Teardown

Amazons Kindle Fire bereits gerootet

16. November 2011, 16:27
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    foto: ifixit

Installation von ADB und Tool SuperOneKlick - "Auch für Anfänger zu schaffen"

Kaum hat Amazon die Auslieferung des 200-Dollar-Tablets Kindle Fire gestartet, wurde es auch schon gerootet. Mit relativ geringem Aufwand, der Installation von "Android Debug Brigde", kurz ADB, und einem weiteren Tool erhält man den Zugriff auf das Gerät.

Angepasste Android-Version

Die Bastler der US-amerikanischen Website iFixit haben das Tablet fein säuberlich zerlegt und sich mittels Rootings Zugang auf erweiterte Features verschafft. In einer Schritt-für-Schritt-Anleitung wird man durch den Rooting-Prozess geführt. Als Betriebssystem läuft auf dem Kindle Fire, wie bereits bekannt sein dürfte, Android. Doch handelt es sich um eine eigene und weitgehend an die eigenen Inhalte optimierte Version. Amazon hatte den Source-Code bereits bereitgestellt, nur das Einspielen eigener Änderungen war nicht möglich.

Wenige Klicks

Um die komplette Kontrolle über das Gerät zu erhalten, muss man ADB installieren, das hauptsächlich für Entwicklungszwecke genutzt wird. Voraussetzung dafür ist das Android SDK. Anschließend erledigt das Tool "SuperOneClick" quasi mit einem Klick - wie der Name schon sagt - die Arbeit. Danach ist, so eine Anleitung auf dem Forum der XDA Developers, der Root auch für Anfänger leicht zu schaffen. (red) 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 36
1 2
KammerlExperte
00
17.11.2011, 12:45
In der Pressaussendung meinte sinngemäß Amazon,

sie sehen es gelassen das sich gerootete Kindle Fire
wahrscheinlich nur im Prozentbereich bewegen werden.

Jaja, wenn man die USA noch immer als Nabel der
Wirtschaft hält fällt einem so eine schwachsinnige
Aussage ein jaja.

Bin schon mal auf die EU- Zahlen gespannt.

LuFi
00
17.11.2011, 18:50

ich versteh ihre aussage nicht... meinen sie es würden mehr europäer rooten ?

Tronje
00
16.11.2011, 20:37

Welches Tablet empfiehlt es sich, wenn der Bedarf NUR auf pdfs (papers, journals) gerichtet ist? Beim Kindle muss man diese konvertieren, wenn ich richtig liege. Bietet sich hier nur das ipad an?

Sebastian Auinger
00
18.11.2011, 15:16

Keines - vielleicht in 2-3 Jahren.

horli
00
17.11.2011, 16:50
Ein Drucker

h 90
00
17.11.2011, 20:43

Nadeldrucker

Interrupt
00
17.11.2011, 12:47
wenn es NUR um's lesen von PDFs geht

dann ist e-ink nicht zu schlagen. daher: kindle, kindle keyboard oder kindle touch

Monopoly mit Hut
00
18.11.2011, 09:10

Was aber gleichzeitig bedeutet, dass man sich von Bildern oder Diagrammen verabschieden kann, weil die auf s/w- bzw. Graustufen-Displays nicht wirklich gut dargestellt werden können.

Tronje hat zwar von "papers, journals" gesprochen, aber auch dort kommen (je nach Fachgebiet) farbige Abbildungen vor, die man dann nicht wirklich gut sehen könnte.

Ich glaube, man muss da wirklich die Unterscheidung zwischen "Buch mit hauptsächlich Text" und "Dokument mit Bildern und Graphiken" machen. Abgesehen davon will man bei PDFs ev. auch Notizen oder Korrekturen einfügen und dann ist auch die Reaktionsgeschwindigkeit des Geräts relevant.

mit_abstand
00
17.11.2011, 09:36

beim kindle muss man keine pdfs konvertieren, höchstens sie sind zu groß zum angenehmen lesen! im querformat kann man auch A4 gut lesen.

·Übermorgen·
00
17.11.2011, 05:36

Würde das iPad empfehlen, alleine schon deshalb da iOS auf Display PostScript basiert und der Umgang mit PDFs so zum Kinderspiel wird.

Zusätzlich hat man AirPrint und kann eine entsprechende App vorausgesetzt alles was sich drucken lässt auch in ein PDF verwandeln.

Pat Conley
11
17.11.2011, 12:28

iPad? viel zu teuer und bei Tageslicht nicht so gut zum Lesen geeignet.

Karl Joda
00
7.12.2011, 22:55
iPad? viel zu teuer und bei Tageslicht nicht so gut zum Lesen geeignet.

Warum ? hab ein iPad und kann alles bei Tageslicht lesen. Und zwar in Farbe. Ganz zu schweigen, dass das iPad in einer ganz anderen Liga spielt.

Pat Conley
00
7.12.2011, 23:25

Ich kenn das, ich hatte mir eins ausgeborgt. Aber zwischen lesen können und gut lesen können ist eben ein Unterschied.
Das Kindle ist halt ein echter ebook-reader und was anderes als das iPad. Mit der Liga haben Sie recht, allerdings spielen die Geräte auch in verschiedenen Sportarten.

Nachtvogel
01
17.11.2011, 13:21

Naja PDFs auf dem iPad lesen ist schon deutlich angenehmer, das mit dem leidigen Spiegeldisplay (wie ja bei fast allen Herstellern inzwischen) stimmt, läßt sich aber umgehen. Ich lese regelmäßig im Freien damit.

Aber sicher richtig, als reiner PDF-Reader ein wenig teuer.

Ob sich Kindle und so für PDFs eigenen, hängt meiner Erfahrung nach auch von den PDFs selber ab. Ich selber habe mit sehr großen Files voller Grafiken, etc zu tun und da habe ich mit einigen solchen Geräten schon enorme Probleme gehabt, außer dem iPad eben. Außerdem bieten einige der passenden APPs auch entsprechde Funktionen an um drin rumzumalen.

Gibt ja diverse Tabletts unterhalb (auch preislich) aber da habe ich leider keine Erfahrungen welches taugen würde.

nv

Guhl der Shampoonierte
01
16.11.2011, 22:26
Jedes Android Tablet,

kann pdf-files verwenden.
Einen ziemlich guten Überblick über die verfügbaren eReader Apps bietet dieser Artikel:
http://goo.gl/8x6Wh

Es gibt aber auch reine pdf-Apps

hellsbells
00
16.11.2011, 21:52
Sony PRS-T1

hat als einziger eReader eine gute PDF Unterstützung (vor allem mit Reflow!).
Kommt darauf an welche PDFs (viele Grafiken? Spalten? etc)

KammerlExperte
00
17.11.2011, 12:39
Yep einzige Minus nur in sw ;-)

da haben die Pads eindeutig die Nase vorne.

hellsbells
00
17.11.2011, 18:32
Klar SW

aber auf einem eReader liest sichs einfach angenehmer imho. iPad sicher ganz nett nur man merkt schon, dass es eben ein LCD ist.
Wenn man nur PDFs lesenw ill und die etwas aufwändiger sind, bleibt eh nur ein Pad. Aber ein eReader ist auch etwas erschwinglicher als ein 500€ iPad ...

horli
00
16.11.2011, 16:51
Warum man kein Kindle kaufen sollte

http://stallman.org/articles/ebooks.pdf

major grubert
00
17.11.2011, 08:50
ich finde

die hardware aber vom preis/leistungs verhaeltniss in ordnung. man ist ja nicht gezwungen online zu gehen und bei amazon einzukaufen. es gibt 1000e frei buecher (wenn nicht 10000e) welche man auch ueber usb aufspielen kann und laesst halt einfach die whisper funktion aus.

horli
02
17.11.2011, 12:46
Preis / Rechte Verhältnis schlecht

Für den Preis eines wirklichen Buches bekommt man lediglich das Recht es auf einem Gerät zu lesen, kein Verleih oder Verschenken an Freunde, kein kopieren auf den Laptop, kein Eigentumsrecht. Eigentlich nichts ausser ein paar drakonisch bewachter Bytes.
Dafür ist das alles viel zu teuer.
Schlechtes Preis / Rechte Verhältnis.

major grubert
00
17.11.2011, 13:58
haben sie probleme

beim sinnerfassenden lesen?
" ... die hardware aber vom preis/leistungs verhaeltniss in ordnung."
lesen sie mein posting noch einmal und versuchen sie dann auf den inhalt zu antworten.
ich wiederhole es trotzdem fuer die langsamen: man kann das ganz auch ohne netzverbindung betreiben und aus einer unueberschaubaren zahl von buchern auswaehlen. ausserdem steht das update vor der tuer! danach ist html5 das futter und dadurch erweitert sich das ganze noch einmal!

short cut
01
16.11.2011, 22:49
@ horli

Wie wahr.
Das ganze System laeuft in die falsche Richtung - siehe Apple. Es werden unfreie, kritiklose Konsumenten heran gezuechtet. Das hat System, denn dann sind die Massen besser zu steuern.

Bernhard Marold
00
17.11.2011, 14:36
Das sehe ich auch so.

Der Effekt ist schon heute sichtbar. Unsere Kinder sind erheblich kritikloser als wir. Werbung, TV und Schule tun alles in ihrer Macht stehende um kritisches Denken auszuschliessen. "Ein glücklicher Sklave ist der schlimmste Feind der Freiheit."

Juses
00
16.11.2011, 21:55

danke fuer den link

kurzer auszug:
"Amazon can remotely delete the ebook using a back door. It used this back door in 2009
to delete thousands of copies of George Orwell's 1984."

lol

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