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Es lässt sich nicht abstreiten: Es läuft so ziemlich alles schief in Europa. Die Euro-Länder sind gerade die Hauptopfer der Finanzmarktkrise. Und was die Staats- und Regierungschefs auch unternehmen, um die Lage zu entspannen: Es funktioniert nicht. Einfach, weil die Währungsunion falsch konstruiert ist. Solange man daran nichts ändert, bleiben die Euro-Länder Spielball hysterischer Märkte. Stattdessen verordnet man immer neue Sparpakete, die die Lage nur verschlimmern. In den immer hektischeren Not-Sitzungen geht die Macht immer stärker auf die Staats- und Regierungschefs über - EU-Kommission und Parlament sind praktisch abgemeldet. Und unter den Staats- und Regierungschefs sind es vor allem Nicolas Sarkozy und Angela Merkel, die anschaffen, wo es langgehen muss. Und unter den beiden ist es vor allem Merkel, die die starke Frau Europas mimt. Das Problem ist freilich: Merkel hat selber keinen Plan und ist vor allem politisch zu instinktlos, um dieser Rolle gewachsen zu sein. Unter den Bürgern, denen niemand etwas erklärt, die man mit leeren Soundbites abspeist, machen sich Frust und Verunsicherung breit. Also: Es läuft gerade ziemlich alles schief, was schief laufen kann.
Außerhalb der grünen Politrucks-Milieus herrscht Katzenjammer
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
Die Bürger wollen nicht, dass alles der Markt regelt. Sie haben recht.
Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Sorry, aber das Video funktioniert bei mir nicht. Hab's jetzt mit Safari, Firefox und Chrome versucht - kein Erfolg, das Kasterl bleibt schwarz. Flash Player ist installiert, AdBlock etc. deaktiviert. Mac OS X 10.6.8.
Und dabei tätert ich so gern den Misik sehen.
Es läuft nicht nur "zur Zeit" alles schief, es stand schon von Anfang an fest, daß es schieflaufen mußte. Auch der dümmste Politiker könnte ein gutes Produkt unschwer verkaufen, aber selbst der gefinkeltste Gauner wird jetzt bereits Mühe haben, diese Totgeburt schönzureden. Rührend finde ich ja, daß Merkel in Athen spazieren gehen und mit dem kleinen Mann (der kleinen Frau natürlich auch, um Gottes willen!) plaudern und ihn (sie) fragen soll, wo denn der Schuh drückt. Gewählt ist sie zwar von Deutschland, und auch dort gäbe es einige Händchen zu halten, aber bitte, man darf das nicht so eng sehen. Seid um- oder - besser - verschlungen Millionen. Vielleicht kann Herr Misik den Griechen (und Griechinnen!) erklären, wo´s lang geht.
der Misik! Was Starbatty + Co schon vor 12 Jahren behauptet haben und seit Ausbruch der Krise mantrahaft predigen, ist nun auch in den Ganglien des Misik gelandet. WAHNSINN. M. ist änderbar. Nun blicken wir ins Jahr 2023 und sehen, dass Misik unseren Argumenten folgen kann und wird.
Ich hab das Gefühl das manche den Wagen gezielt in den Abgrund fahren um nacher die Versicherung zu kassieren. Im Fall von der EU siehts so aus, als ob der Untergang schon feststeht und man momentan nurnoch versucht das Boot über die Legislaturperiode zu retten. Bin gespannt wer den Fall dann auf seine Kappe nehmen muss, wenn er unausweichlich geworden ist.
Die Meisten die eine Wahl haben scheinen ihr Geld eh schon in Gold oder andere Währungen umgetauscht zu haben, blöd wirds nur für die die sich sowas nicht leisten können. Wetten auch sicher schon einige Hedgefonds kräftig darauf, welches EU-Land als nächstes das Zeitliche segnet.
Verteidiger der Benachteiligten. Und es gibt dazu auch keine Alternative. Es MUSS umverteilt werden. Aus sozialen, ökonomischen, kulturellen Gründen.
Aber auch Sie predigen die Massnahmen gegen die schrecklichen Auswüchse der industriellen Revolution.
Im post-industriellen Zeitalter gilt aber:
Freier Markt und Kapitalismus können nicht gleichzeitig existieren - der "deutsche" (nicht die reagonomics) Neoliberalismus wäre das Gegengift zum Kap.
Die keynesianische Falle: Kapitalismus mit Steuergeld aufgebaut.
Wirtschaft und Soziales müssen voneinander völlig unabhängig organisiert werden - Steuern bestimmen die Dynamik. Öffnen der Progression. Umstellen von Löhnen auf Summenerträge .... progressive FTS ...
Bashen hilft nix.
zu diskutieren schmerzt. Da hat Misik völlig recht. Als "Blödmaschinen" in dieser ganzen komplexen Krisenangelegenheit betätigen sich leider auch die Medien/Standard.
Jetzt zum Beispiel kapiert endlich der Standard-Frey dass man nur mittels EZB Italien retten kann, gleichzeitig schreibt aber wieder der Oswald einen Bericht wo er die Leute mit den Zahlen schreckt, die wir Österreicher nun schon zahlen bzw. für die wir haften. Oswald verschweigt aber, dass die EZB die Krise viel billiger verhindern hätte können.
Gut hat dies schon vor Wochen Ulrike Herrmann, die wirtschaftspolitische Korrespondentin der taz, formuliert:
http://www.taz.de/Das-ist-d... se/!81311/
Hr. Misik unterstellt Fr. Merkel, dass sie Interesse an der Information der Bevölkerung haben müsste.
Was aber, wenn genau das nicht der Fall ist?
Wenn also diese (mit Betonung auf diese, also nicht alle) Politiker genau NICHT wollen, dass sich die Bevölkerung auskennt?
Weil womöglich Revolten ausbrechen würden, wenn sich die Bevölkerung über Gründe & Ausmaß der Krise klar würden?
Diese paar Occupy-Wallstreet-Demonstranten auf der ganzen Welt kann man medial & politisch noch niederhalten, hier demonstrieren ja noch nicht die wirklichen Träger der westlichen Gesellschaften, die produktive Mehrheit der KMUs, ArbeitnehmerInnen, BeamtInnen, die Schicht zwischen 25 & 59.
Wenn sich aber diese Gruppe rührt, ändert sich das System. Schnell.
In diesem Fall bleib ich bei dem, was ich kann: spazieren gehen
http://www.youtube.com/watch?v=HRQc8plNKfg
Die Länder sind nicht die Hauptopfer der Finanzmarktkrise, sie sind die Opfer ihrer eigenen hirnlosen Schuldenpolitik. Die Finanzkrise hat das lediglich offensichtlich gemacht.
Außerdem: Nur die USA kann sagen, sie wirft die Druckerpresse an und sorgt für Geld. GB kann das zum Beispiel nicht, da dies gegenüber den Leitwährungen Dollar und Euro zum Absturz führen würde. Der Dollar IST Leitwährung und die USA sind groß genug, um eine Kursschwankung gegen den Yen und den Euro verkraften zu können. In Europa sagt man das mit der Druckerpresse naturgemäß nicht. Warum? Weil dies den Euro ins Bodenlose fallen lassen würde und davon auch Deutschland und alle stabilen Länder in Europa betroffen wären.
das wäre für die briten sicher das allerschlimmste, wenn ihre währung "abstürzen" würde.
man stelle sich vor, britische exporte wären auf einmal auf der gesamten welt billiger, die unternehmen könnten mehr verkaufen und müsten sogar neue leute einstellen um die hohe nachfrage bedienen zu können, die arbeitslosigkeit würde sinken und das beschäftigungswachstum würde dem staat neue steuereinnahmen erschließen.
na, das wollen die briten sicher nicht, deshalb werden sie ihrem weisen rat folgen und den wechselkurs stabilisieren, das ist ja auch bei weitem das wichtigste was man tun kann.
Laut ihrer Analyse hat eine Wechselkursaberwertung ja nur Vorteile! Das gibts doch nicht!?!, fragt sich der kritische Denker!
Und recht hat er:
* Schulden, die in fremder Währungen notiert sind, würden damit auch steigen
* Es müsse auch andere die wirtschaftlichen Rahmenbedinungen für Exporte erfüllt sein, z.B. Ausbaufähigkeit der Produktionskapazitäten ->
* Teile die inländische Wirtschaft, die stark von Importen abhänig sein, würden sie damit stark unter Druck kommen .....
usw...
* die schulden die man in anderen Währungen hat, sind bei den briten kein problem, die begeben praktisch alles in pfund. zB bei den ungarn sieht die sache schon ganz anders aus...
* der Ausbau der Produktionskapazitäten ist wirklich kein problem, das nennt man normalerweise aufschwung und die leute freuen sich sehr
* die importe werden teurer, aber das birgt ja auch chancen für einheimische produzenten
Diese lästige Nachhilfe, weil hier ständig Kinder posten, die in der Schule nicht richtig aufgepasst haben.
Würde England NUR Exportieren, hätte dieser Gedankengang vielleicht sogar was. Aber die Zusammenhänge sind leider etwas komplexer. Frag einfach nochmal deinen Lehrer und als kleinen Denkanstoß verwende einfach die Tatsache, dass alle modernen Industrienationen der Welt einen Hartwährungskurs fahren. Warum ist das wohl so? Mit einigen Minuten Nachdenken fällt dir die Antwort vielleicht sogar selber ein.
wenn man solche kapazunder wie sie auf unsere kinder loslässt, wundert mich das pisa-ergebnis wirklich nicht mehr...
welche modernen Industrienationen der Welt fahren denn einen Hartwährungskurs? nicht die briten, nicht die schweden, nicht die amis und auch nicht wir in der eurozone. wir alle haben frei floatende wechselkurse. ok, die schweiz hat jetzt eine grenze bei den wechselkursschwankungen eingezogen.
offenbar haben sie vor 1973 ihr lehramtsstudium beendet und seither nix dazugelernt. aber stellen sie sich vor: die welt hat sich verändert!
Bleiben sie bei ihrem 1x1 der VWL.
Mal abgesehen davon, dass England auch einiges importieren muss, sind Waren in der heutigen Zeit nicht unbedingt etwas was sich nur weil es wo billiger ist, gleich austauschen lassen.
Es gibt Lieferverträge, Standorte mit denen kalkuliert wird, Maschinen werden nur einmal für einen gewissen Zeitraum angeschafft etc.
Man könnte schön langsam aufhören, verharmlosend von "Krise" zu reden. Das ist schlichtweg Krieg - Wirtschaftskrieg.
Hier bereichern sich einige aberwitzig auf Kosten der Weltbevölkerung, reißen sich Macht, Betriebe, Resourcen, Landflächen mit erfundenem Geld unter den Nagel, schaffen reihenweise Demokratien ab etc. (Eine Waffe sind neben vielem anderen die Rating-Agenturen.)
Das hat einer der ersten US-Präsidenten gesagt : Wenn Du ein Land erobern willst, brauchst Du entweder eine Armee - oder Du eroberst es durch Schulden.
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