiligen erwin vorsprechen...

und sicherheitshalber wird die asfinag beim bladen michi (ist roter also nicht heilig) vorsprechen: die lobau-unterquerung würde unseren otter vorm mink schützen...

wetten???

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