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Brüssel/Wien - Die EU-Kommission hat beschlossen, den aus dem subtropischen Stevia-Kraut gewonnenen Süßstoff Steviolglycosid zur Verarbeitung in Lebensmitteln zuzulassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) habe festgestellt, dass das Süßungsmittel weder krebserregend noch genotoxisch sei, oder mit Störungen der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden könne, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit. "Es ist damit zu rechnen, dass Stevia Ende November innerhalb der EU zugelassen wird", ergänzte Fabian Fußeis, Sprecher von Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ).
"Gesünder als Zucker"
Wegen ihrer hohen Süßkraft sind die Stevia-Blätter nach Überzeugung ihrer Anhänger gesünder als Zucker. Sobald also das OK aus Brüssel einlangt, darf das Süßungsmittel nach Angaben der Interessenvertretung Stevia Council künftig etwa in Joghurts, Müslis, Getränken, Schokolade und anderen Süßigkeiten verwendet werden. Coca-Cola Europa hat die Entscheidung bereits begrüßt. Dadurch seien neue Produkte möglich, von denen einige in Frankreich bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollten, erklärte das Unternehmen. Stevia hat keine Kalorien und verursacht im Gegensatz etwa zu Rüben- und Rohrzucker auch kein Karies.
Die EU-Kommission verabschiedete zudem zwei Rechtsvorschriften, um die Verwendung von Lebensmittel-Zusatzstoffen transparenter zu machen. Dadurch könnten Verbraucher und Industrie leichter in Erfahrung bringen, welche Zusatzstoffe genau in Lebensmitteln erlaubt seien, teilte der zuständige EU-Kommissar John Dalli mit.
Liste von Lebensmittel-Zusatzstoffen
Demnach werden zwei neue Listen aufgestellt. Auf der ersten werden ab Juni 2013 Lebensmittel-Zusatzstoffe geführt. Darauf sollen Konsumenten, Unternehmen und Kontrollbehörden nachforschen können, welche Zusatzstoffe für ein bestimmtes Lebensmittel zugelassen sind. Die Liste kann in einer Datenbank im Internet abgerufen werden. Die zweite Liste betrifft Zusatzstoffe in Stoffen, die Lebensmitteln zugesetzt werden wie Aromen und Nährstoffe. Sie wird in den kommenden Wochen gültig.
So sei künftig leicht zu erkennen, dass in einigen Lebensmittel-Kategorien nur sehr wenige oder überhaupt keine Zusatzstoffe zugelassen sind, erklärte die EU-Kommission. Das betreffe etwa Joghurt ohne Aromen, Butter, Kompott, Teigwaren, frisches Brot, Honig, Mineralwasser und Fruchtsaft. Bei hoch verarbeiteten Lebensmitteln wie Süßwaren, Snacks, Soßen und aromatisierten Getränken seien hingegen zahlreiche Zusatzstoffe zugelassen. (APA)
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Lebensmittel-Zusatzstoffe: Datenbank im Internet
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Kampfposter bin ich keiner, aber solche dämlichen Schreckensmeldungen will ich nicht unwidersprochen stehen lassen. Leider sprengt es den Umfang der Postings, aber das allermeiste, was ich beim Überfliegen des Artikels gesehen habe, sind zusammenfantasierte unwahre Gefahren eines medizinisch, v.a. biochemisch, Ungebildeten.
Die ganze Zeit gefragt wann denn die links und Verweise zu all denn "belegten" "Fakten" und Studien denn nur kommen, nur um am Ende festzustellen: Alles heisse Luft und nicht die Spur eines Belegs...wo doch alkes so einwandfrei nachgewiesen wurde...wahrscheinlich im Kopp Verlag, dessen Werbungseinschaltung ihren Link ja gehörig Gewicht gibt!
Aber vielleicht täusche ich mich ja und sie können das Ganze ja durch einwandfreie Belege untermauern?
http://www.spiegel.de/wirtschaf... 25,00.html
zucker ist ein lebensmittel, weder gut noch schlecht,
stevia ist ein marketingschmäh
auch Dioxin ist nicht schädlich wenn man es in geringen Mengen genießt.
Die Mengen Zucker die heutzutage aufgenommen werden schaden mit Sicherheit mehr als sie nützen. Man kann den Zuckerkonsum drastisch einschränken und würden durch die normale Nahrungsaufnahme trotzdem mehr Zucker zu sich nehmen als der Körper braucht.
ich nehme täglich ein Dioxin-Molekül zu mir und sie nehmen täglich ein Kilogramm Zucker zu sich.
Wem geht es wohl nach einem Jahr besser?
Nach wie vor gilt das Wort Paracelsus "Die Dosis macht das Gift" Es gibt keine guten und bösen Stoffe.
Wie sie selber sagen: Zucker ist schädlich wenn man
zuviel zu sich nimmt ;-)
Übrigens ist Zucker auch das Zeugs das den Kaffee
so bitter macht, wenn man nichts davon hineingibt.
Stevia wäre eine gesündere Alternative zu Aspartam und Co, die eigentlich unter "Nervengift" laufen sollten. Stevia wird in Japan und Südamerika schon seit zig Jahren verwendet, von wegen Marketing-Schmäh. Es ist einfach gesünder, weil es die Bauchspeicheldrüse nicht schwächt. Und im Gegensatz zu Aspartam und Co. nicht als Neurotransmitter fungiert.
Eine physiologische Rolle hat Aspartat im ZNS als Neurotransmitter.
Quelle: http://de.wikibooks.org/wiki/Bioc... tatzyklus)
Sie sind kein Diabetiker, oder? Und auch keiner, den 40 Stück Würfelzucker in 1l Coca-Cola stören? Vielleicht trinken Sie kein Cola?
Tatsache ist, dass die üblichen Zuckeraustauschstoffe auf dem Markt alle nicht nebenwirkungsfrei sind. Stevia schon.
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