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vergrößern 1024x768Der Default-Desktop von Linux Mint 12 kombiniert die GNOME Shell mit GNOME2-Elementen und dem eigenen Startemenü der Distribution.
vergrößern 1024x768Das Activities Overlay von GNOME3 ist parallel dazu aber ebenfalls vorhanden.
vergrößern 1024x768Wer will kann all dieses Modifikationen mit wenigen Handgriffen einzeln deaktivieren.
Dass sich nicht alle Ubuntu-NutzerInnen von den mit der Version 11.04 eingeführten Änderungen am User Interface - also dem Wechsel auf die von Canonical selbst entwickelte Oberfläche Unity - begeistert zeigen, lässt sich nicht nur durch das Lesen der Kommentar in Online-Foren erahnen, es gibt auch durchaus handfestere Hinweise darauf, dass sich zumindest ein Teil mittlerweile nach Alternativen umsieht. So hat Ubuntu den - jahrelang kontinuierlich eingehaltenen - Platz 1 im Zugriffsranking bei Distrowatch mittlerweile räumen müssen.
Angepasst
Und auch wenn solche Zahlen natürlich in keinster Weise repräsentativ sind, zeigt sich doch ein gewisses Stimmungsbild, von dem in den letzten Monaten vor allem eine Distribution profitiert: Die neue Nummer 1 nennt sich Linux Mint, ist ein Ubuntu-Abkömmling und zeichnet sich in der aktuellen stabilen Version vor allem dadurch aus, dass man statt Unity noch einmal zum klassischen GNOME 2.x griff.
Erweiterungen
Freilich ist man sich auch beim Mint-Projekt bewusst, dass die GNOME2-Entwicklung eine Sackgasse ist, konzentriert man sich beim dahinterstehenden Projekt doch mittlerweile ganz auf die GNOME3-Plattform - und deren ebenfalls neu kreierte Oberfläche GNOME Shell. Also haben sich die EntwicklerInnen für die kommende Release etwas eigenes einfallen lassen: Mit Linux Mint 12 verzichtet man zwar weiterhin vollständig auf Unity, nutzt aber statt dessen das mächtige Erweiterungssystem der GNOME Shell, um diese im Aussehen signifikant anzupassen und auf diesem Weg die Vorzüge von GNOME2 und GNOME3 zu kombinieren.
Aufbau
Der seit kurzem erhältliche, erste Release Candidate der Softwaresammlung zeigt, wie dies konkret aussieht: So wurde ein zweites Panel am unteren Bildschirmrand eingefügt, in dem unter anderem eigenes Linux-Mint-Startmenü, ein Task- sowie ein Workspace-Switcher untergebracht sind. Auch Aussehen und Anordnung der Shell wurden modifiziert, etwa die Uhr nach rechts verlagert, Icons und Schrift kleiner gemacht. Die in GNOME3 von Haus aus versteckten "Minimieren"- und "Maximieren"-Knöpfe im Fensterrahmen sind bei Mint ebenfalls aktiviert, selbiges gilt für die Möglichkeit Icons am Bildschirmhintergrund abzulagern.
GNOME3
Gleichzeitig ist aber auch die volle Funktionalität der GNOME Shell vorhanden, das "Activities Overlay" kann über einen Knopf im linken, oberen Eck des Bildschirms erreicht werden. Wer lieber auf die Mint-Veränderungen verzichten will, und einen unmodifizierten GNOME3 vorzieht, kann all die Erweiterungen mit dem GNOME Tweak Tool in wenigen Klicks deaktivieren - auf Wunsch natürlich auch einzeln.
Download
Linux Mint 12 RC1 kann kostenlos in Versionen für 32- und 64-Bit-x86-Rechner heruntergeladen werden, dabei gibt es sowohl eine DVD-Ausgabe (samt diverser Audio/Video-Codecs) als auch eine Live-CD (ohne eben diesen). Die fertige Version von Linux Mint 12 könnte frühestens Ende des Monats zur Verfügung stehen, einen fixen Termin nennt man allerdings noch nicht. Bis dahin gilt es noch den einen oder anderen Bug auszubügeln. (Andreas Proschofsky+, derStandard.at, 13.11.11)
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Das gui ist schnell und hübsch. das war's aber dann auch schon.
kleinigkeiten, wie die rechte maustaste oder schlichtweg die möglichkeit die schriftgröße zu ändern wurden konsequent wegoptimiert.
das mint-startmenü, was ich in der 11er version sehr schätzte, wurde zu einer durchschnittlichen applikations-liste.
zum glück funktionierte mein backup. ich warte auf lxde und kde versionen. die gnome version ist ein no-go
soo... linux testwoche abgeschlosse. Mint12 ist nett, das ideale system fuer umsteiger von win auf libux. Fedora 16integriert gnome3 am besten. Und am ende bleib ich bei ubuntu, weil unity einfach ein suoer konzept find welches gut für netbooks verwendbar ist .
Entweder man mag das Gnome3-Activities-Menu oder eben nicht.
Wenn man es mag, braucht man kein zweites Panel am unteren Bildschirmrand (das wär dann sogar im Weg, weil da ja Chats, Musiksteuerung, usw. zu Hause ist).
Wenn man es nicht mag, sollte man konsequenter Weise eine Oberfläche ohne Gnome-Shell wählen. Dann macht das Mint-Menu auch Sinn.
Wie ich diesem Artikel entnehme, hat man sich bei Mint aber entschlossen, einfach beide Menüs reinzupacken. Damit baut man 2 parallele Strukturen auf, die das gleiche können.
Was ist der Zweck davon? Nur "Nostalgie" die man für das Mint-Menü empfindet?
Das macht doch keinen Sinn!
Ich habe diese Frage - zumindest für mich - schon beantwortet. Siehe http://derstandard.at/plink/131... 4/23589770
Cool. Da ich nur so nebenbei hin und wieder ein bisserl zocke schaut das gut aus! ;)
blöde frage, aber vielleicht weiss hier wer was: gibt's eigentlich was vergleichbares wie conflict freespace (2)? ich weiss, es gibt anleitungen das auf linux zu spielen, hat bei mir aber nicht auf anhieb geklappt. da installier ich mir lieber irgendwo nochmal ein w2k falls ich es nostalgisch haben will ... ;)
Mir wär was 'ähnliches' nativ auf linux lieber ...
eines tages wirst du produktiv arbeiten wollen und plötzlich wirst du einen zweiten computer haben wollen, auf dem du was weiterbringst, der dir keine virensorgen macht, der dir nicht abstürzt und der dir nicht pro monat um 10% langsamer wird.
Hast du noch nicht auf 3.2 geupdated? Denn damit sollte es keinerlei Probleme mit Fullscreen-Games geben:
http://www.phoronix.com/scan.php?... &px=OTg1Mg
"Unredirect override-redirect fullscreen windows, such as full-screen 3D games to avoid any performance impact"
um näher am Mainstream zu sein und es ist super. "Lisa" scheint echt der Hammer zu werden/sein und sieht schon bei der Default-Instalation erwachsen und eye-candy aus. Top-Entwicklung und Arbeit von Clem + Team!
Keine Ahnung wie es mit Ubuntu weitergehen wird... aber im Moment "no way" für mich. Schade, habe Ubuntu immer am meisten gemocht und gerne benutzt.
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