Wegen der Schwankungen der Kurse eignen sich Bankaktien derzeit für Anleger, die von kurzfristigen Kursschwankungen profitieren wollen - Von Walter Kozubek
Die nach
wie vor ungelöste Krise, die sich ja bereits ziemlich desaströs an den
Kursverläufen der meisten Bankaktien bemerkbar gemacht hat, ist nach wie vor
nicht dazu angetan, um Anlegern den Einstieg in Bankaktien schmackhaft zu
machen.
Wegen der
aktuell hohen Schwankungsbreite der Kurse eignen sich die Bankaktien derzeit
für Trading orientierte Anleger, die von kurzfristigen Kursschwankungen
profitieren wollen. Wer allerdings damit rechnet, dass sich die Probleme in den
nächsten Jahren insofern beheben lassen werden, dass auch die Kurse der
Bankaktien wieder besseren Zeiten entgegensehen werden, könnte bereits jetzt einen
kleinen Teil des Portfolios in Bankaktien investieren. Wer den erhofften
Kursanstieg sogar mit Hebelwirkung optimieren möchte, könnte das neue
HVB-Sprint Zertifikat mit Cap auf die Deutsche Bank-Aktie etwas genauer unter
die Lupe nehmen.
116 Prozent
Ertrag in 5 Jahren möglich
Der Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie des 18.11.11 wird als Basispreis für
das Sprint-Zertifikat fixiert.
Die
Partizipationsrate an einem Kursanstieg der Aktie wird 200 Prozent betragen;
bei 158 Prozent des Basispreises wird sich der Cap des Zertifikates mit der
fünfjährigen Laufzeit befinden.
Am 15.11.16
wird der dann aktuelle Aktienkurs mit dem Basispreis verglichen. Notiert die
Deutsche Bank-Aktie dann oberhalb des Basispreises, so wird der prozentuelle
Kursgewinn bis zum Cap mit 2-facher Hebelwirkung an die Inhaber des
Sprint-Zertifikates weitergereicht.
Befindet
sich der Aktienkurs gegenüber dem Startwert am Ende beispielsweise mit 45
Prozent im Plus, dann wird der Rückzahlungsbetrag bei 190 Euro liegen. Bei
einem Kursanstieg von 58 Prozent oder mehr wird der Cap für die Auszahlung des
Maximalbetrages in Höhe von 216 Euro sorgen. Mehr ist nicht drin – allerdings
ist die Renditechance von 116 Prozent in fünf Jahren bei einem Kursanstieg von
58 Prozent beachtlich.
Befindet sich
der Aktienkurs am Ende im Minus, dann wird das Zertifikat mit der tatsächlichen
negativen Kursentwicklung getilgt. Im Gegensatz zum Aktieninhaber muss der
Inhaber des Sprint-Zertifikates auf die während der Laufzeit ausgezahlten
Dividenden verzichten.
Das
HVB-Sprint Cap-Zertifikat auf die Deutsche Bank-Aktie mit ISIN: DE000HV5LSB1,
kann noch bis 18.11.11 in einer Stückelung von 100 Euro mit 100 Prozent plus
zwei Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.
Fazit:
Die HVB-Sprint Cap-Zertifikat auf die Deutsche Bank-Aktie spricht Anleger mit
der Marktmeinung an, dass der Kurs der Deutsche Bank-Aktie zumindest in fünf
Jahren seine durch die aktuelle Krise verursachte Kursschwäche wieder
überwunden haben wird.