Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Nach der Besetzung der von Drogengangs beherrschten Armensiedlung Rocinha in Rio de Janeiro will die Polizei weitere Favelas der Stadt unter ihre Kontrolle bringen. Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien sollen die sogenannten "friedensstiftenden Polizeieinheiten" (UPP) in den Favelas von derzeit 19 auf 21 aufgestockt werden, sagte der Sicherheitssekretär des Bundesstaates Rio, Jose Mariano Beltrame, am Montag in einem TV-Interview.
Mit der Aktion am Sonntag sei den Drogengangs ein sicherer Hafen entzogen worden. "Es kann sein, dass vielleicht noch Dealer dort sind. Aber jetzt sind eben auch der Staat und die Polizei da. Wir müssen zeigen, dass wir bleiben und dass wir die Glaubwürdigkeit unter der Bevölkerung verdienen", sagte Beltrame. Rocinha war am Sonntag in einer massiven Operation besetzt worden. An dem Einsatz nahmen 3.000 zum Teil schwer bewaffnete Polizisten, Marine-Soldaten, Panzer-Fahrzeuge und Helikopter teil.
Die Einnahme der Favela im Süden Rios und zwei kleiner Nachbarsiedlungen dauerte nur zwei Stunden. Während der Aktion fiel kein Schuss. Die Polizei stellte 300 Kilogramm Drogen sicher, darunter Marihuana, Kokainpaste und Crack. Außerdem wurden 15 Maschinenpistolen, Granaten, Pistolen und 16.000 Schuss Munition beschlagnahmt. Rocinha zählt 70.000 bis 100.000 Einwohner und gilt als größte Favela Brasiliens. Im bevölkerungsreichsten Land Südamerikas werden 2016 auch die Olympischen Sommerspiel veranstaltet.
Schon vor der Razzia am Wochenende war den Sicherheitskräften im Armenviertel von Rio ein mutmaßlicher Drogenboss ins Netz gegangen. Der 35-jährige Bandenchef, der unter dem Namen "Nem" bekannt ist, wurde von der Polizei in einem Kofferraum eines angehaltenen Autos entdeckt. In dem Wagen saßen drei Männer, von denen einer angab, Diplomat und Honorarkonsul der Demokratischen Republik Kongo in Rio zu sein. Er pochte zunächst auf seine Immunität, später versuchte es das Trio mit 417.000 Euro Besteckungsgeld. (APA)
Ansichtssache
Armee
marschiert in größte Favela ein - Operation "Shock of Peace" in Rocinha
26.000 Menschen gelten als vermisst - Viele von Drogenkartellen verschleppt
Rückgang bei Morden im Kampf der Drogenkartelle, aber mehr getötete Sicherheitskräfte
Wo einst Stars ihre Feste feierten, herrschen nun Kriminalität und Drogenkrieg
Minderjähriger war erst am Vortag freigelassen worden
In Mexiko gibt es bereits an die 800 private Gruppen, die sich im Kampf gegen die ausufernde Gewalt selbst bewaffnen. Doch das könnte zu völlig anarchistischen Zuständen führen, fürchten manche
Die wiedererstarkende Gang "Primeiro Comando da Capital (PCC)" soll dafür verantwortlich sein
Schusswechsel zwischen Armee und bewaffneter Gruppe mit Verbindung zu Drogenkartell - Fünf Tote, darunter Miss Sinaloa
Sie wiesen Schuss- und Folterspuren auf
Boss des Drogenkartells wurde 2011 festgenommen - Soll tonnenweise Marihuana und Kokain geschmuggelt haben
Behörden prüfen Verbindung zu Drogenkriminalität
Am Samstag tritt Mexikos neuer Präsident Enrique Peña Nieto sein Amt an. Von seinem Vorgänger Calderón erbt er einen Drogenkrieg, der in sechs Jahren mehr als 100.000 Menschen getötet hat. Wie wird er damit umgehen?
Griselda Blanco war durch Drogengeld zu einer der reichsten Frauen der Welt geworden
Öffentlichkeit zweifelt nach Leichen-Diebstahl an Identität Heriberto Lazcanos
Heriberto "The Executioner" Lazcano soll bei Feuergefecht in Coahuila erschossen worden sein
Sechs Jahre nach Beginn des Drogenkriegs in Mexiko haben die Kartelle auch die Streitkräfte infiltriert. Jetzt ist Anklage gegen hohe Armeeoffiziere erhoben worden
Alle Opfer wurden offenbar gefoltert
Festgenommener ist nicht Jesus Alfredo Guzman alias "El Gordo", der Sohn des wichtigen Drogenbosses "El Chapo"
Opfer wiesen teilweise Folterspuren auf
Drogenkartell Zetas bekannte sich zu Massaker - Konflikt könnte sich auf Präsidentenwahl im Juli auswirken
In den vergangenen Wochen sind laut Medien in 20 Staaten Mexikos 283 Menschen getötet worden
Zehn Polizisten wurden verletzt
Polizeireporter berichten täglich über Drogenmorde und werden dabei selbst zu Zielen der Kartelle
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.