"Ich verstehe Klein und Junuzovic nicht"

Interview | Philip Bauer, 17. November 2011, 10:47
  • Artikelbild
    foto: danielshaked.com

    "Wenn ein Spieler meint, er kann bei einem anderen Klub so und so viel Geld verdienen, sage ich ihm: wenn Du so viel verdienen willst, musst Du auch dort hingehen."

  • Artikelbild
    vergrößern 800x1001
    foto: archiv

    Aus dem derStandard.at-Fundus: Parits als Neusiedl-Trainer im Panini-Album zur Österreichischen Bundesliga 1983.

Die Austria feiert am Sonntag ihr hundertjähriges Bestehen, aber auch im Jubiläumsjahr steht für Vorstand Thomas Parits jede Menge Arbeit in puncto Kaderplanung an - Ein Gespräch über Transfers, Akademie und Spielermanager

Wien - Der Club 1911 lud ins Wiener Museumsquartier, um mit Thomas Parits, seines Zeichens Vorstand der Wiener Austria, zu diskutieren. Für derStandard.at hat Philip Bauer mitgesprochen.

derStandard.at: Sie tragen in der Öffentlichkeit den inoffiziellen Titel "Sir". Sehen Sie sich auch als solchen? Lässt das Geschäft dies überhaupt zu?

Parits: Ich hatte in dieser Saison eine mündliche Zusage für einen Transfer von Daniel Royer von seinem Manager Jürgen Werner zur Austria. Aber Ried hat nicht Wort gehalten und den Spieler nicht zu uns gehen lassen. Wenn man sich auf ein Wort verlässt, ist man auch in diesem Geschäft verlassen. So hätte ich nicht gehandelt.

derStandard.at: Im Endeffekt wechselte er zu Hannover. Auch nicht schlecht, oder?

Parits: Royer hat in Hannover einen tollen Vertrag. Dieses Geld hätte er bei uns nie verdienen können. Die Kehrseite: er spielt nicht mehr. Ich glaube, das war keine gute Entscheidung. Bei der Austria hätte er sich wohl besser entwickelt. In Deutschland gibt es in jedem Kader 25 gleichwertige Spieler, dort muss man sich erst einmal durchsetzen.

derStandard.at: Auch Ihre Spieler drängen ins Ausland. Was wird sich demnächst tun?

Parits: Florian Klein will ins Ausland gehen. Zlatko Junuzovic wohl ebenso. Diese Spieler sind nicht bereit zu verlängern. Wenn es im Winter also eine Transfer-Möglichkeit gibt, sind wir bereit diese zu nutzen. Das bedeutet aber auch, dass wir uns nach anderen Spielern umsehen müssen. Manche Spieler sind nicht zufrieden, ein Marin Leovac kommt derzeit zum Beispiel nicht an Markus Suttner vorbei. Wir wollen alle halten, aber zu einem Vertrag gehören immer zwei.

derStandard.at: Warum ist Junuzovic eigentlich noch da?

Parits: Sein Pech war, dass er im Frühjahr, als er intensiv von internationalen Scouts beobachtet wurde, ein Formtief hatte.

derStandard.at: Dare Vršič von Olimpija Ljubljana war im Sommer ein großes Thema. Ist er bei einem Abgang von Junuzovic nach wie vor ein Kandidat? 

Parits: Ich bin mit Milenko Acimovic wegen ihm in Kontakt. Wenn es eine finanziell machbare Lösung gibt, ist er für uns sehr interessant. Im Sommer haben die Slowenen noch auf eine EM-Teilnahme gehofft, um Vršič in die Auslage zu stellen. Das hat die Verhandlungen erschwert.

derStandard.at: Wie flexibel sind die Finanzen der Austria?

Parits: Wenn ein Spieler meint, er kann bei einem anderen Klub so und so viel Geld verdienen, sage ich ihm: wenn Du so viel verdienen willst, musst Du auch dort hingehen. Junuzovic hat einen langfristigen Vertrag bei Red Bull Salzburg abgelehnt, weil die sportliche Perspektive für ihn wichtiger war. Hut ab, das machen nicht viele Spieler. Er hat sogar damals in Kärnten mehr verdient, ich habe ihm aber gleich gesagt, dass die Austria solche Summen nicht bezahlen kann. Unser Kader ist relativ billig, wir haben viele Spieler ohne große Vergangenheit geholt.

derStandard.at: Die Marke "Österreichischer Fußball" hat nicht den besten Ruf. Schlecht für das Export-Geschäft?

Parits: Es schmälert natürlich die Transfererlöse. Wenn sich aber Julian Baumgartlinger oder Aleksandar Dragovic im Ausland durchsetzen, wertet das unsere Spieler generell auf. Bei diesen beiden Transfers war vor allem eines auffällig: die Vereine wollten die Spieler unbedingt. Basel wusste natürlich, dass Dragovic in wenigen Monaten ablösefrei gewesen wäre. Umso mehr haben sie sich um ihn bemüht, damit er nicht später Angebote von anderen Vereinen bekommt. Auch Mainz-Trainer Thomas Tuchel hat sich für Baumgartlinger stark gemacht. 

derStandard.at: Ablösesummen sind also kein Hindernis für einen Transfer?

Parits: Nein, wenn Dich ein Verein wirklich will, ist er auch bereit, Geld in die Hand zu nehmen. Die Austria fordert keine absurden Ablösesummen. Deshalb verstehe ich auch das Vorgehen von Klein und Junuzovic nicht. Sie denken, die Ablöse wäre die einzige Hürde für einen Transfer. Das ist ein Irrtum. Vielleicht kommt der Spieler leichter weg, aber dann ist er die Nummer 24 im Kader. 

derStandard.at: Die Austria hat sich sehr um Fabian Koch bemüht. Richtig durchsetzen konnte er sich in Wien bisher nicht. Enttäuscht?

Parits: Wir wollten Koch unbedingt haben, konnten uns aber finanziell lange Zeit nicht mit Innsbruck einigen. In der Zwischenzeit war Klein unsere Notlösung, der hat sich sehr gut entwickelt und seinen Platz eingenommen. Koch ist natürlich unzufrieden, trainiert aber sehr gut. Ich bin überzeugt, dass er seinen Weg in die Kampfmannschaft finden wird. Seine Stunde schlägt spätestens, wenn Klein geht.

derStandard.at: Die wohl heißeste Aktie des Vereins heißt Nacer Barazite. Wie kommt man überhaupt an einen Spieler seiner Klasse?

Parits: Jürgen Werner hat mich angerufen und gemeint, er hätte einen Spieler, der perfekt zu uns passen würde. Ich habe mir seine Daten im Internet angesehen und ihn ins Trainingslager in der Türkei eingeladen. Schon im ersten Training war zu sehen, dass er sehr gut ist. Zum Glück habe ich mit seinem Manager vor dem ersten Testspiel die Konditionen ausgehandelt, denn gegen Dinamo Bukarest traf er gleich zwei Mal

derStandard.at: Hat Barazite eine Ausstiegsklausel im Vertrag?

Parits: Nein. Sein Vertrag läuft bis 2013, wir haben eine vereinsseitige Option bis 2014. Er und sein Manager sind vernünftige Menschen, Barazite fühlt sich wohl und kann sich bei uns weiterentwickeln. Ich habe seinem Manager auch angedeutet, dass wir jederzeit bereit sind, den Vertrag zu verlängern. Aber trotz allem: Wenn ein Überdrüber-Angebot kommt, wird es nicht einfach, den Spieler zu halten. 

derStandard.at: Kann man als Sportdirektor in einer schnelllebigen Branche überhaupt langfristig planen oder ist man mehr damit beschäftigt Löcher zu stopfen?

Parits: Vieles ist absehbar, der Abgang von Dragovic zum Beispiel. Also haben wir rechtzeitig Georg Margreitter geholt. Auch der Wechsel von Baumgartlinger kam nicht ganz überraschend. Deshalb haben wir uns rechtzeitig um Alexander Grünwald und Florian Mader bemüht. Genauso habe ich jetzt Koch für Klein in der Hinterhand und muss zusätzlich noch einen Backup für Koch holen. Wir planen schon im Voraus. 

derStandard.at: Der nach Ried verliehene Lukas Rotpuller entwickelt sich sehr gut. Ist er eine Option für die Zukunft?

Parits: Rotpuller kam bei den Amateuren unter Vastic nicht zum Spielen. Ried hat eine Option, wenn sie den Spieler also wollen, wird er den Verein wechseln. Dann bekommen wir aber noch immer gutes Geld. Ried hätte ihn sonst nicht genommen, wir wollten ihm seine Karriere nicht verbauen.

derStandard.at: Kaja Rogulj wurde eben am Rücken operiert. Man wusste bereits vor seiner Verpflichtung, dass er verletzungsanfällig ist. Muss man manchmal ein Risiko eingehen?

Parits: Ein Verletzungsrisiko hat man doch bei jedem Spieler. Rogulj ist ein sehr guter Innenverteidiger, den wir ablösefrei verpflichten konnten. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge sollte er im Jänner wieder ins Training einsteigen.

derStandard.at: Sie hatten im Training zuletzt vier Spieler aus Costa Rica zu Gast. Konnten sie weiteres Interesse erwecken?

Parits: Ich habe den Spielern zu Beginn mitgeteilt, dass wir nicht sofort eine Entscheidung fällen können. Ein Spieler ist sicher nicht uninteressant, er hat die Qualität, spielt in Costa Ricas Nachwuchs-Auswahl. Vielleicht werden wir ihn im Jänner ins Trainingslager mitnehmen. Ob wir ihn verpflichten, hängt aber auch von den finanziellen Konditionen ab.

derStandard.at: Junge Spieler mit großem Potenzial verpflichten, lautet so auch die Zukunft des Vereins?

Parits: Wir sind in dieser Hinsicht eine gute Adresse, weil wir in den letzten Jahren immer international vertreten waren. So können sich Spieler präsentieren. Große Klubs haben eine enormes Reservoir an Spielern und wollen, dass diese Erfahrung sammeln. Diese Möglichkeit können wir ihnen bieten.

derStandard.at: Haben Sie derzeit welche an der Angel?

Parits: Ich bin in Verhandlungen mit einem sehr großen Klub. Es geht um eine Kooperation bezüglich jungen Spielern. Da könnte uns ähnliches gelingen wie mit Barazite. Ich flieg am Ende des Monats... (Pause) ...in das Land und sehe mir die Spieler genau an.

derStandard.at: In welches Land geht der Flieger? Richtung einer der Top-Vier-Ligen?

Parits: Man muss vorsichtig sein. Darüber reden wir besser, wenn die Tinte trocken ist. Aber ja, es ist eine der Top-Ligen.

derStandard.at: Alexander Jovanovic aus dem Nachwuchs absolvierte zuletzt ein Probetraining in Wolfsburg. Wie kann verhindert werden, dass die besten Talente der eigenen Akademie abgefischt werden? 

Parits: Mit Dragovic und David Alaba und haben wir zwei Spieler herausgebracht, die in Europa auffallen. Erst kürzlich hat mir jemand erzählt, dass Dragovic in der Champions-League-Partie zwischen Benfica und Basel der beste Mann am Platz war. Das weckt natürlich internationales Interesse. Jovanovic ist ein bisschen unzufrieden bei uns, weil er nicht spielt. Er ist technisch gut, aber vielleicht überschätzt er sich auch, jedenfalls werden wir jedem Spieler ein Probetraining in Deutschland ermöglichen.

derStandard.at: Nimmt man die Abgänge der Akademie als Teil des Geschäftsmodells gerne in Kauf?

Parits: Wir haben dieses Jahr drei Spieler verkauft: U17-Nationaltormann Daniel Bachmann ist zu Stoke City gewechselt, Francesco Lovric spielt nun für den VfB Stuttgart und Florian Heinrich für den FC Schalke 04. Für jeden dieser Spieler erhält der Verein eine fix geregelte Ablösesumme. Stoßen sie bis in die Kampfmannschaft vor, bekommen wir mehr Geld. Die Akademie kostet rund eine Million pro Jahr, dieses Geld müssen wir irgendwo hereinbekommen.

derStandard.at: Mit welchen Argumenten könnte man den Nachwuchsspielern einen Verbleib schmackhaft machen?

Parits: Ich habe mit Alaba fünf Mal verhandelt, aber dann hat ihn Uli Hoeneß in München persönlich begrüßt und ihm das Trainingsgelände gezeigt. Danach haben wir keine Verhandlungen mehr geführt, er war nicht mehr zu halten.

derStandard.at: Verhandeln Sie Verträge auch mit Spielern oder nur noch mit Managern?

Parits: Ich habe kürzlich einen Vertrag mit Martin Harrer von den Amateuren verlängert. Ein technisch starker Spieler, so wie wir ihn wollen. Ich dachte, er hätte keinen Manager, das war ein Irrtum. Mittlerweile hat schon jeder Spieler in der Akademie einen. Ich sage den Jungspielern aber immer: egal ob Du mit Manager kommst oder nicht, die Konditionen bleiben dieselben. Ich denke nicht, dass jeder 16-Jährige unbedingt einen Manager braucht.

derStandard.at: Wie intensiv verläuft ihre Zusammenarbeit mit den Trainern der Akademie?

Parits: Wir beobachten unsere Spieler alle sehr konzentriert und besprechen regelmäßig ihre Stärken und Schwächen. Die zentrale Frage lautet: Hat der Spieler Fähigkeiten, um der Kampfmannschaft zu helfen? Wenn ja, kann er mit der Ersten trainieren. Jeder Spieler in der Akademie weiß mittlerweile, dass er sich seine faire Chance verdienen kann. Wir haben Alaba als 15-Jährigen ins Trainingslager nach Marbella mitgenommen. Er hat dort in einem Testspiel gegen Young Boys Bern sofort Scouts aufmerksam gemacht. Leider habe ich ihn vorher keinen Vertrag unterschreiben lassen, das war ein Fehler.

derStandard.at: Als Sportdirektor stehen Sie im Spannungsfeld zwischen sportlichem und finanziellen Erfolg. Wäre die Austria in der Vorsaison mit Dragovic Meister geworden?

Parits: Möglich, aber eine rein hypothetische Frage. Seit der Loslösung von Frank Stronach arbeiten wir unter anderen Bedingungen. Der finanzielle Rahmen ist kleiner, das hat unsere Philosophie verändert: wir fördern nun junge österreichische Spieler. Zehn aktuelle Spieler kommen aus der Akademie, manchmal muss man sich aber auch von einem verabschieden. Das ist unser Weg.

derStandard.at: Sie arbeiten seit fünf Jahren bei der Austria. Gab es Personalentscheidungen, die Sie aus heutiger Sicht anders treffen würden?

Parits: Nein. Dass einzelne Spieler hinter den Erwartungen zurückbleiben, ist nicht zu verhindern. Für manche Spieler ist der Wechsel zur Austria nicht einfach. Der Druck und die Konkurrenz sind groß. Und natürlich ist es nicht angenehm, nach einer Woche Training auf der Tribüne Platz zu nehmen. Präsident Katzian meinte einst, er wäre angesichts der Rahmenbedingungen nach Stronach mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld zufrieden. Wir spielen immer im Spitzenfeld mit. Ich glaube wir haben in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet, uns fehlt nur noch der Meistertitel. (derStandard.at; 17. November 2011)

Thomas Parits (65) bestritt bereits 1964 sein erstes Spiel für Austria Wien. Er war mit den Veilchen vier Mal als Spieler Meister und einmal als Trainer. In 27 Spielen für das österreichische Nationalteam traf er fünf Mal, darüber hinaus war er als Legionär beim 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt (Pokalsieg!) und FC Granada tätig. 

Link

wikipedia: Thomas Parits

Antwort

Florian Klein auf sportnet.at: "Bin noch nicht in Deutschland"!

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 306
1 2 3 4 5 6 7
Papa Breitfuss
 
01
28.12.2011, 14:02
Vieleicht wollen die Spieler nicht mer für einem verein Spielen der untätig ist gegen die RECHTESTE Fansszenne in ganz Europa!!!

MK tun SIE was
Papa Breitfuss

FÜR IMMER KIM IL SUNG
00
30.12.2011, 03:49
GANZ GENAU

DAS IST DER GRUND, WARUM BEIDE GEHEN WOLLEN

derM4nu
00
30.11.2011, 01:59

uns fehlt es an führungsspieler, darum lullen wir an der Tabellenspitze mit 4 anderen vereinen punktgleich herum. :D

spass bei Seite.
bei uns ist man feig.
angenommen rooney wäre in Wien geboren würde er nicht bei rapid und austria spielen sondern als ewigestalent bei fc heislbesen "Erfahrung" sammeln.

wenn ich diesen Satz schon höre!!!!!
ein alaba wurde von den Bayern nicht geholt, weil er in ersterlinie ein super Spieler war )sind wir uns ehrlich... mit 15...( sondern weil dort menschen am werk sind die was von guten spielertypen verstehen, und sich ein Bild davon machen können, wie sich ein Spieler entwickeln könnte!

das ist meine Meinung und wenn man sich die Spieler-vereinspolitik in Österreich ansieht, dann werde ich bestätigt

Papa Breitfuss
 
00
24.11.2011, 08:36
In der Foradventszeit ist für uns vom Fanclub traditionell Zeit von erhöhter Behandlungstätigkeit

Die Arztin sagt das die Stimmen aus dem nebel sich dann verflüchtigen
Nicht aber immer mit Erfolg
Als Durchschnittsaustrianer sind wir Nebel am Verteilerkreis gewöhnt
Wenn die Behandlung greift sind wir vom Fanlcub wider für Sie da
nachweislich und widerholt
Papa Breitfuss

zauberlehrling70
11
18.11.2011, 12:40
Mir würde ein Abgang von Klein

fast mehr weh tun, als der von Juno. Er ist für mich, genauso wie Liendl ein Spieler, der bei der Austria in Pension gehen könnte, und auf Sicht braucht man solche Typen.
Klein wird sich im Ausland mit Sicherheit leichter tun, als Junuzovic, von dem sicher "mehr" erwartet.
Man kann nur hoffen das er sich eines durch den Kopf gehen läßt....wenn ich im A-Team kein Leiberl habe, wie soll ich das bei ?Schalke, Eindhoven, Hannover...bekommen?
Sladdis Ziel sollte sein...im Team eine Fixgröße zu werden...DANN steht ihm die Fußballwelt offen.
Bis dahin ist die Austria die richtige Adresse

Papa Breitfuss
 
10
18.11.2011, 09:09
Damit Sie in Ihre Traumwelt aufwachen

von Raising Stars alla Juno bekommt der Verein Nix beim Verkauf!!!!
wachen Sie auf
unser möchtegern Management ist unfähig
nachweislich und widerholt
Bernhard Gruber

Pete Saha
00
18.11.2011, 13:40

die Austria und die Investoren teilen sich den Erlös aus dem Transfer, somit würden sie auch bei einem Verkauf von Klein oder Junuzovic von etwas kassieren...

http://www.weltfussball.de/entry/_11... modell-de/

start wearing purple
09
18.11.2011, 10:22

sie sind nivolos

Bauer sucht Sau
00
18.11.2011, 08:39
Poker....

...ganz ehrlich, ich halte weder Klein noch Junuzovic für naiv. Sie werden sicher auch mittlerweile mitbekommen haben das ablösefreie Spieler nur als Ergänzung gesehen werden. Auch glaube ich nicht das es den beiden bei der Austria sooooo schlecht geht das sie mit biegen und brechen unbedingt weg wollen. Vielmehr sehe ich hinter Parits aussagen ein wenig Werbung für zwei der heißesten Transferaktien. Interessenten sollen angelockt werden um an einem Transfer auch noch zu verdienen. Eigentlich wie bei Dragovic. Und da hat man ja gesehen wie man es ordentlich machen kann (auch wenn bei ihm mMn zuwenig Ablöse lukriiert wurde).

AlBundyFan
 
00
18.11.2011, 09:06
blödsinn

ob jemand ablösefrei gekommen ist oder man 2 millionen ablöse gezahlt hat ist doch dem trainer scheißegal.

das einzig richtige ist:tendenziell versuchen vereine gute spieler zu halten. gelingt dies nicht ist meist entweder der spieler als nicht gut genug angesehen worden oder hat charakterlich nicht zum team gepasst.
das ist der einzige grund warum es ablösefreie spieler öfters einen schwereren stand haben.

Bioberni31
01
18.11.2011, 07:46
Was hätt Alaba in Österreich sollen??

Der spielt jetzt sogar Backup für Schweinsteiger !!! natürlich wär er in Österreich aufgefallen aber wenn er den Absprung versäumt hätte wär er versauert wie Juno, Leitgeb usw.

Die Austria sollt das als Erfolg ansehen junge Kicker in die Topligen vermitteln zu können, daran sieht man auch das man sich weiterentwickelt. Vor einigen Jahren konnt man gerade mal Glieder nach Schalke wo der Bankerl drucken durfte...

kraeutrpolizei
00
18.11.2011, 08:22

Es geht nicht darum solche Spieler an den Verein zu binden sondern finanziell für die Ausbildung eines Ausnahmespielers auch dementsprechend hoch entschädigt zu werden.

sirion
22
18.11.2011, 00:35
"ich verstehe klein und junuzovic nicht"

ich verstehe die beiden sehr gut.
die wollen so schnell wie möglich weg von diesem verein!

start wearing purple
01
18.11.2011, 08:46

du hast ja noch einen größeren pracker als der schurl blemschas oder wie der sempreverde geheissen hat. oder bist du...?

trevor_francis
02
18.11.2011, 08:12

na klar. sofort zu Deinem SCR.

S1ashback
01
18.11.2011, 00:04

Immerhin betreibt die Austria gezielte Marktsondierung nach Verstärkungen. Im Gegensatz zu Salzburg, die offenbar das Augenmerk auf ausrangierte Statisten aller Mr. Torenthaltsamkeit Maierhofer, Bruins, Jefferson, Boghossian legen. Man besitzt Akademien in Übersee und auch sicher üppigere Scout-Kapazitäten als eine Austria. Dennoch holt man sich einen Blindgänger oder Mitläufer nach dem anderen (Ausnahme Alan, Leonardo). Inzwischen werden den nominell vielversprechenden Jungbullen Chancen geboten. Dennoch zeigt Salzburg keine Perspektive oder Nachhaltigkeit. Statt EINMAL Geld in die Zukunft zu investieren und sich ein richtiges Kaliber wie einen Soriano zuzulegen, begünigt man sich mit einer Spritzpistole aller Maierhofer....paradox

Das eigene Posting kann nicht bewertet werden.
00
18.11.2011, 00:04

was ist hier heute los? weltfriedenstag?

deiml
13
17.11.2011, 21:22

das erschreckendste an diesem artikel ist die zahl der jungen die nach deutschland abwandern. ich mein, ausnahmen bestätigen zwar die regel, aber am ende denk ich mir schon, dass da eine gehörige portion selbstüberschätzung bzw. managereinflüsterei dabei ist.

man nehme an, man wäre 17 ein guter fußballer und in der austria akademie. bei einem verein, bei dem man eine chance sieht, in überschaubarer zeit in die km aufzurücken. warum wechsle ich dann zu schalke 04, wo man realistisch betrachtet kaum davon träumen kann im selben zeitraum dem kader anzugehören, weil dort im zweifelsfall auch richtig kohle für neue spieler ausgegeben werden kann. ja ich weiß, bei alaba hats geklappt, aber das ist wohl die absolute ausnahme.

Lucky Strike Light
00
18.11.2011, 00:08
Ich denke

es liegt daran, dass sie in Deutschland zum Beispiel die zehnfache Kohle kriegen, auch wenn sie dann nur auf der Bank sitzen. Bei diesen Summen denkt keiner mehr an eine bessere Ausbildung oder überschätzt sich nur.
Ich mein, wenn eine Firma zu mir kommt und sagt, wechsle zu uns, wir zahlen dir 10 mal so viel wie deine jetzige Firma ... du besuchst regelmäßig Kurse, ob Du dann auch was arbeiten musst, wird man sehen ... dann wäre ich ja wirklich dumm "nein" zu sagen.

Gegen Bosman-Urteil
00
17.11.2011, 21:41

ich vermute mal die spieler erhoffen sich eine bessere ausbildung.

ob sie das dann auch zu besseren kickern macht? ich bezweifel es. wenn man sich unsere aktuellen legionäre anschaut, sind die meisten ja von ö. klubs ins ausland gegangen.

schaffen kann mans sicher, wie alaba zeigt, aber "einfacher" als über starke leistungen in der km ist es mmn nicht.

warum trotzdem viele jugendliche gehen? sicher zum großteil wegen selbstüberschätzung und namen. schalke klingt halt besser als austria.

Thomas Jandl
131
17.11.2011, 19:27

Die Asustria scheint professionell zu arbeiten, aber sie ist kein Armenverein. Genau wie Sturm scheinen die Veilchen sich gerne als armer Ausbildungsverein darzustellen.

Letztes Jahr war die Austria mit 19 Mio der Verein mit dem hoechsten Umsatz (natuerlich die Gold spuckenden Ochsen ausgenommen, die sind mit 54 Mio in einem anderen Universum). Dann kamen Sturm und Rapid mit 14 Mio. (Austria hatte allerdings 5 Mio fuer den Stadionbau dabei, also auch 14 Mio fuer den Spielbetrieb.)

Austria ist nicht besonders gross oder klein -- einer der drei reichen in der BuLi.

Babylon Circus
 
00
18.11.2011, 01:03

Und wer genau behauptet jetzt bitte, dass die Austria ein Armenverein ist? Österreichweit gesehen sind wir top aufgestellt, gar vor der allseitsgeliebten Wunderwuzzirapid vom Edlinger Rudl. Nur geht´s um den Unterschied zum Budget was im Ausland so Gang und Gebe ist, da können auch die Dosen nichtmal ansatzweise mithalten. Wenn nun ein Spieler ins Ausland will und gut ist ist es momentan noch eine Sache der Unmöglichkeit ihn zu halten, könnte er im Ausland eben das zigfache verdienen.

har4
65
17.11.2011, 19:41

richtig süß, wenn hr. jandl mit den mio um sich wirft...

ja, jeder hat das budget das er verdient...

viele grüße aus dem anderen universum!

Carl Sberg
00
17.11.2011, 19:14

Der wundert sich, dass eine mündliche Zusage nichts zählt? Wie war das beim Daxbacher?

Herbert Chaos
00
17.11.2011, 19:18

Das ist eine Angelegenheit zwischen Daxbacher und LASK gewesen.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 306
1 2 3 4 5 6 7

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.