Auf 25 Prozent, derzeit liegen die Anteile bei 31,5 bzw. 28,42 Prozent. Der ÖVP-Chef will Schuldenrückführung auf 60 Prozent bis 2020
Wien - ÖVP-Chef Vizekanzler Michael Spindelegger spricht
sich für einen Rückzug des Staates bei OMV und Telekom Austria auf 25
Prozent plus eine Aktie aus. Solche weiteren Privatisierungen könnten
ein Mittel sein, um schnell Schulden zurückzahlen zu können, sagte
Spindelegger dem "Kurier" (Samstag-Ausgabe) auf eine diesbezügliche
Frage. Über die ÖIAG ist der Staat derzeit an der OMV mit 31,5
Prozent und an der Telekom Austria mit 28,42 Prozent beteiligt.
Die gesamte OMV ist momentan an der Börse knapp 7,9 Mrd. Euro wert
- jedes Prozent somit an die 79 Mio. Euro -, die Telekom gut 3,4 Mrd.
Euro. Der Staatsanteil an der OMV ist seit vielen Jahren mit den
derzeit 24,9 Prozent syndiziert, die der arabische Staatsfonds IPIC
aus Abu Dhabi (VAE) an dem Ölkonzern hält.
Spindelegger sagte in dem Interview weiter, er werde vorschlagen,
dass Österreich bis 2020 schrittweise die 60-Prozent-Schuldenquote
laut Maastricht erreichen solle. (APA)