Peta vs. Waschbär-Mario: Tierschützer orten Werbung für Pelz

15. November 2011, 15:03
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Organisation startet Anti-Mario Flash-Game - auch Battlefield 3 wegen virtuellem Rattenmord im Visier

Die für oft umstrittene Aktionen bekannte Tierschutzorganisation Peta hat sich neue Ziele gesucht, um auf ihren Kampf gegen Pelz und Gewalt gegen Tiere aufmerksam zu machen. So sind Battlefield 3 und Super Mario 3D Land ins Visier der Organisation geraten.

Virtuelle Ratten töten

In einer Aussendung hatte Peta Deutschland erst kürzlich gegen Battlefield 3 gewettert, weil man dort als Spieler eine (virtuelle) Ratte töten kann, berichtete Golem. "Peta gibt zu bedenken, dass auch das Töten von virtuellen Tieren eine verrohende Wirkung auf das junge männliche Zielpublikum haben kann", so die Organisation in einer Aussendung.

Mario im Tanuki-Fell

Und auch Super Marios Waschbäranzug, den der Spieleheld in verschiedenen Games wie dem neuen Super Mario 3D Land trägt, stößt den Tierschützern sauer auf. Denn Spieler könnten darin die Botschaft sehen, dass es in Ordnung sei Pelz zu tragen. Dafür hat Peta auch gleich das Flash-Game "Super Tanooki Skin 2D" veröffentlicht, in dem ein gehäuteter Tanuki (eigentlich ein Marderhund, dessen Fell Mario trägt) sein Fell zurückergattern will.

Nintendo antwortet

Der Spielekonzern hat mittlerweile auf die Kritik der Organisation reagiert. Gegenüber Eurogamer erklärte ein Nintendo-Sprecher, dass Mario öfter das Aussehen verschiedener Tiere und Objekte in den Games annimmt. Dazu gehören ein Frosch, ein Pinguin, ein Ballon und eine Metall-Version von Mario. "Diese fröhlichen und schrulligen Verwandlungen geben Mario verschiedene Fähigkeiten und machen seine Spiele spaßiger." Dahinter würden aber keine weiteren Botschaften stecken. (red)

  • Peta sieht in Marios Waschbäranzug Werbung für Echtpelz
    foto: peta

    Peta sieht in Marios Waschbäranzug Werbung für Echtpelz

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