Ein Skifahrer hat das "Herz am rechten Fleck"

  • Fritz Blitz - Attacke der
Pistenpiraten
Fritz Strobl
125 Seiten, € 9,95 
G&G-Verlag, Wien 2011
    foto: g&g

    Fritz Blitz - Attacke der Pistenpiraten
    Fritz Strobl
    125 Seiten, € 9,95
    G&G-Verlag, Wien 2011

Fritz Strobl, Olympiasieger im Abfahrtslauf und mehrfacher Weltcupsieger, will Kindern eine spannende Lektüre vorlegen und ihnen Lust aufs Skifahren machen

Fritz ist ein Wunderwuzzi: Clever soll der "pfiffige Schneekater" sein. Mutig und pfeilschnell sowieso. Ein Draufgänger und Spitzenrennfahrer. Und dann habe er noch das Herz am rechten Fleck.

So perfekt wie Fritz Blitz ist kaum jemand. Dass der Buchautor Olympiasieger im Abfahrtslauf und mehrfacher Weltcupsieger ist und Fritz mit Vornamen heißt, wird wohl nur ein Zufall sein. Fritz Strobl hat ein Kinderbuch geschrieben. "Fritz Blitz - Attacke der Pistenpiraten" richtet sich an Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren.

Rennfahrer Fritz muss nicht nur die Piraten bekämpfen, er hat weitere mächtige Gegner: Gräfin Tusnelda von Schneeschauringen und Landrat Hintenrummler. Dass ein Politiker natürlich ein Bösewicht sein muss, ist mäßig originell und vielleicht auch nicht gerade demokratiepolitisch die Topidee. Andererseits muss es ja Widersacher geben.

Strobl will Kindern nicht nur eine spannende Lektüre vorlegen. Er will ihnen auch Lust aufs Skifahren machen. In einem am Schluss des Buches angehängten Informationsteil zeigt der Ex-Spitzensportler, welche Arten von Skiern es gibt oder welche Pistenregeln gelten. Noch ein kleiner Hinweis: An 1500 Schulen wird das Buch vergeben. Sollten Sie Fritz Blitz dann doppelt haben, schenken Sie einen Band weiter. Ein Kind wird sich dann richtig freuen. Zu Recht. (Peter Mayr, DER STANDARD, Album, 12.11.2011)

 

Share if you care
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.