Militärbudget der USA

Pentagon-Chef warnt vor "verheerenden" Folgen von geplanten Kürzungen

15. November 2011, 14:11

Mit den geplanten Kürzungen falle das amerikanische Militär auf den Stand vor dem Zweiten Weltkrieg zurück

Washington - Der US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat in einem Brief an zwei republikanische Senatoren vor Einschnitten im Budget der Streitkräfte gewarnt. In dem am Montag verschickten Schreiben an John McCain und Lindsey Graham, die beide dem Verteidigungsausschuss des Senats angehören, beschreibt Panetta die aus seiner Sicht „verheerenden" Folgen einer Kürzung des Verteidigungshaushalts um 1.000 Milliarden US-Dollar (732 Milliarden Euro) in den kommenden zehn Jahren. Dies würde einer Kürzung von 20 Prozent entsprechen.

Mit dem Schreiben will Panetta Druck auf die sogenannte Superkommission machen, die im August im Zuge der Einigung zwischen Republikanern und Demokraten zur Anhebung der Schuldengrenze ins Leben gerufen worden war, um bis zum 23. November Einsparmöglichkeiten in den kommenden zehn Jahren in Höhe von 1.500 Milliarden Dollar zu finden. Wenn ihr dies nicht rechtzeitig gelingt, werden automatisch 1.200 Milliarden Dollar im Budget gekürzt, die Hälfte davon beim Militär.
Im kommenden Jahrzehnt müssen die US-Streitkräfte ohnehin bereits 450 Milliarden Dollar einsparen. Wie Panetta in seinem Schreiben warnte, müssten im Falle weiterer Einsparungen zahlreiche Rüstungs- und Bauvorhaben aufgegeben sowie 20 Prozent der zivilen Angestellten entlassen werden. Auch die bestehenden Truppen-, Marine- und Luftwaffenkontingente müssten dann deutlich reduziert werden. Laut Panetta würde damit das Militär zu einem „Papiertiger" reduziert, was eine „Einladung" zum Angriff auf die USA darstellen würde.

Das US-Verteidigungsbudget ist seit den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 und infolge der Kriege im Irak und Afghanistan massiv gestiegen. Heute ist es für rund 40 Prozent der weltweiten Militärausgaben verantwortlich. Mit einem aktuellen Jahresbudget von 685 Milliarden Dollar gehen rund ein Fünftel der Staatsausgaben ins Pentagon. Nach Angaben der Weltbank verschlingen die Streitkräfte 4,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der USA. Kaum ein anderes Land verwendet einen höheren Teil seiner Wirtschaftskraft für das Militär. (APA)

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verzweifelter Optimist
11
16.11.2011, 13:39

alle us-truppen zurück nach amerika, militärbasen außerhalb der usa schließen, dann können sie sich auf ihrer insel eingraben und sich voll und ganz auf die verteidigung ihres ach so großartigen landes konzentrieren und sparen dabei auch noch.
ich glaube nicht, dass die welt damit ein sonderlich großes problem hätte.

Mostbluzza
00
16.11.2011, 11:34
wohl viel lärm um effektiv nichts

auf keinen fall, werden die usa an ihrer milit. stärke rütteln. einsparungen gibts immer, auch möglichkeiten das budget "unterzubringen", so die 80mrd zu erneuerung des atomarsenals - im energiebudget der usa.

die usa werden ab sofort und "rechtzeitig" (wofür?) ihre truppen in australien merklich aufstocken.

http://de.rian.ru/security_... 35678.html

was ist da im busch - gegen china? das grosse rad am drehen oder einschüchterung (absicherung für eventualitäten) wegen iran?

F. T.
12
16.11.2011, 09:08
Natürlich bricht das den notorischen Kriegstreibern das Herz...

...wenn das Land von einem 5fachen Overkill auf einen 3fachen Overkill, also auf die Möglichkeit, die Welt nur dreimal in den A...h zu schicken, zurückfällt.

short cut
01
16.11.2011, 02:24
Des Pudels Kern.

Ich kenne keine Familie, in welcher nicht irgend ein Verwandter mittel- oder unmittelbar mit dem Militaer zu tun haette. Sei es als aktiver Soldat, Veteran oder in irgend einer Zulieferfirma. Das Militaer ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Ein weiteres Problem besteht darin, wohin mit den Soldaten, welche irgendwo im Ausland ihren Dienst verrichten, es gibt genug Arbeitslose.
Es wurde jahrzehntelang beschissene Politik gemacht. Das System ist verrottet und gehoert neu Aufgestellt, damit die Jugend wieder eine Perspektive bekommen.
Vor allem gehoert den Leuten die Wahrheit gesagt, auch wenn sie unangenehm ist. "Wir sind die Guten" ist zu wenig.

Peacefaktor
21
15.11.2011, 23:05
Pentagon-Chef hat also Angst angegriffen zu werden:

Wie ich mittler Weile meine: zurecht!

Jetzt erst wird die Genialität des österreichischen Bundesheeres und der österreichischen Politik bekannt werden. Die haben nämlich nur darauf gewartet, bis das US-Militärbudget ein wenig gekürzt wird um mit den extra dafür angeschafften ca 14 Eurofightern über die USA herzufallen und selbige zu erobern. Dem ollen militärischen Papiertiger USA wird gegen die 14 Öst.-Eurofighter keine andere Chance bleiben als nach einigen erfolglosen Abwehrversuchen einfach aufzugeben und zu erkennen, dass die Österreicher dank den Eurofightern die Weltherrschaft übernehmen werden und die USA als Weltmacht ablösen;)

Wer hätte das noch beim Ankauf des Flugschrottes geglaubt? Aber jetzt, jetzt wird alles klar;)

Erich Theodor Kartmann
13
16.11.2011, 04:39

sie übersehen ein logistisches problem ...

wie kriegen wir die eurofighter über den atlantik? zug fährt keiner hin und die schlauchboote unserer kriegsmarine sind nicht gross genug.

Peacefaktor
00
16.11.2011, 13:09
Aber, aber: gegen den amerikanischen

Papiertiger haben selbst die Eurofighter die Macht;)

Ich habe es zwar nicht extra dazu geschrieben, da ich dachte, der Inhalt entlarvt mein Posting als ironisch, falls dies nicht ganz klar war, dann schreibe ich es jetzt extra noch dazu.

Ich habe natürlich nicht im Ernst gemeint, dass Österreich mit seinen Eurofightern irgendwas anrichten kann. Ich wollte damit nur die Lächerlichkeit der Aussage des Pentagon-Chefs aufzeigen.
Deshalb auch: ;)
mfg

Laura Zamboni
01
15.11.2011, 21:52
Wer ein Beispiel für die unglaubliche Verlogenheit der Militärs

sehen will möge dies lesen. Der englische Verteidigungsministers belog jahrelang die Öffentlichkeit indem er behauptete, eine Untersuchung habe die Ungefährlichkeit der Uranmunition ergeben. Dabei gab es nie eine Untersuchung.
http://www.guardian.co.uk/politics/... ed-uranium

santiago nasar
11
15.11.2011, 19:49
wenigstens eine

postive auswirkung der "krise".
bei uns streichens die akademie der wissenschaft zusammen, unser aaa-esel.

cumquat
02
15.11.2011, 19:02
Folgen? Frieden!

Heissen die schlimmen Folgen vielleicht Frieden? Wär schön!

Hans Vogel
13
15.11.2011, 18:58
No na

wer läßt sich etwas wegnehmen!
Fürchterlich wenn die USA keine Angriffskriege mehr führen können. Die Welt wird untergehen.

Nr.167
13
15.11.2011, 18:43
Gut so!

So bleibt der Welt offentlich dieser unsägliche US-Interventionalismus erspart.

El Chó
02
15.11.2011, 18:41

Oje, ist leicht wegen der boesen Krise kein Geld mehr zum Krieg spielen da...?

Crazy-Business
53
15.11.2011, 18:36
Ich warne auch vor "verheerenden" Folgen von geplanten Gehalts-Kürzungen!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich die Frau Ederer endlich an die Überweisung der mir zugesagten (mittlerweile) rd. 14.750,- Euro erinnern. Es wärer Ihnen Fr. Ederer sicherlich weniger angenehm als mir, ein Inkassobüre mit der Eintreibung zu beauftragen!

Falls Sie wider Ihrer Versprechen nicht gedenken zu bezahlen, so wird Ihnen - liebe Frau Ederer - und mir, dieser Schritt nicht erspart bleiben. Falls es tatsächlich so weit kommen sollte, so wünsche ich Ihnen aufrichtig, daß Sie jeden Abend - mit heftigsten Magenkrämpfen begleitet - an Ihre schamlosen Versprechen erinnert werden!

Tron 2.0
00
15.11.2011, 18:29
Zur Erinnerung:

Die Anhoerung war 1 Tag vor den Anschlaegen am 11. September

http://www.youtube.com/watch?v=hQZmbxhPl2A

Los
12
15.11.2011, 18:29
Ist doch gut! Je weniger Geld für Waffen verlobbyiert wird, desto weniger können sie anrichten.

Papa Radzy
00
15.11.2011, 18:24

Auf den Stand vor dem Zweiten Weltkrieg zurück?
Lol rennen die dann mit Säbel und Hinterlader rum?

Oder gleich zurück ins Mittelalter mit denen!

Mostbluzza
00
16.11.2011, 11:30
hinterlader habens ja jetzt auch in der army

das sind schon fiese foltermethoden gegen die strenggläubigen islamisten.

Panter
02
15.11.2011, 18:15
!

Ja geil rüstet euch tot,ihr seit schon gut dabei...

Omar Al Mukhtar
00
16.11.2011, 09:42

Seid.

Dijon
00
15.11.2011, 18:13

"Mit den geplanten Kürzungen falle das amerikanische Militär auf den Stand vor dem Zweiten Weltkrieg zurück"

mir gehen die tischplatten aus und auf meiner stirn wachsen schon bäume.

für wie blöd hält uns diese union an staaten....ääh...konzernen eigentlich??

eine google abfrage die sogar jedem redneck mit IQ von 85+/- einfallen würde:

"US military budget timeline"

auf bilder klicken,
sogar schon auf seite 1 ein treffer:
http://symonsez.files.wordpress.com/2010/01/u... ending.jpg

interessant ist das rauf runter das sich sicher rein zufällig mit irgendwelchen globalen krisen überschneidet.

Zuckerlilly Zuckerlilly
00
16.11.2011, 08:00
Na dann schauen Sie sich doch mal das Budget von 1941 an, Sie Schlaumeier.

Meerwelle
03
15.11.2011, 18:02

Wenn es irgendwas in Gottes weiter Welt gibt, das man mit ruhigem Gewissen kürzen kann, dann ist das das Militärbudget der USA.

Kowosch
 
02
15.11.2011, 18:01

Was ist da noch Lobbyismus (und evtl. Korruption), was astreine Paranoia?

Got Your Nose!
00
15.11.2011, 17:53

verschwinden ICBMs etwa plötzlich, wenn das budget gekürzt wird?

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