SBO profitiert von Nachzieheffekten

16. November 2011, 17:08
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Gewinn deutlich gestiegen

Wien - Die Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment (SBO), weltweit führender Hersteller von Hochpräzisionsteilen für die internationale Ölbohrindustrie, kommt mit den Lieferungen kaum nach. Der Auftragsstand per Ende September lag mit 167,4 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahresvergleich von 123,6 Mio. Euro. Weil im dritten Quartal auch der Auftragseingang deutlich über dem Vorjahreswert lag (338,5 gegenüber 260,2 Mio. Euro), blickt SBO-Vorstandschef Gerald Grohmann optimistisch in das nächste Jahr.

In den ersten neun Monaten 2011 hat sich das Betriebsergebnis (Ebit) der in Ternitz beheimateten Gruppe auf 62,4 Mio,. Euro mehr als verdoppelt. Das Vorsteuerergebnis legte um 109 Prozent auf 54,2 Mio. Euro zu, das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 114 Prozent auf 37,3 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Gestiegen ist auch der Umsatz, und zwar um 37 Prozent auf 293,9 Mio. Euro.

Produktion auch in Asien

In gewisser Weise habe man es mit Nachzieheffekten zu tun, zumal die internationale Bohrindustrie nach dem letzten Konjunkturabschwung 2008 viele Explorationsprojekte zurückgestellt habe. Nun werde wieder ordentlich investiert, sagte Grohmann dem Standard. Es sei zu erwarten, dass sich daran in den nächsten Jahren nichts ändert, zumal der Bedarf an Öl und Gas insbesondere in Asien weiter kräftig wachse.

Um die Kunden in Asien besser bedienen zu können, wird SBO nach Vietnam 2012 eine weitere Produktionsniederlassung in Singapur aufsperren. In Ternitz (NÖ) will man weiter ausbauen. (stro, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17.11.2011)

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