Neuseeland: 61 gestrandete Grindwale verendet

16. November 2011, 07:00
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Die Tiere waren erneut an Land geschwommen

Wellington - An der Küste Neuseelands sind 61 gestrandete Grindwale verendet. Touristen hatten die Säugetiere am Montag am Strand von Farewell Spit an der Nordküste der südlichen Insel entdeckt, teilte die Umweltschutzbehörde am Mittwoch mit. Die Hoffnung, dass die Wale am Dienstag bei Flut wieder zurück ins offene Wasser schwimmen würden, habe sich zerschlagen. Stattdessen seien die Tiere erneut an Land geschwommen.

Die Behörde beschloss daher am Mittwoch, die 18 noch lebenden Wale zu töten, um ihr Leiden zu verkürzen. Die auch als Pilotwale bekannten Säugetiere können bis zu sechs Meter lang werden und sind die verbreiteteste Walart in Neuseeland.

Jedes Jahr kommt es zwei oder dreimal zur Strandung größerer Gruppen, wobei Forscher weiterhin über die genauen Ursachen rätseln. Als mögliche Ursache gilt eine Störung ihres Sonars im flachen Wasser. Erst am Wochenende waren in einer Bucht an der Westküste der australischen Insel Tasmanien 26 Pottwale und zwei Zwergwale gestrandet, von denen die meisten verendeten. (APA)

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