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vergrößern 650x433Segler aus 38 Ländern nehmen an der Atlantic Rally for Cruisers teil.
vergrößern 650x433Mein Zuhause für die nächsten drei Wochen.
Bevor auf der drittgrößten Kanarischen Insel die Hauptsaison beginnt, verwandelt sich der Sportboothafen von Las Palmas in ein buntes Flaggenmeer. Dieses Jahr hissen 222 Segelyachten und Katamarane die Flagge der Atlantic Rally for Cruisers (ARC), sowie 25 unterschiedliche Nationalflaggen.
Seit Columbus vor mehr als 500 Jahren auf dem Weg nach Amerika auf Gran Canaria eines seiner Schiffe reparieren ließ und Proviant aufstockte, sind die Kanarischen Inseln ein traditioneller Ausgangspunkt für den Sprung über den großen Teich. 1986 traf sich in Las Palmas erstmals die internationale Segelcommunity, um gemeinsam im Rahmen der ARC die rund 2700 Seemeilen (rund 5000 Kilometer) lange Passage über den Atlantik zu segeln.
Im Durchschnitt brauchen die ARC-Teilnehmer 16 bis 21 Tage bevor sie auf der Karibikinsel St. Lucia, dem Ziel der Regatta, wieder an Land gehen können. Rund drei Wochen also ohne festes Land unter den Füßen, ohne Süßwasserdusche, mit durchwachten Nächten, eingeschränktem Menüplan und unvermeidlichen Stürmen. All dies auf kleinstem Raum - die ARC-Yacht ist durchschnittlich 15 Meter lang.
Kein Wunder, dass da dem einen oder anderen Segler noch Mut zugesprochen werden muss. Die ARC hat sich genau das zum Ziel gesetzt. Die für die rund 1200 Teilnehmer verpflichtenden Sicherheitsstandards sollen die Überfahrt für die Crews sicherer machen, die zahlreichen Spaßevents und Parties die Nerven der Segler, die zum ersten Mal einen Ozean überqueren, entspannen.
„Die ARC bringt Farbe in die Stadt und hilft mit, Gran Canaria weltweit bekannt zu machen", sagt Maria Lezcano Mendoza, die seit elf Jahren als Touristenführerin arbeitet. Die ARC-Crews tragen auch dazu bei, die Wirtschaft in Gran Canaria anzukurbeln. Im vergangenen Jahr gaben die Atlantiksegler mehr als 1,5 Millionen Euro für Liegeplatzgebühren, Reparatur- und Wartungsleistungen, Ausrüstung, Proviant, sowie in Restaurants und Hotels aus.
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Kann man auf einem der boote als Crewmitglied mitsegeln? Wieviel beträgt die Teilnahmegebühr? Wie viel Boote nehmen Teil, wann ist der Start der Regatta?
Aus diesem Thema hätte man mehr herausholen können als nur Grundinformationen und Infos die keinen interessieren (wie bspw. wieviel Geld die Insel für Liegeplätze usw. eingenommen hat)
man kann dort vor ort die leute fragen, sowohl teilnehmer als auch nicht teilnehmer vom arc.
es ist immer sache des ausmachens, was die bedingungen sind. es gibt leute, die wollen 1000 euro fürs mitsegeln haben, andere zahlen vielleicht sogar was, und alles dazwischen. wieviel man selber machen muss und was ist genauso ausmachungssache.
es gibt auch noch andere, allerdings meines wissens kleinere häfen (für segelyachten). manche segeln schon von gibraltar oder woanders direkt, viele stoppen auf den kanarischen inseln. also durchaus auch auf teneriffa oder anderen häfen als las palmas.
an alle die das vorhaben: viel glück
ABER:
dadurch, dass man lange Zeit auf sehr engem Raum zusammenleben muss und die Rückzugsmöglichkeiten sehr beschränkt sind, würde ich eine Beteiligung an einer derartigen Regatta nur dann empfehlen, wenn eine solide Basis in der Beziehung zu den restlichen Mitseglern vorhanden ist.
Ob einem 2 Wochen Achterbahnfahren die Strapazen wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ein 14-tägiger Segeltörn ohne Landgang und mit einem Boot unter 60 Fuß ist der perfekte Beziehungstest.
Sollte man unbedingt vor dem Zusammenziehen oder der Entscheidung Kinder zu bekommen machen.
Aber davon gibt es mehr im nächsten List Blog und für die Idee verlange ich eine Honorarbeteiligung ;-)
Habe Herbsttörns von Gran Canaria nach St. Lucia schon gemacht. Grundsätzlich wäre zu sagen, dass man da auf der Passatroute unterwegs ist, heißt überwiegend stetige Winde aus dem achterlichen Bereich, daher die Wellen naturgemäß überrollend von hinten. Bezug zum Wasser-Meer sollte schon sein. Entsprechende Segelkenntnisse für den Großteil der Crew obligatorisch, Mitnahme interessierter „Laien“ – Skipperentscheidung. Motto: buchen, sitzen, essen, schauen wie bei Busreisen spielts natürlich nicht. Überhaupt bei Regatten.
„Langzeitjob“, daher eher gruppendynamisches Problem als seglerisches: Zurücknahme der persönlichen Befindlichkeiten, gesundes Toleranzverhalten, Verkraften teilw. monotoner Nachtwachen, blaue Flecken gibts auch genug.
ich bin zwar noch nie übern Atlantik gefahren, ist auch derzeit keines meiner Ziele, ich hab aber doch schon einiges an Segelerfahrung, auch Langstrecken. Danke für die noch klareren Worte. - Es ist tatsächlich keine Busreise und es gibt auf vielerlei Ebenen viele mögliche Probleme. Eine "Lösungsmöglichkeit" für Probleme gibt es aber sicher nicht: "Ich reise ab!" ;)
http://www.grancanaria.com/patronato... 341.0.html
Mitsegelmöglichkeiten? vielleicht über einschlägige seglerforen im Internet.
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