Motorsportserie

Nachwuchspilot verunglückt tödlich

14. November 2011, 16:50
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    foto: reuters/cano

    Der zerstörte Bolide von Guido Falaschi.

22-jähriger Argentinier Guido Fa­laschi erlag Verletzungen nach Rennunfall

Buenos Aires - In Argentinien ist ein 22-jähriger Pilot bei einem schweren Rennunfall ums Leben gekommen. Guido Falaschi lag kurz vor Ende des Laufs der Motorsportserie Turismo Carretera (TC) am Sonntag an zweiter Stelle, als er mit seinem Wagen bei hoher Geschwindigkeit von der Strecke abkam und mit einem Reifenstapel kollidierte. Das Fahrzeug schlingerte anschließend wieder auf die Strecke, wo es mit anderen Autos zusammenstieß.

Der Ford-Pilot wurde mit dem Ambulanzwagen noch ins Krankenhaus gebracht. "Die Wiederbelebungsversuche dauerten 40 Minuten, doch leider konnte man nichts mehr machen. (...) Es ist die schlimmste Nachricht", sagte Ariel Bandi, Sprecher des TC-Rennfahrerverbandes ACTC. Der Fernsehsender TN nannte einen Schädelbasisbruch als Todesursache.

In den Unfall im Autodromo "Juan Manuel Fangio" in Balcarce nahe der Hauptstadt Buenos Aires waren mindestens fünf Autos verwickelt. Erst am Freitag war bei einem ähnlichen Unfall der Wagen von Augustin Canapino komplett zerstört worden. Canapino war aber unverletzt geblieben. Falaschi hatte sich nach Canapinos Unfall im Fernsehsender TN noch fatalistisch geäußert: "Wir versuchen, so schnell wie möglich zu fahren und wissen dabei, dass solche Dinge passieren können."

Zuletzt hatte es im Motorsport mehrere Unfälle mit tödlichem Ausgang gegeben. In der amerikanischen IndyCar-Serie war der Brite Dan Wheldon ums Leben gekommen. Beim Motorrad-WM-Rennen in Malaysia war der Italiener Marco Simoncelli tödlich verunglückt. Bei der traditionsreichen "Rallye de Condroz" in Belgien kam ein niederländisches Team von der Straße ab und riss zwei Zuschauer in den Tod. (APA/dpa)