Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - 993.000 Menschen, rund zwölf Prozent der österreichischen Bevölkerung, sind laut Volkshilfe armutsgefährdet. Die Hälfte davon ist manifest arm. Dies bedeutet, dass die Wohnung nicht angemessen geheizt oder abgetragene Kleidung nicht ersetzt werden kann. Dieser Entwicklung will die Kampagne "Armut made in Austria", die am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt worden ist, gegensteuern.
Alleinerzieher, Migranten, Arbeitslose
"In Österreich, einem der reichsten Länder der Welt, müsste es keine Armut geben. Armut wird gemacht. Sie ist Ausdruck der Ungleichverteilung von Reichtum und eine folge der sozialen Ungleichheit", so Josef Weidenholzer, Präsident der Volkshilfe. Besonders betroffen seien unter anderem Ein-Eltern-Haushalte, alleinlebende Personen, Migranten, Langzeitarbeitslose und Personen mit geringer Bildung.
Für einen Einpersonenhaushalt beträgt die Armutsgefährdungsschwelle 994 Euro im Monat. Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung für eine alleinstehende Person war 2011 mit rund 753 Euro bemessen und somit ca. 240 Euro unter dieser Schwelle. "Armut ist ein Skandal und einer Kulturnation unwürdig. Wir brauchen einen starken Sozialstaat", betonte Weidenholzer bei der Pressekonferenz.
Geld für konkrete Hilfe
Die neue Volkshilfe-Kampagne "Armut made in Austria" soll Menschen in Österreich mit Spenden- und Sponsoringgeldern in akuten Notsituationen helfen. Vorrangig werden kranke, benachteiligte oder behinderte Kinder, alleinerziehende Mütter und Väter sowie kinderreiche Familien unterstützt. Die finanzielle Hilfe soll durch konkrete Hilfsangebote, wie Sozialberatung, Integration von Langzeitarbeitslosen, Delogierungsprävention, Wohnungslosenhilfe und die Betreuung von älteren Menschen ergänzt werden. (APA)
Wer Angehörige pflegt, soll bis zu drei Monate in Karenz gehen können. Allerdings muss der Arbeitgeber mitspielen, Rechtsanspruch gibt es keinen
Minderjährige wissen über Unterstützungs-Angebote oft nicht bescheid
Betreuung zu Hause soll weiter ausgebaut werden
Sozialminister hält Wiedereinführung der Zweckbindung der Wohnbauförderung für sinnvoll
EU-Sozialbericht SILC: Insgesamt 1,4 Mio. von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht - Hundstorfer sieht Österreich auf gutem Weg in Richtung EU-Ziel - Rund 200.000 "Working poor"
Wir kaufen viel und besitzen wenig - Für manche wird die Ramschgesellschaft zum Existenzrisiko
Eine genau Zahl habe ich jetzt leider nicht, aber etwa 800 brutto, wenn ich mich richtig erinnere.
Verwitwet seit 1943, ob sie überhaupt jemals nennenswerte Witwenpension erhalten hat, weiß ich gar nicht, wäre eine interessante Frage! Meinen Großvater hat sie erst nach dem Krieg kennengelernt, aber nie geheiratet.
Je mehr Geld eine staatliche Gemeinschaft für ihre "Armen" ausgibt, umso mehr "Arme" produziert sie.
Es ist bedauerlich, dass vielen Menschen nicht in dem notwendigen Ausmaße geholfen wird, weil die Mittel von noch viel mehr Menschen, die objektiv gesehen keinen Anspruch darauf haben sollten, aufgebraucht werden.
einen günstige Mietwohnung, mit alten Vertrag, oder in einen schon abbezahlte Eigentumswohnung (Haus) wohnen.
Ja, die alten haben aus Not mit fast mit nix auskommen,aber ihren Leben auch dementsprechen fad und eintönig war, keine (oder )kaum Urlaub, keine Wellness, oder Kur, das Kultur auch oft hat sich nur auf das Senioren-Club oder Kirchen Angebot begrenzt,fürs Sport hat reicht das Arbeit ums Haushalt....
Das sie auch noch für die Urenkerle sparen es ist für ihren hohe soziales-gefühl und zusammenhalt zu bedanken.
Aber die Zeiten haben sich ändert , wir sind nicht in die Nachkriegszeiten,die Bedürfnisse/ausgaben auch gestiegen sind!
Übriegens die (neue) Senioren wenn sie genügend Geld zu verfügung haben könnten das wirtschaft ankurbeln1
Wellness, usw.... ist auch eine Wirtschaftszweig und beschäftigt sehr viele Menschen.... Wenn die Bürgern, Senioren immer ärmer werden werden, und immer mehr Verzichten müssen...werden immer mehr Betriebe von die genanten Branchen schliessen müssen... und dadurch steigt weiter die Zahl von Arbeitslosen....und von Armen.
von der einen Million sind 950.000 nicht arm, weil sie wirklich arm sind sondern weil, wie du schreibst, IHRE ANSPRÜCHE GESTIEGEN SIND.
ich sehe hier kein moralisches problem für mich - solangs selbst den ärmsten in österreich besser geht als in 4/5 der restwelt (deshalb kommen ja viele zu uns nach mitteleuropa) habe ich kein mitleid mit diesen leuten, die sich keine xbox 360 leisten können und sich deshalb arm fühlen.
irrgendwo in der "Rest der Welt leben" und bei uns die Presie (Wohnen, Energie)im Vergleich zu Löhne enorm gestiegen sind!
Auch wer nicht mithalten kann in der Gesellschaft (Bildung, kultur, bestimmte Konsumgüte) werden aus der Gesellschaft, wird ausgedrängt, aufs Abstellgleis gesetelt. Heutzutag eine Jobsuchenden KEINE Chanse hat wenn nicht verfügt über einen Handy, zu 80 % wird einenen eigenen PKW auch verlangt, und das man anständig gekelidet ist eine Grundvoraussätzung (Siehe AMS Schulungen :" wie bewerbe mich Richtig"!)...Wer einmal nicht mehr mithalten kann es geht stiel Abwerts....kann bis zum Obdachlosigkeit.
Was ich damit sagen will:
Irgendeine willkürliche Grenze festzulegen und dann darüber zu schäumen, dass es ja unwürdig sei, dass es überhaupt Menschen gibt die weniger zur Verfügung haben ist schwachsinnig.
Ob sich jemand als arm oder reich empfindet liegt immer an persönlichen Vorstellungen und Wünschen.
Viel wichtiger wäre es dafür zu sorgen, dass wirklich jeder seine Grundbedürfnisse decken kann, nur die kann man eben nicht in Euro messen...
Korrekt.
Ein Mensch der sich nicht in einem sozialen Umfeld etablieren (sich eines aufbauen) muss, hat andere Aufwände, als jemand der dies hinter sich hat und sich nur noch auf den Besuch der Enkerl oder der Nachbarin freuen braucht. Wer aber "Brautwerbung" betreibt, einen Job braucht, Freunde haben und halten will, der braucht Geld für ein soziales Leben, das nun mal Essen gehen, Kino, Freibad... bedeutet. Ist ein anderer Aufwand als der Wocheneinkauf beim Lidl.
Zudem: Wenn jeder sparsam ist, bedeutet das auch wieder eine Stagnation der Wirtschaft und steigende Arbeitslosigkeit.
Das alles ist wild komplex. Die Oma hat es "für sich selber" gut. Der Bekannte aber "gab" der Gesellschaft mehr, durch seinen Konsum.
Angesichts der Tatsache, dass für sozial Schwache die Möglichkeit besteht in Sozialmärkten sowie bei Humana oder Caritas günstig Kleider und Essen zu erwerben, dass es weiters zig tausende Sozialwohnungen gibt mit Mietpreisen von ca. EUR 300, dass es Heizkostenzuschüsse und diverse Gebührenbefreiungen gibt, halte ich diese Definition von Armut für äußerst übertrieben und für eine Beleidigung jener Menschen, die wirklich in Armut vegetierend ums Überleben kämpfen müssen.
- lesen u. mitdenken: "Für einen Einpersonenhaushalt beträgt die Armutsgefährdungsschwelle 994 Euro im Monat. Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung für eine alleinstehende Person war 2011 mit rund 753 Euro bemessen und somit ca. 240 Euro unter dieser Schwelle. "Armut ist ein Skandal und einer Kulturnation unwürdig."
Zur erwähnen sind dabei die menschen, denen die ohnehin niedrige mindestsicherung anscheinend willkürlich gekürzt o. sogar gestrichen wird!!
Wer 994,- im Monat bekommt, bekommt keinerlei gesonderte Sozialleistungen. Das ist die "Besserverdienerfraktion" unter "den Armen". Mietpreise von 300,- sind eine Illusion... oder man wartet Jahre darauf. Heute ist eine Wohnung um 360,- schon eine ultimativ geförderte Supersozialwohnung... in der man zwar Wasseranschluss hat, nicht aber Heizung oder Warmwasser.
Aber Singels bekommen eher solche Wohnungen nicht, sind Familien vorbehalten. Heisst, Fixkosten von 700,- sind eher üblich, als eine Ausnahme, und dann schaut das alles schon anders aus. Weil davon kann man sich dann kein Auto mehr leisten... und Kleidung eine Herausforderung.
ist er doch nicht als arm zu bezeichnen! Und bei der Caritas bekommt man fast neuwertige Kleidung um ein paar Euro. Ich bleibe dabei, dass man mit EUR 994 im Monat natürlich kein luxuriöses Leben führen kann, aber auch nicht in Armut dahinvegitiert.
Natürlich ist man nicht arm, nur weil man kein Auto hat, da haben Sie mich falsch verstanden.
Bei der Caritas können Sie kaum Kleidung kaufen, wenn Sie außerhalb der Norm sind, also etwa fast zwei Meter groß. Grundsätzlich aber haben Sie recht.
Man ist auch nicht Arm, nur weil man nicht ins Kino gehen, oder mal Essen gehen kann. Auch das ist mir klar.
Man kann wohl verschiedene Stufen der Armut beschreiben. Ist jemand arm, der kein Geld mehr für soziale und kulturelle Bedürfnisse (Kino, Buch, Freibad) hat? Oder ist jemand erst arm, wenn er sich außer Semmeln nix mehr zum Essen leisten kann?
In der Überschrift fiel das Wort "Kultur". Ein Kulturland in dem keine Kultur genossen werden kann - ist das dann noch ein Kulturland?
Wie oben schon geposted, lebe ich von 350 Euro im Monat. Bezueglich Kultur muss ich sagen: Es ist natuerlich nicht ganz so einfach, aber als ausgeschlossen vom kulturellen Leben empfinde ich mich nicht! Wenn man sich ein bisschen umhoert und informiert gibt es in Wien eine ganze Reihe von kulturellen Veranstaltungen (Ausstellungen, Musik,...) die man gratis oder sehr billig geniessen kannn!
Und das soziale Leben: da kommt es halt wieder darauf an, was für Freunde man hat! Wenn diese lieber ins Freibad gehen als an die Donau, lieber in teure Bars gehen, als sich einfach zu Hause mit Freunden zu treffen etc. -dann ja, dann kannns teuer werden!
Wie wohnen Sie?
Soviel ich informiert sind, kosten selbst Obdachlosenwohnheime um die 200,- im Monat, wodurch Ihnen noch immerhin 150,- bleiben für Essen und Trinken. Sind 5,- am Tag für Nahrung, Kleidung und Hygäne... das geht.... hab so auch mal einige Monate gelebt..., aber ich nehme an, auch für Sie ist das nur eine Überbrückung und nich ihr Schicksal, oder? Denn selbst Obdachlosenwohnheime sind nur zeitlich begrenzt beziehbar, ziel ist ja, wieder auf eigene Beine zu kommen.
für Menschen, die sich keine Eintrittskarten leisten können. Generell ist Österreich ein Sozialstaat, der viele vergünstigte und Gratisleistungen anbietet. Das der österreichische Staat seinen Bürgern so viele Gratisleistungen erbringen kann macht meiner Meinung nach den wahren Wohlstand diese Landes aus. Daher finde ich auch dieses übertriebene Jammern über Armut also absolut ungerechtfertigt und unnötig.
Ich nehme an, Sie sind noch nicht in die Verlegenheit gekommen, an die Grenzen des sozialen Netzes zu stoßen.
Keine Frage, viele jammern tatsächlich auf hohem Niveau. Dabei geht aber unter, dass das soziale Netz sehr löchrig ist und man schnell mal durch fällt.
Beispielsweise dauert die Bearbeitung von manchen Zahlungen Monate - was für Betroffene bedeutet, mitunter 2 Monate OHNE EINEN CENT auskommen zu müssen. Selbst Notquariere kosten einige Euro, aus Suppenküchen kann man ausgeschlossen werden, weil sie überlaufen sind oder die Religion nicht passt.
Und halten sie die Hand auf, unterstellt man ihnen, alles fürn Alk zu verbraten. Fallen sie wegen Unterzuckerung um, hält man sie für Junkies oder Säufer.
Es ist NICHT immer nur Jammern
Ich hör jetzt wieder auf zu posten, mir reichts.
ZB das Argument mit Afrika hat auch mein Großvater immer gesagt wenn ich nicht aufgegessen habe, 1970 oder so herum war das, vor 40 jahren.
Und die Erde ist und bleibt eine Scheibe.
Noch eine Schöne Zeit!
Sagens dass dem Volkschulkind, das von allen ausgelacht und geächtet wird wegen seiner abgetretenen Kleidung. Es geht um relative Armut, es geht um den Kontext und die psychosozialen Folgen. Ziehen Sie doch ein zerschlissenes Billig-Sakko an wenn ihr Chef sie ins Moulin Rouge einlädt. Denken sie an Afrika wenn es heisst "ein Freund von dir?" - "Nana des is nur a Mitarbeiter hihi. Wir haben nur was besprochen hihi. Alsdann lieber Erp, brauchens noch irgendwas?!? Wartens, da hängt ihnen eine Faden heraus, denn solltens vielleicht abreissen..."
Spenden Sie, damit die Kinder einer alleinerziehenden Mutter Handy und neueste Markenbekleidung bekommen.
Ich spende für die Vertriebenen in Somalia.
Vielleicht können wir so gemeinsam zum sozialen Frieden auf unserem Planeten beitragen.
Theoretisch. Das mit der medizinischen Versorgung.
Es passiert öfter als man denkt, dass man aus der Versicherung fällt, und man ohne leistbare medizinische Versorgung dasteht. Weiters gibt es Rezeptgebühr.
Weiters kann adäquate Kleidung dazu beitragen, einen Job zu bekommen, oder eben nicht. Ebenso kann Mobilität dies entscheiden.
Man müsste definieren was Arm ist. Ist arm, im Sterben zu liegen? Oder ist Arm, nicht mehr an den Standard seines Landes leben zu können... also nicht mehr im Rahmen gesellschaftlicher Anforderungen funktionieren zu können...
Ist nur frieren und hungern Armut? Oder auch schon, sich keine Hose kaufen zu können?
Gut.
Sie meinen also, es wäre ok, wenn Arme bei Kik oder Takko Kleidung kaufen, die... exakt: Durch bitterste Armut erpresst werden kann. Damit fördert Armut noch größere Armut - und Ihrer Meinung nach offenbar -zurecht!
Weiters: Manchmal geht es auch hier in Österreich nicht darum, was "einem" die medizinische Versorgung wert ist, sondern dass sie schlichtweg nicht finanziert werden kann. Nicht umsonst gibt es genau dafür Anlaufstellen. Wären alle versorgt, wären diese Zentren nicht überlaufen. Sie BEWEISEN, dass das soziale Netz nicht funktioniert.
Und JA: Es gibt genug Menschen, die überlegen müssen, ob sie diesen Monat etwas essen, oder eine fällige Zahnbehandlung angehen!
Haben sie es gut, weil sie die Wahl haben? Sinds daher Reich?
Ich kann Ihren Frust nachvollziehen.
Es gibt Menschen, die sich gerne nach unten hin orientieren. Vorzugsweise Menschen, die selber nicht betroffen sind. Weint jemand, weil sein Partner verstorben ist, kommen sie daher und sagen: Was heulst rum, andere verlieren nicht nur ihren Partner sondern auch ihre Kinder. Diese Sage kommt aber meistens NICHT von Menschen, die selber ihren Partner verloren haben.
Und genauso die Armendebatte. Es wissen immer jene Menschen, dass Arme in Österreich gut dran sind, weil die Afrikaner ärmer sind, die selber NICHT an Armut leiden.
In Österreich neidet man immer nach unten, und misst Andere gerne mit noch Schlechterem, um sich selber zu erhöhen.
Ja, Armut muß bekämpft werden, aber bitte zuerst dort, wo sie am allergrößten ist und Menschen ums nackte Überleben kämpfen - das ist nun mal nicht in Österreich.
Oder soll das Recht eines Menschen auf Nahrung davon abhängen, wo er geboren ist ? Man nennt diese Einstellung "Rassismus".
Ich denke, Sie sind ein guter Mensch, sonst würden Sie hier nicht gegen Armut posten, daher möchte ich Ihnen diese Eigenschaft nicht unterstellen. Aber bitte denken Sie darüber nach.
Nun. Kann ein Mensch der in Österreich ums Überleben kämpft (denn hier sind die Lebenshaltungskosten eben so hoch, dass selbst 700,- oder 900,- grad mal so zum Überleben reichen) sich noch Gedanken um die Rettung Afrikas machen? Kann ein Mensch der bereits am 25. kein Geld für Nahrungsmittel hat, für karitative Zwecke spenden? Hat er einen "Sinn" für Armut anderswo? Er kann es verstehen, er kann mitempfinden, aber er kann nichts TUN. Das können jene die Geld haben. Jene, die sich das LEISTEN können.
Weiters verhungern auch hier, auch in Europa Menschen. Sterben an Armut. Nur: Wie schaut das aus? Das wird verschwiegen, kaschiert, ignoriert, weil unwürdig im "reichen Westen".
Anders: Schlechteres rechtfertigt Schlechtes nicht.
sollte sich mal die Mühe machen, in die Kleiderdepots seiner Organisation zu sehen. Dort lagern Berge gebrauchter, aber tadelloser Kleidungsstücke, die verschenkt werden, aber keiner haben will.
Und dann die Erklärung: "Unsere Armen können sich den Ersatz abgetragener Kleidungsstücke nicht leisten ..."
Wie paßt das zusammen ?
Herr Weidenholzer, schauen Sie mal über die Grenzen nach Afrika, dann wissen Sie erst, wie Armut wirklich aussieht.
Das Gleiche gilt ja auch für die Entwicklungshilfe.
Wie blöd sind wir, dass wir Karlheinz Böhm viel Geld für die armen Äthiopier spenden und in Äthiopien kaufen die Chinesen unvorstellbar große Landstriche und bauen Reis an. Noch dazu wird der größte Hafen der Welt gebaut, um die Nahrungsmittel nach China zu verschiffen (gestern ZDF, burn out of the planet)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.