Schuldenabbau

Spindelegger bei OMV und Telekom für Staatsrückzug

11. November 2011, 17:45

Auf 25 Prozent, derzeit liegen die Anteile bei 31,5 bzw. 28,42 Prozent. Der ÖVP-Chef will Schuldenrückführung auf 60 Prozent bis 2020

Wien - ÖVP-Chef Vizekanzler Michael Spindelegger spricht sich für einen Rückzug des Staates bei OMV und Telekom Austria auf 25 Prozent plus eine Aktie aus. Solche weiteren Privatisierungen könnten ein Mittel sein, um schnell Schulden zurückzahlen zu können, sagte Spindelegger dem "Kurier" (Samstag-Ausgabe) auf eine diesbezügliche Frage. Über die ÖIAG ist der Staat derzeit an der OMV mit 31,5 Prozent und an der Telekom Austria mit 28,42 Prozent beteiligt.

Die gesamte OMV ist momentan an der Börse knapp 7,9 Mrd. Euro wert - jedes Prozent somit an die 79 Mio. Euro -, die Telekom gut 3,4 Mrd. Euro. Der Staatsanteil an der OMV ist seit vielen Jahren mit den derzeit 24,9 Prozent syndiziert, die der arabische Staatsfonds IPIC aus Abu Dhabi (VAE) an dem Ölkonzern hält.

Spindelegger sagte in dem Interview weiter, er werde vorschlagen, dass Österreich bis 2020 schrittweise die 60-Prozent-Schuldenquote laut Maastricht erreichen solle. (APA)

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Gobi Todic
00
6.12.2011, 08:13
Hallo Spindi

Wie wärs wenn wir gleich das Wasser, den Großglockner und den Stephansdom dazuverscherbeln?

solli
00
14.11.2011, 15:26
Wer hat Spindelegger wieviel für diese Meinung bezahlt?!

Anders kann ich mir diesen Vorschlag nicht erklären... Bei dem Kurs zu verkaufen, auf nachhaltige Dividendenzahlungen verzichten! Da wird wohl wieder einmal in die eigene Tasche gewirtschaftet. Österreichs Politik ist ein Trauerspiel!

obibiber
00
13.11.2011, 17:32

genau, noch mehr privatisierung, liberalisierung. schenkt's doch den privaten wirtschaftskonzernen auch gleich noch die bundesforste (grasser hat damit ja schon begonnen), sonst ist ja dann eh nimmer viel übrig...

sir osis of liver
 
00
18.11.2011, 14:44

die wasservorräte hätt ma noch!

brain storm
01
13.11.2011, 17:26
Die ganzen Abcashern...

die an den Verkäufen von Staatsvermögen volksschädlgend abkassiert haben den Prozess machen und alles zurückfordern. Dann könnten wir die Schulden ausgleichen und die Aktien zurückkaufen. OMV, Telekom, BUWOG, ÖBB, Post, Eurofighterdeal u.v.m.

Killer Bunny
00
13.11.2011, 17:11

Der Spindelegger ist ein Visionär. Supere Idee, owa echt.

Fantastic Fox
04
13.11.2011, 12:54
Ich SCHÄME mich dafür,

Mitte der 90er Jahre auf das Mascherl reingefallen zu sein.

15 Jahre später weiss ich eines ganz genau: NIE. WIEDER. ÖVP.

Vorher wähle ich die Kommunisten.

irgendein poster
 
00
13.11.2011, 17:11
ja, ich weiß

die typen wirken halt so seriös. aber da ich am beginn der 90er schon bekanntschaft mit dem kapitalismus in seiner unguten form gemacht habe, habe ich die nicht gewählt.

Peter Lustig2
03
13.11.2011, 11:04

Hätten wir die Staatsbetriebe behalten, die der liebe Finanzmin. a.d. Karlheinz Grasser verramscht hat, hätten wir alleine aus Dividenden mehr bekommen als wir aus dem Billigstverkauf der staatl. Betriebe erhalten haben.

MA67 machte mich zum HC-Wähler
11
16.11.2011, 20:22
Man vergisst nur zweilen, dass die, ach..

... so verramschten, Staatsbetriebe allesamt hochdefizitär wirtschafteten und erst die Käufer es waren, die sie in die Gewinnzone führten!

Dividende.... dass ich nicht lache!

Seit den 70ern wurden Jahr für Jahr neue Schulden gemacht, um die Verluste der maroden Staatsbetriebe auszugleichen. So konnte dem Stimmvieh eine heile Welt vorgespielt und die Wiederwahl abgesichert werden. Das war der einzige Grund für diesen Wahnsinn!
An den Folgen dieser verlogenen Politik leiden wir bis heute! Aber das darf man auf keinen Fall kundtun, weil für die werte Postergemeinde ja alles gaga ist, was nach SPÖ-Verbrechen riecht, insbesondere, wenn der heilige Kreisky damit gemeint ist.

Gobi Todic
00
6.12.2011, 07:50

gewinnzone: leute rausschmeissen, lohndumpen, qualität senken.

bringt die menschheit toll voran.

Johann Schmidt
12
13.11.2011, 10:55
Vordergründig stimmig

Der gute Hr. Spindelegger äußert das vordergründig sinnvolle: Privatisierung von Telekom und ÖMV.

Nur zur Erinnerung: Beides waren von Steuergeldern aufgebaute Unternehmen im Staatsbesitz. Heute sind diese Unternehmen bereits zum Großteil privatisiert.

Der Staat soll somit seine letzten Anteile und Einflussmöglichkeiten verkaufen? An wen? Wer profitiert? Und vor allem: Was hat Hr. Spindelegger davon? (auch vordergründig: nichts natürlich).

irgendein poster
 
00
13.11.2011, 12:53

ich denke mit so einer politik kommt geld von jenen in die parteikassa, die sich die staatsbetriebe unter den nagel reissen wollen.
und der spindelegger denkt sich "gehts der partei gut, dann gehts auch mir gut". wenn die stimmen auch in den keller fallen, dann kann ihm das auch wurscht sein, da er schon irgendwo bei seinen freunden unterkommen kann. und ist er mal wo untergekommen, dann ist ihm auch die partei wurscht.

irgendein poster
 
03
13.11.2011, 10:47

schnell noch staatsvermögen den freunderln zuschanzen bevor die stimmen ganz im keller sind. und das meine ich damit, dass sie krise und staatsverschuldung nur nützen, damit sie alles vermögen den eigenen freunden (aktienbesitzer) in die tasche spielen.
hat auch haider so gemacht mit ein paar (zugegebenen) wahren tatsachen die leute für ihre politik zu gewinnen. nur es wird dann nicht besser. durch privatisierung entsteht nur noch mehr arbeitslosigkeit und die arbeitslosen soll dann der staat auffangen. auch hier werden verluste sozialisiert. oder aber sozialleistungen abschaffen, dann können die reichen noch mehr druck auf den einfachen mann ausüben. wie es zb in der 3. welt passiert. das ist das programm der övp

Peter Lustig2
00
13.11.2011, 10:11

Die paar Millionen werden aber kaum etwas bringen, um die Schulden nachhaltig zu reduzieren. Vor allem nicht, wenn die Börsen gerade am Boden liegen und nur wenig aus den Veräußerungen zu erzielen ist.

Besser ist es wirklich einzusparen, zB bei den Subventionen für die Landwirtschaft, Absetzbeträgen für besp. den Finanzsektor wie der Gruppenbesteuerung, etc.

Neues Österreich
02
13.11.2011, 10:04
Noch schnell abstoßen, dann könnte man sich noch

ausreden. Aber nein Herr Spindelegger, das spielts nicht. Wenn die Luft dünn wird für die ÖVP Organisationen müssen sie dafür gerade stehen. Einem Verkauf ist auf keinen Fall zuzustimmen, denn es würde sowieso nur die ÖVP Klientel profitieren und der Staat hätte eine Einnahmequelle verloren. Die Schüssel/Grasser Tanz sind endgültig verklungen!

klartextreden07
00
13.11.2011, 09:42
Eh Klar

wird jetzt die Luft um die ÖVP zu dünn. Schmiergeldzahlungen soweit das Auge reicht bei der ÖVP. Na schwitz ma scho herr Schwindelegger. Bei der nächsten Nationalratswahl werden wir Ihnen die Rechnung präsentieren.

somussesnichtsein
04
13.11.2011, 09:00
natürlich herr spindelegger

wir privatisieren sehr gut gehende und gewinnbringende firmen damit ihre freunderl wieder einmal richtig absahnen können.

die nächsten wahlen werden auch dort hinbringen wo ihr hingehört:

ins nichts!

somussesnichtsein
00
13.11.2011, 08:59
natürlich her spindelegger

the comedian
 
00
13.11.2011, 06:51
keine privatisierungen unter oevp-regierungsbeteiligung mehr!

da waers noch besser, die omv-aktien gleich anzuzünden.

Pierre d´Aubusson
00
13.11.2011, 12:32
Auch ohne ÖVP-Betheiligung: keine Privatisierungen mehr.

Dienstanweisung des Finanzministeriums: Steuerschulden, die nicht binnen... beglichen werden sind grundbücherlich abzusichern...

So könnt man langsam aber sicher wieder verstaatlichen.

Radio Eriwan
03
13.11.2011, 00:51
Sicher.

Sonst fliegt die Korruption womöglich noch ganz auf.

ikepod
00
12.11.2011, 21:12
schüssel 2?

worin liegt der sinn, zwei gut laufende betrieb die iene monopolstellung in österreich aheben zu verkaufen?

verkauft banken, wie es der heider seinerzeit geschafft hat.
und pröll zurück gekauft hat!!!!

wer wenn nicht er
00
13.11.2011, 00:15
"Wie es der Haider seinerzeit geschafft hat"

Bitte nicht so!!!!

Das Land Kärnten hatte weiterhin 20 Milliardean Haftungen für die verkaufte Bank.

Die Hypo Bank musste notverstaatlicht werden, weil sonst das Land pleite gegangen wäre. Was glauben Sie, wieviel man für diese Bank derzeit bekäme?!?

Ihr Vorschlag ist außerdem vom Grundsatz her Schwachsinnig:
Der Staat soll DANN Unternehmen verkaufen wenn diese erfolgreich sind und nicht so wie bei der AUA, wo man noch 500 Mio DRAUF legen musste, damit sie einer nimmt...

Die Idee ist somit absolut richtig!!

Pierre d´Aubusson
00
13.11.2011, 12:38

Ich hab leider keinen Link, aber ich kann mich ganz gut erinnern: das war so Ende 2009, da brachte das Standrad einen Artikel über die nach der "Verstaatlichung" fällig gewordenen Zahlungen der Noch&Neu-Eigenthümer.
Und wenn man alles zusammenzählt, was da jemals gekommen ist und noch kommen könnte:

die Einzigen, die bei der Sache Gewinn gemacht haben werden
sind die Kärntner. So ca 260 Millionen Euro.

Bei dem entsprechenden Artikel werden Sie auch mein Psot finden, in dem ich die Standrad-Angaben nachrechne.

Was aber bleibt: wieso mußte die HAA notverstaatlicht werden? Man hätt sie doch einfach den Bayern lassen können. Hat da die ÖVP was aus Bayern bekommen, damit Österreich übernimmt?
Wär zu überlegen...

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