Verhandlungen von Gewerkschaft abgebrochen

12. November 2011, 17:26
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GÖD-Forderung für Heinisch-Hosek weiter "überzogen" - Neugebauer will Erhöhung über Inflationsrate

Wien - Die zweite Verhandlungsrunde zu den Beamten-Gehältern ist am Samstag nach nur rund drei Stunden ohne Ergebnis abgebrochen worden. GÖD-Chef Fritz Neugebauer (ÖVP) zeigte sich empört darüber, dass von Regierungsseite eine Erhöhung unter der Inflationsrate in Aussicht gestellt worden sei. Für Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) wiederum ist die unveränderte Forderung der Gewerkschafter von 4,65 Prozent Gehaltsplus weiterhin "überzogen", sagte sie nach Ende der Verhandlungsrunde.

Heinisch-Hosek argumentierte, dass eine Steigerung der Beamten-Gehälter von 4,65 Prozent mehr als eine halbe Milliarde Euro ausmachen würde: "Das ist viel zu viel." Zudem müsse Jobsicherheit im öffentlichen Dienst gewährleistet bleiben. Die Ministerin bestätigte auch, dass es aus ihrer Sicht eine Erhöhung der Gehälter für kommendes Jahr unter der Inflationsrate von 2,95 Prozent geben könnte.

Die Verhandlungen sollen kommende Woche weitergehen, kündigten beide Seiten an. Einen genauen Termin dafür gebe es allerdings noch nicht. (APA)

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