Libyens Kampf um Demokratie

Stammesfehden nach Gaddafi-Tod

Ansichtssache | 14. November 2011, 15:15

Die Einen versuchen, aus Libyen eine Demokratie zu machen. Die Anderen kämpfen weiter: Zu einem Zwischenfall kam es zwischen einem Stamm, dessen Mitglieder bei den früheren Rebellen bei der Befreiung von Zawiyah kämpften, und dem Wershifanna-Stamm. Erstere beschuldigten die Mitglieder der Wershifanna, mehrere ihrer Kämpfer gekidnapped zu haben und zudem Gaddafi unterstützt zu haben. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben.

Update am 15.11.: Die Kämpfe gingen weiter: 13 Menschen kamen bei dem Konflikt insgesamt ums Leben, bevor die libysche Armee eingriff. Lesen Sie hier unsere Geschichte dazu.

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reuters/youssef boudlal

Im Post-Gaddafi-Libyen herrscht ein militärisches Vakuum. Die früheren Rebellen - mittlerweile sind es ja Regierungseinheiten - haben in einigen Landesteilen Probleme, einzelne Stämme zu kontrollieren, die sich den Vertretern widersetzen.

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Elettra
00
6.12.2011, 07:53
Libyen ist nun Dank Hilfe des Westens Somalia

3dGeist
11
15.11.2011, 18:39

Ich finde es ja interessant das hier so viele das eingreifen des Westen kritisieren.
Unter Gaddafi war das Leben für afrikanische/arabische Verhältnisse sehr gut.
Allerdings hat Gaddafi auch autokratisch geherrscht, unterdrückt und gehandelt.
Die Aufklärung und Säkularisierung einer Gesellschaft geschieht nicht in ein paar Monaten. Allerdings muss es irgendwann beginnen.

Der Westen sollte sich aus den aktuellen Umwälzungen heraushalten und die Bevölkerung selbst ihren Weg wählen lassen.
Denn erst wenn sie ihren Weg gehen und sehen wohin das führt werden sie daraus lernen.

Killer Bunny
00

Libyen braucht man aber wirklich nicht mit afrik. Länder vergleichen. Libyen müsste durch das enorme Ölvorkommen zu den reichsten Ländern der Welt zählen. Sonst haben Sie natürlich recht. Solche Umwälzungen dauern und auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Aber sie brauchen sich wegen des Meinungsbild in diesem Forum nicht so viele Gedanken machen. Die hier für den großen Bruder Führer noch immer schreiben, sind dann meist auch noch für Assad, den tollen Mahmud, Putin, die chinesische Führung, den Maximo Führer, den anderen Führer aus Venezuela usw. Man kann also schon ein gewisses Muster erkennen. Und jetzt gibt es so eine Art eine "Weltrevolution" und ihre Ideologie spielt keine Rolle. Sie sind halt "angfressn"

politisch-unkorrekt
14
15.11.2011, 15:16
Testosterongewaltgesteuerte Männerbanden, Religionsdummköpfe wie im Mittelalter, nichts anderes sagen uns diese bilder

steppenwolf51
03
15.11.2011, 13:38

Auf Bild 5 sieht man eindeutig das nicht nur DDR Bürger auf Bananen reingefallen sind.
Nur haben die sich nicht gleich gegenseitig umgebracht.
Liegt wohl daran das die mit Religion nicht viel am Hut hatten und man sie deswegen schlecht gegeneinander ausspielen konnte.

furlan
00
15.11.2011, 12:27
dass mir

der Kollege auf Bild 5 nur nicht auf der Bananenschale ausrutscht...

mika33
03
15.11.2011, 11:47
Das wär ja fast lustig ...

Er ist gekommen um diese Gegend zu beschützen .... und schießt gleich einmal mit dem Raketenwerfer rüber ... so mancher wird sich Gadaffi noch zurückwünschen ...

supermike
412
15.11.2011, 11:31
Unter Gaddafi lag in Libyen die Mordrate auf EU Niveau

Das dürfte sich jetzt "etwas" geändert haben.
Zum Glück haben wir und die Nato alle die Rebellen unterstützt - so wirken wir wenigstens einer Überbevölkerung unseres Planeten entgegen.
Natürlich alles im Namen der Demokratie und der Menschenrechte.

Artefix
85
15.11.2011, 12:05
Im Dritten Reich war die offzielle Mordrate auch

neidrig, was in den Lagern geschah wusste ja keiner. Auch die zu Tode Gefolterten Gadaffis dürften nicht inn die offizielle Statistik eingeflossen sein.
Deswegen bitte alle Diktaturen erhalten, denn so bleibts am sichersten, am besten gleich bei uns auch einführen, HC wirds schon richten.

Weh mir
10
21.11.2011, 15:38
bitte wenn schon dreireich dann vergleichen mit nato

den lyb. gandenlosen isalm. terrormörderbanden und dem koloniaterrorwesten

odrr
00
27.2.2012, 23:16

na, keine antwort...gut;)

odrr
00
27.2.2012, 23:08

libischen wie gehts denn?

DieBo
04
16.11.2011, 10:48
Libyen ist und war nie das 3. Reich. Gaddhafi jetzt alles in die Schuhe zu schieben ist billig. man hat ihn ja auch vorsorglich zum Schweigen gebracht. Gelyncht.

Artefix
00
26.11.2011, 11:59
Hä? Gadaffi hat im Verhältnis zur Bevölkerung

seines eher kleinen Landes mindestens gleich viele Opfer auf dem gewissen wie Hitler. Außerdem dauerte seine Unterdrückungsmaschinerie über 40 Jahre, jene von Hitler gerade mal 12.

Weh mir
00
21.11.2011, 15:39
dank der sch..ssnato heute lyb. alltag

die haben ja schon andere länder so völlig und anchhaltig im eigeninteresse ruiniert

der auskotzi der gloriosen westl. demokratien...

It is so hot in here...
01
15.11.2011, 12:01
Wahnsinn was man da so liest...

DieBo
11
15.11.2011, 09:38
Und so soll es jetzt im Iran und Syrien weitergehen. Welches Land reibt sich da wohl am meisten die Hände??

Freude schöner Götterfunken
00
15.11.2011, 15:32
seit wann haben länder hände?

DieBo
00
15.11.2011, 18:40
Länder haben viele Hände, sonst wären sie ja nicht da......

cipf
 
413
15.11.2011, 09:27

Stammesfehden - wie unerwartet!
Als dies vor knapp zwei Monaten als Zukunftsaussicht gepostet wurde, da haben die Gutmenschen aufgejohlt und das Paradies auf Erden verkündet - wo der Leu neben dem Lamme liegt und sie gemeinsam Erdbeersherbet schlürfen.

Die Realität sieht leider genauso aus, wie prophezeit.
Stammesrivalitäten - über Jahre (Jahrzehnte) hinweg vom Gadaffi niedergehalten wurden "weitervererbt" und werden das Land jetzt total zu Grunde richten.

Dann kommen die westlichen (sprich: Anglo-Amerikanischen) Konzerne und werden die skelettierte Hülle ausbeuten.

Alle jene, die dem bösen Spiel hätten Widerstand leisten können, die wurden bereits von den eigenen Leuten niedergemetzelt.
Ein halbes Jahr noch, dann gehts los

Honzo1122
10
15.11.2011, 13:53
Stammesrivalitäten - über Jahre (Jahrzehnte) hinweg vom Gadaffi niedergehalten wurden "weitervererbt" und werden das Land jetzt total zu Grunde richten.

Blödsinn.
Sind Sie schon einmal in Libyen gewesen?
Welcher Stamm lebt in Tripolis oder in Bengasi oder in Misrata?

Die Stämme spielen bei weitem nicht mehr die Rolle wie seinerzeit bei der Machtübernahme durch Gaddafi.

Auch Libyen hat den Trend zur Verstädterung mitgemacht.
Der Grossteil der Bevölkerung lebt in städtischen Gebieten entlang des Küstenstreifens.

Weh mir
00
21.11.2011, 15:40
kein blödsinn, sondenr die

für sie auf immer und ewig unerreichbar und unverständlich bleibennde realität

Honzo1122
00
15.11.2011, 14:18

Und?
Was wollen Sie damit sagen?
Wie schon gesagt, auch Libyen ist nicht mehr im Mittelalter.
Verabschieden Sie sich vom Stammesdenken.
Das spielt keine so grosse Rolle mehr wie seinerzeit.
Ein Grund: die Verstädterung.
Es gibt keine Konflikte zwischen den Stämmen.
Und falls ja, es gibt genug Lösungsmöglichkeiten ausser Gewalt.

Weh mir
00
21.11.2011, 15:41
sie irren wie immer und das unbemerkt:

LYbien eght gerade ins Mittelalter

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