Jugendgang verübte mindestens 19 Überfälle

14. November 2011, 12:09
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Täter schossen mit Gaspistole und hielten Opfern Butterflymesser an den Hals

Wien - Wiener Kriminalisten haben eine aus acht Burschen im Alter von 14 bis 17 Jahren bestehende Bande ausgehoben, die für mindestens 19 mit großer Brutalität verübte Überfälle auf Jugendliche verantwortlich sein soll. Die Teenager haben nach Angaben der Polizei vom Montag bei ihren Raubzügen Schüsse aus einer Gaspistole abgefeuert und oder ihren Opfern die Klinge eines Butterflymessers an den Hals gehalten. Die Beute - vorwiegend Handys, Geld und Wertgegenstände - verkauften die Burschen nach eigenen Angaben in Lokalen, um damit ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Die Überfälle, die den Jugendlichen zugeschrieben werden, wurden zwischen 25. Oktober und 8. November in der Stadlau, auf der Donauinsel, im Floridsdorfer Wasserpark und in der Prater Hauptallee verübt. Am 8. November wurden zwei Bandenmitglieder im Zuge einer Fahndung von der Besatzung eines Streifenwagens bei der U-Bahn-Station Stadlau gefasst, als sie nach einem Überfall türmen wollten.

Über die beiden Festgenommenen im Alter von 14 und 16 Jahren kamen die Ermittler des Stadtpolizeikommandos Donaustadt und des Landeskriminalamts (LKA) Nord zu den sechs mutmaßlichen Komplizen. Die Tätergruppe hat nach vorläufigem Ermittlungsstand einen Schaden von mehr als 12.000 Euro angerichtet. (APA)

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