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Investitionen in die Zukunft

17. November 2011, 00:01
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Energieforschung wird zum wichtigsten strategischen Ansatz für die Sicherung des Lebensstandards

Energieforschung hat in der österreichischen E-Wirtschaft lange Tradition und ist von hoher Bedeutung. Seit ihrer Gründung vor 20 Jahren leistet die Energieforschung der E-Wirtschaft substanzielle Beiträge zur gesamten Energieforschung Österreichs. Zwischen 2003 und 2007 finanzierte die österreichische E-Wirtschaft auf diesem Weg nicht weniger als 36,9 Prozent der gesamten Forschungsausgaben im Energiebereich in Österreich. Als sich die Energieforschungs-Aufwendungen der öffentlichen Hand ab 2008 deutlich erhöhten - 2008 stieg der Betrag von 31,9 auf 71,2 Mio. € - war dies auch für die E-Wirtschaft ein Ansporn. Zwischen 2008 und 2010 wurden die Forschungsaufwendungen mehr als verdoppelt und stiegen von durchschnittlich 12,3 Mio. € pro Jahr auf 29,9 Mio. € 2010. Kein anderer Wirtschaftszweig in Österreich kann eine ähnliche Dynamik der Forschungsmittel aufweisen.

Gemeinsam forschen

Oesterreichs Energie Forschung & Innovation initiiert und koordiniert gemeinsame Forschungsaktivitäten der Mitgliedsunternehmen und ergänzt damit die unternehmensinternen Aktivitäten der Branche. Als produzierender Basissektor der Volkswirtschaft, dessen Produkt - Strom - als Input für die gesamte Volkswirtschaft zur Verfügung gestellt wird, weist die E-Wirtschaft auch im Forschungsbereich Schwerpunktsetzungen auf, die sich vor allem an der Lösung praktischer Probleme und Aufgaben orientieren. Anwendungsorientierte Thematiken stehen daher im Zentrum des Forschungsportefeuilles der Branche. Dazu kamen - ausgehend von der Liberalisierung des Strombinnenmarkts in Europa - zahlreiche neue Themenstellungen.

Herausforderungen der Zukunft

In den kommenden Jahren werden die Herausforderungen an die Innovationskraft der E-Wirtschaft noch deutlich zunehmen. Erklärtes Ziel Österreichs und der Europäischen Union ist es, die Energieversorgung weniger abhängig von fossilen Energien zu machen, die Bedeutung der erneuerbaren Energieträger zu steigern und die Emissionen der Treibhausgase, insbesondere von CO2 zu senken.

Schon heute ist klar, dass dieser Weg nicht einfach ist. Zwar stehen viele Technologien bereits zur Verfügung, in ihrer künftigen Kombination sind sie aber nicht getestet und bei weitem noch nicht großflächig im Einsatz. Zudem kann auf Basis der aktuellen Strukturen keine sichere Versorgung mit Strom aus vornehmlich erneuerbaren Quellen garantiert werden. Nicht nur, dass es an Netzen und Speichermöglichkeiten fehlt, es fehlen auch die zentralen Steuerungsmöglichkeiten und Effizienzhebel.

Drei Punkte werden entscheidend für die Zukunft sein:

  • Innovative Technologien. Sie sind der Kern der zukunftsfähigen Energiesysteme, wofür Österreich beste Voraussetzungen hat, wie die neuen Gebäudetechnologien, Komponenten für die Elektro-Mobilität und die Wasserkraft aber auch hocheffiziente Cogeneration.
  • Intelligente Nutzung aller Energieträger, von der Aufbringung bis zu den Dienstleistungen für Mobilität, Produktion und Gebäuden bedeutet die Weckung aller Potentiale zur Stärkung der Energieproduktivität.
  • Integrierte Systeme bewirken auf nationaler Ebene die Optimierung der vollen Kaskade des Energiesystems in Smart Grids und generieren im europäischen Verbund für Österreich Wettbewerbsvorteile und Versorgungssicherheit.

Auch gesellschaftspolitische Veränderungen können Auswirkungen auf den Forschungsrahmen der E-Wirtschaft haben. So werden etwa die konsequente Steigerung der Energieeffizienz, der Ausbau erneuerbarer Energien und die langfristige Sicherstellung der Energieversorgung durch den Ausbau der Netzinfrastruktur auch weiterhin in der Forschung Niederschlag finden. Verändertes Konsumentenverhalten durch neue Technologien oder Veränderungen in der sozialen Struktur der Bevölkerung bieten spannende Forschungsfelder.

Stellenwert der Energieforschung erhalten

Durch Forschung und Entwicklung kann gewährleistet werden, dass uns die notwendigen Technologien für die Zukunft in den Bereichen Erzeugung, Netze und Anwendung (Handel und Vertrieb) rechtzeitig zur Verfügung stehen. Dies erfordert die konsequente Erhaltung des hohen Stellenwerts der Energieforschung in der österreichischen Forschungspolitik sowie eine langfristige und vorausschauende Planung sowie entsprechende Investitionen im Forschungsbereich. Österreichs E-Wirtschaft wird auch in Zukunft die Forschung unterstützen und die Forschungsaktivitäten von Oesterreichs Energie Forschung & Innovation gemäß den neuen Rahmenbedingungen bedarfsgerecht erweitern und ergänzen.

 

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