Unternehmer buchte "SpaceShipTwo" für die ganze Familie

Geschäftsmann aus Singapur reservierte sich die gesamte Raumfähre für einen Flug

Singapur - Als Überraschung für seine Frau hat ein Geschäftsmann aus Singapur einen Weltraumflug für seine gesamte Familie gebucht. Der Mann habe um eine Million Dollar (732.118 Euro) Tickets für sich, seine Frau und seine beiden Kinder gekauft, teilte der Verkaufsleiter des privaten Raumfahrt-Unternehmens Virgin Galactic, Stephen Attenborough, am Montag in Singapur mit. Den Namen des Mannes wollte Attenborough zunächst nicht nennen, da dessen Frau von dem geplanten Abenteuer noch nichts wisse.

Das Unternehmen des britischen Milliardärs Richard Branson bietet seit dem Jahr 2005 um rund 200.000 Dollar kommerzielle Weltraumflüge an. Genaue Termine stehen noch nicht fest, doch sind die ersten Flüge in spätestens zwei Jahren geplant. Laut Attenborough hat der Geschäftsmann die gesamte Raumfähre "SpaceShipTwo" für sich und seine Familie gebucht. Der Virgin Galactic-Vertreter versprach, dass sie noch zu den ersten tausend Weltraumbesuchern zählen werden. (APA)

Share if you care
9 Postings

Da bekommt das Sprichwort jemanden "auf den Mond schießen" eine komplett neue Bedeutung. ^^

Er fliegt aber nicht mit, oder?

Wieso wird dieser profane Parabelschuss durch die Stratosphäre mit durchgehendem freien Fall und ohne Orbit eigentlich immer als "Weltraumflug" bezeichnet?

Als profan würde ich das nicht bezeichnen. Da gehört schon einiges an technischem Know-how dazu um diese Höhen zu erreichen. Auch handelt es sich weniger um einen Schuss als um einen Flug.

Weil die Flughöhe die des definierten Weltraumbeginns (>100Km) überschreitet.

aka : der Suborbitale Hopser

wayne

wen interessiert den sowas?

Wohl nur jene,..

... die als Kinder zu den Sternen aufgeblickt haben, voller Neugierde und Ehrfurcht; die Gänsehaut bekommen bei dem Gedanken an den Anblick der Erdkrümmung; die den Traum nicht aufgegeben haben, vor lauter Groll und Frust und Alltagsstress... ; die zu dem Traum stehen (der sie diese Meldung lesen liess), ohne in Neid zu ertrinken... ;)

Wetten, dass genau dieser "Ausflug" schiefgeht.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.