AMD drängt mit 16-Kern-CPU in den Servermarkt

15. November 2011, 10:18
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Hersteller will Vormachtstellung Intels weiter eindämmen - Spitzenmodell und Sparvariante vorgestellt

AMD hat zwei neue Prozessor-Familien für Server vorgestellt, die auf der "Bulldozer"-Architektur basieren. Mit einem neuen Spitzenmodell und einem sparsamen Chip will der Hersteller wieder stärker Fuß am Servermarkt fassen und Intels Xeon-Serie Marktanteile abringen.

16 Kerne

Die Modelle der Opteron 6200-Serie fassen zwei CPUs mit jeweils 8 Prozessorkernen auf einem Chip zusammen - ein Novum bei x86-Prozessoren. Anwendern verspricht man dadurch eine Leistungssteigerung von bis zu 35 Prozent gegenüber AMDs bisherigern Spitzen-Prozessoren der Opteron 6100-Reihe. Gegenüber Intels Top-Produkt Xeon 5600 soll der Geschwindigkeitszuwachs sogar bei bis zu 85 Prozent liegen. Vor allem bei Gleitkommaberechnungen habe man die Nase vorn. Allerdings operieren die Xeons derzeit mit maximal 6 Prozessorkernen.

Günstiger

In der besten Konfiguration Opteron 6282 SE kostet AMDs neue Server-CPU mit 1.019 US-Dollar dabei 100 Dollar weniger, als das Flaggschiff der Vorgängerserie 6100.

Für Web-Hosting-Firmen und Cloud-Services, bei denen es nicht um die reine Rechenkraft geht, bietet AMD die Opteron 4200-Serie an. Diese CPUs bauen ebenfalls auf der Bulldozer-Plattform auf, wenngleich sie sich besonders Energie-sparend geben sollen. Ein neuer Sockel, der Desktop-ähnliche Server-Komponenten zulässt, solle dafür sorgen, dass AMD mit Intel Atom- und ARM-basierten Servern konkurrieren kann. (zw)

  • AMDs neuer Opteron
    foto: amd

    AMDs neuer Opteron

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