López Obrador tritt erneut zu Präsidentschaftswahlen an

16. November 2011, 07:41

Linker PRD-Kandidat hatte bei Wahl 2006 knapp verloren

Mexico-Stadt - Der mexikanische Politiker Andrés Manuel López Obrador tritt bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr erneut für die linke Partei der Demokratischen Revolution (PRD) an. Der 58-jährige Historiker und Politikwissenschaftler, der bei der Wahl 2006 äußerst knapp unterlegen war, setzte sich am Dienstag bei einer Wahl zur Bestimmung des Kandidaten der PRD und mehrerer anderer linker Parteien gegen den Bürgermeister von Mexico-Stadt, Marcelo Ebrard, durch.

Gemäß ihrem Versprechen trete derjenige als Kandidat an, der bei der Wahl die meisten Stimmen erhielt, sagte López Obrador bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. López Obrador könne auf seine volle Unterstützung zählen, versicherte Ebrard. Rund 6.000 Menschen hatten sich an der Abstimmung beteiligt. Die PRD war die erste der drei großen mexikanischen Parteien, einen Kandidaten für die Wahl am 1. Juli 2012 zu bestimmen.

Bei der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) von Präsident Felipe Calderón, der selbst nicht erneut antreten darf, bewerben sich Ernesto Cordero, Josefina Vázquez Mota und Santiago Creel um die Kandidatur. Bei der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI), die bis zum Jahr 2000 sieben Jahrzehnte lang das Schicksal des Landes bestimmte, gilt der frühere Gouverneur Enrique Pena Nieto als wahrscheinlicher Kandidat. (APA)

byron sully
11
16.11.2011, 16:31

laut derzeitigen umfragen dürfte er leider recht chancenlos sein. aber das kann sich während des wahlkampfs hoffentlich noch ändern.

Dr.Winter - Institut für angewandte Psychatrie
25
16.11.2011, 14:38
Beobachter diesmal nicht nur in den Wahlbüros, sondern auch auf den Müllkippen.

Wir erinnern uns: Er hat die Wahl mit knapp 100 000 Stimmen verloren, während gleichzeitig auf Müllkippen Millionen von Stimmzetteln auftauchten, die mehrheitlich für ihn stimmten.

Deshalb: Internationale Wahlbeobachter auf alle Müllkippen in Mexiko!

wwg
21
16.11.2011, 14:01

Der war nicht knapp unterlegen sondern die Wahl wurde von den regierenden Rechten gefaelscht.

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