Deutsche Bank-Sprinter mit Hebel

10. November 2011, 08:27
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Wegen der Schwankungen der Kurse eignen sich Bankaktien derzeit für Anleger, die von kurzfristigen Kursschwankungen profitieren wollen - Von Walter Kozubek

Die nach wie vor ungelöste Krise, die sich ja bereits ziemlich desaströs an den Kursverläufen der meisten Bankaktien bemerkbar gemacht hat, ist nach wie vor nicht dazu angetan, um Anlegern den Einstieg in Bankaktien schmackhaft zu machen.

Wegen der aktuell hohen Schwankungsbreite der Kurse eignen sich die Bankaktien derzeit für Trading orientierte Anleger, die von kurzfristigen Kursschwankungen profitieren wollen. Wer allerdings damit rechnet, dass sich die Probleme in den nächsten Jahren insofern beheben lassen werden, dass auch die Kurse der Bankaktien wieder besseren Zeiten entgegensehen werden, könnte bereits jetzt einen kleinen Teil des Portfolios in Bankaktien investieren. Wer den erhofften Kursanstieg sogar mit Hebelwirkung optimieren möchte, könnte das neue HVB-Sprint Zertifikat mit Cap auf die Deutsche Bank-Aktie etwas genauer unter die Lupe nehmen.

116 Prozent Ertrag in 5 Jahren möglich

Der Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie des 18.11.11 wird als Basispreis für das Sprint-Zertifikat fixiert.

Die Partizipationsrate an einem Kursanstieg der Aktie wird 200 Prozent betragen; bei 158 Prozent des Basispreises wird sich der Cap des Zertifikates mit der fünfjährigen Laufzeit befinden.

Am 15.11.16 wird der dann aktuelle Aktienkurs mit dem Basispreis verglichen. Notiert die Deutsche Bank-Aktie dann oberhalb des Basispreises, so wird der prozentuelle Kursgewinn bis zum Cap mit 2-facher Hebelwirkung an die Inhaber des Sprint-Zertifikates weitergereicht.

Befindet sich der Aktienkurs gegenüber dem Startwert am Ende beispielsweise mit 45 Prozent im Plus, dann wird der Rückzahlungsbetrag bei 190 Euro liegen. Bei einem Kursanstieg von 58 Prozent oder mehr wird der Cap für die Auszahlung des Maximalbetrages in Höhe von 216 Euro sorgen. Mehr ist nicht drin – allerdings ist die Renditechance von 116 Prozent in fünf Jahren bei einem Kursanstieg von 58 Prozent beachtlich.

Befindet sich der Aktienkurs am Ende im Minus, dann wird das Zertifikat mit der tatsächlichen negativen Kursentwicklung getilgt. Im Gegensatz zum Aktieninhaber muss der Inhaber des Sprint-Zertifikates auf die während der Laufzeit ausgezahlten Dividenden verzichten. 

Das HVB-Sprint Cap-Zertifikat auf die Deutsche Bank-Aktie mit ISIN: DE000HV5LSB1, kann noch bis 18.11.11 in einer Stückelung von 100 Euro mit 100 Prozent plus zwei Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.

Fazit: Die HVB-Sprint Cap-Zertifikat auf die Deutsche Bank-Aktie spricht Anleger mit der Marktmeinung an, dass der Kurs der Deutsche Bank-Aktie zumindest in fünf Jahren seine durch die aktuelle Krise verursachte Kursschwäche wieder überwunden haben wird. 

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