44 Prozent nutzen Fremdsprachen im Job

16. November 2011, 13:25
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Englisch ist bei vier von zehn Berufstätigen gefragt - 85 Prozent beherrschen zumindest eine Fremdsprache

Wien - 44 Prozent der Österreicher haben im Berufs- und Ausbildungsalltag Gelegenheit, ihre Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden. Vier von zehn nützen ihre Englischkenntnisse, wobei dies besonders häufig unter 30-Jährige (65 Prozent) und Männer (47 Prozent) tun. Für ihre Französisch-Kenntnisse finden vier Prozent Verwendung und immerhin drei Prozent können ihre Italienisch-Kenntnisse im Job unter Beweis stellen. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von "makam - Market Research" (500 Befragte über 15 Jahren im Oktober).

85 Prozent der Österreicher beherrschen neben ihrer Muttersprache zumindest eine Fremdsprache. Noch mehr sind es unter den unter 30-Jährigen: Hier haben 97 Prozent Fremdsprachenkenntnisse. Unter den Österreichern über 60 Jahren sind es hingegen nur 71 Prozent.

Ost-West-Gefälle

Besonders fremdsprachenaffin sind außerdem die Wiener: 95 Prozent beherrschen zumindest eine Fremdsprache, aber nur 77 Prozent der Westösterreicher. Ein Drittel aller Befragten spricht mehr als eine Fremdsprache, jeder zehnte drei oder mehr.

Die meistgesprochene Fremdsprache ist wenig überraschend Englisch, das laut Umfrage vier von fünf Österreichern beherrschen. Weit abgeschlagen folgen Französisch (17 Prozent), Italienisch (zwölf Prozent), Spanisch (sieben Prozent) und Russisch (drei Prozent). Weniger als ein Prozent spricht andere Fremdsprachen.

Lernwillig

Jeder Zweite kann sich vorstellen, in Zukunft eine weitere Fremdsprache zu lernen. Noch mehr sind es unter den unter 30-Jährigen (68 Prozent), Besserverdienenden (67 Prozent) und Wienern (67 Prozent). Dabei gibt es durchaus Interesse an Ostsprachen, von denen 85 Prozent meinen, dass sie in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden: Sieben Prozent können sich vorstellen Russisch zu lernen, je drei Prozent Slowenisch und Tschechisch. Für die schönste Sprachen halten die Österreicher Französisch (35 Prozent), Italienisch (26 Prozent) und Spanisch (elf Prozent). (APA/red)

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