Töchterle hofft weiter auf Hochschulmilliarde

15. November 2011, 16:44
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Rektorenchef Schmidigner zweifelt an Geld für Unis, da betont worden sei, dass diese "kunjunkturabhängig" sei

Wien - Trotz der heute, Dienstag, von der Regierung beschlossenen Schuldenbremse hofft Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle weiterhin auf die von ihm angekündigte Hochschulmilliarde. "Durch die Schuldenbremse sind Schwerpunktsetzungen im Budget nicht berührt", hieß es am Dienstag aus dem Ministerium gegenüber. Heinrich Schmidinger, Präsident der Universitätenkonferenz (uniko) sieht indes die Geldspritze für die Unis in Gefahr.

Im Wissenschaftsministerium beruft man sich darauf, dass Finanzministerin Maria Fekter heute trotz der schwieriger werdenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erneut betont habe, dass sie neben dem notwendigen Sparkurs in manchen Bereichen Offensivmaßnahmen für Zukunftsinvestitionen setzen werde. "Wir sind in guten Gesprächen mit dem Finanzministerium, die bis spätestens Jahresende abgeschlossen werden sollen."

Für Schmidinger ist hingegen vorstellbar, dass angesichts des Sparkurses nichts aus der Hochschulmilliarde werden könnte. "Ich glaube die Befürchtung müssen wir auf jeden Fall haben", sagte er. Immerhin habe Töchterle bei der Ankündigung der Maßnahme betont, dass diese konjunkturabhängig sei. (APA)

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    Töchterle hofft darauf, von Fekter nicht im Regen stehen gelassen zu werden.

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