Berater auf dem Prüfstand

11. November 2011, 17:00
  • Die Branche hat mit Problemen zu kämpfen.
Foto: Katrin Antrak/www.pixelio.de
    foto: kathrin antrak/www.pixelio.de

    Die Branche hat mit Problemen zu kämpfen.
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Seriöse Beratung hat nichts mit windigem Lobbying und ominösen Jagdgesellschaften zu tun - Auf diese Feststellung legen Berater zu Recht Wert

"Wenn einzelne private Personen für nicht nachvollziehbare Leistungen horrendes Honorar kassieren, dann hat das überhaupt nichts mit dem zu tun, was wir unter seriöser Beratung verstehen. Deshalb fühlen wir uns auch von der Kritik an dieser Form der ‚Beratung‘ in keiner Weise angesprochen" , sagt Rupert Petry, Partner von Roland Berger Strategy Consultants in Wien.

Dennoch kommen Boston Consulting, McKinsey, Roland Berger & Co nicht darum herum, Antworten auf jene Fragen zu finden, die sich ihre Kunden heute immer öfter stellen: Wofür brauchen wir noch Berater? Und wie zufrieden sind wir mit deren Leistung?

Auch das deutsche Manager Magazin wollte das in einer jüngst durchgeführten Studie von insgesamt 452 deutschen Großunternehmen wissen. Die Ergebnisse der im September veröffentlichten Umfrage lassen aufhorchen: Nur die Hälfte der befragten Unternehmen gab an, mit den Leistungen der Berater zufrieden gewesen zu sein. Noch 2007 wurden die Topconsultants deutlich besser beurteilt. "Die klassischen Berater stehen unter Druck wie nie zuvor", sagt Dietmar Fink. Er ist Professor für Unternehmensberatung an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg und leitete die zitierte Umfrage: "Das klassische Geschäftsmodell des Strategieberaters stößt an seine Grenzen. Der deutsche Beratungsmarkt hat einen Reifegrad erreicht, der aus mittlerer Sicht nur noch ein spärliches Wachstum ermöglicht."

Einstellen, ignorieren

Die Branche reagiert - auch in Österreich - auf die Unkenrufe unterschiedlich: "Manche stellen sich auf die bedrohliche Lage ein, andere versuchen die Situation durch konsequentes Ignorieren zu meistern" , sagt Fink.

Der Wandel sei offensichtlich, die Augen verschließen, das könne man nicht, sagt Reinhart Nagel, Vorstand der osb International Consulting AG. "Die Kunden sind nicht nur viel kritischer, sondern auch bewusster geworden. Sie erwarten zu Recht mehr."

Das hänge nicht nur mit der medialen Berichterstattung, sondern mit der wachsenden Kompetenz der Auftraggeber zusammen: "Die agieren wesentlich professioneller als früher. Sie haben sehr genaue Vorstellungen davon, was Beratung leisten kann und was nicht. Ein Manager mit 40 Jahren hat im Schnitt schon mit drei oder vier Beratern Erfahrungen gesammelt. Dem können Sie nicht einfach irgendetwas verkaufen" , so Nagel. "Gute Ideen und theoretische Empfehlungen sind schon lange nicht mehr genug" , sagt auch Julia Culen, Geschäftsführerin der Beratergruppe Neuwaldegg. "Wir werden an unserer Wirkung gemessen und den konkreten Ergebnissen für die Organisation!"

Umsetzung gefragt

Die Firmen erwarten von ihren Consultants ergo nicht nur Konzepte mit Biss, sondern vor allem tatkräftige Hilfe bei der deren Umsetzung. Papier ist geduldig, nun zeigt auch, dass eure Ideen praxistauglich sind! So lautet die Devise.

Und die Vorgaben liegen auf dem Tisch: "Der Wert, den unsere Beratung für den Auftraggeber schaffen muss, hat ein Vielfaches unseres Honorars zu sein. Das ist klar" , sagt Christian Krammer, Partner der Boston Consulting Group (BCG) und Mitglied des Management-Teams Wien. "Angelehnt an dem Return on Investment arbeiten wir mit einem Return-on-Consulting-Cost-Ansatz. Nach Ende jedes Projekts wird berechnet, ob unser Team sein Ziel erreicht hat oder nicht."

Am Beginn jedes Einsatzes stünde immer eine schriftliche Vereinbarung, in der Klienten und Berater gemeinsam ihr Verständnis von der Zusammenarbeit festhielten, sagt Georg Kasperkovitz, Partner des Wiener Büros von McKinsey: "Es ist enorm wichtig, das Endprodukt klar zu beschreiben, damit die Zielsetzungen und Erwartungshaltungen klar sind."

Den Kostendruck solle man nicht überbewerten, sagt Rupert Petry. Wenn der Wert der Beratung ersichtlich sei, würden die Kunden auch bereit sein, für die Leistung zu zahlen: "Allerdings müssen Sie heute gut begründen können, was Ihre Arbeit kurz und mittelfristig für das Unternehmen bringt. Dass sich eine Maßnahme in zehn Jahren positiv auswirken könnte, ist sicher kein ziehendes Argument."

Was bleibt unterm Strich?

Der Haken dabei: Nicht jedes Resultat kann in Euros unterlegt werden. Wie soll sich etwa an Zahlen festmachen lassen, was der Mehrwert einer neu aufgestellten Organisationsstruktur,einer verbesserten Mitarbeitermotivation und höheren Kundenzufriedenheit ist? "Anders ist das bei Cost-cutting-Projekten" , sagt Kasperkovitz, "hier lässt sich nach Abschluss relativ klar zeigen, mit welchen Maßnahmen welche Ergebnisverbesserung erzielt worden ist."

Nagel warnt in diesem Zusammenhang vor einseitiger Darstellung: "Natürlich kann es gelingen, im Zuge eines solchen Programms den geplanten Einsparungseffekt zu erzielen. Aber man sollte nie außer Acht lassen, wozu es führen kann, wenn ein Unternehmen unter die Substanz gespart wird. Wenn keine Reserven mehr da sind, die Expertise wegrationalisiert wird, kippt der Laden beim nächstanstehenden Problem."

Zu so einem Szenario gehören allerdings zwei, sagt Julia Culen: Anstatt sich ständig an Klarheiten von außen anhalten zu wollen, müssten Kunden lernen, die Komplexität und Unsicherheit anzuerkennen, unter denen gerade derzeit Entscheidungen zu treffen seien. Das könne keine externe Beratung abnehmen: "Schwierig wird es dann, wenn die Klienten zu beratergläubig sind, sich von ihnen entfähigen, statt befähigen lassen. Das ist allerdings für Consultants ein lukratives Geschäftsmodell, das die Grundidee von Beratung beschädigt."

Noch eine andere Entwicklung beunruhigt die Branche: Konkurrenz machen ihnen die Klienten selbst. Konzerne wie VW, Porsche, Siemens oder die Deutsche Bank haben sich darauf fokussiert, Inhouse-Abteilungen aufzubauen, die das tun sollen, was früher Aufgabe des externen Consulters war: Strategien entwickeln, Prozesse optimieren und troubleshooten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Strategieberater benötigen einige Wochen, bis sie - zum Beispiel - die Hierarchien von Großkonzernen verstehen, Hausberater wissen hingegen sofort, wie der Hase läuft.

Treppenwitz am Rande: Um die interne Expertise zu generieren, bedienen sich die Unternehmen noch gerne der Spezialisten von außen: "Wir haben vielen Konzernen geholfen, interne Fähigkeiten aufzubauen" , sagt Krammer, "Ziel ist bei bestimmten Problemstellungen, keinen Berater mehr beschäftigen zu müssen."

"Enablement"

Ein Trend, der aus den USA kommt und unter dem Titel Enablement läuft. Die Befürchtung, sich dadurch selbst das Wasser abzugraben, hat Krammer nicht. Die Inhouse-Consulter sehe er höchstens in Teilbereichen als Konkurrenz. "Diese Unternehmen beschäftigen uns zunehmend, wenn sie in kurzer Zeit große Programme implementieren müssen, weil wir sehr viel Erfahrung mitbringen und die Umsetzungsstärke erhöhen."

Doch bei allem zur Schau gestellten Optimismus, die Nervosität in der Branche ist deutlich spürbar. Auf jedes Wort wird Bedacht genommen. Von neuen schwierigen Fragestellungen, der Notwendigkeit großer Flexibilität und volatilen Rahmenbedingungen ist da die Rede. So klingen pessimistische Zukunftsperspektiven im Beraterdeutsch. (Judith Hecht/DER STANDARD; Printausgabe, 12./13.11.2011)

Umfrage ergab schlechte Noten für die Beraterbranche

Consultants kämpfen mit ihrem Image. Das Manager Magazin suchte in einer Umfrage nach den Gründen und veröffentlichte diese in einer im September erschienenen Studie. Die Teilnehmer sind Vorstände, Geschäftsführer, Budgetverantwortliche und Projektleiter von 452 deutschen Großunternehmen mit mindestens einer Milliarde Euro Jahresumsatz. Sie befragte Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung und -entwicklung an der FH Bonn-Rhein-Sieg, zur Reputation ihrer Consultants. Die Resultate:

  • Nur 57 Prozent der Kunden sind mit den Leistungen der Berater zufrieden, der niedrigste Wert seit 2007. Im Vergleich zu Studien vor zwei Jahren schnitten die Topconsultants deutlich schlechter ab.
  • Wachablöse: McKinsey verweist den langjährigen Primus Boston Consulting (BCG) auf Rang zwei und legt als Einziger unter den Top Five gegenüber 2009 zu.
  • Wirtschaftsprüfer werden zunehmend zu Konkurrenten. Sie sind in vielen Disziplinen zwar noch nicht auf Augenhöhe mit den etablierten Consultants, verfügen aber wegen ihres hohen Bekanntheitsgrades in den Unternehmen über ein riesiges Potenzial im Beratungsgeschäft.
  • Während in der Krise in erster Linie Sanierungsrat gefragt war, wollen Unternehmen nun vor allem Hilfe bei strategischer Planung und M&A. BCG führt das Strategieranking an, McKinsey liegt bei M&A vorn. Domäne der Wirtschaftsprüfer ist das Finanz- und Risikomanagement.
  • Aus Kundensicht sind alle Berater, Wirtschaftsprüfer inklusive, zu teuer. (jh/DER STANDARD; Printausgabe, 12./13.11.2011)
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Consulting - guter Rat ist teuer...

Ich kenne persönlich viele Consultants renommierter Unternehmensberatungsgesellschaften.

Die Tagessätze für Top-Leute beginnen ab ca. EUR 1.800,- bis enden bei ca. EUR 3.000,-.

Als Berater verdienen die Consultingfirmen nur, wenn Sie neben einem teuren Projektleiter kostet so ca. EUR 2.000,- ein paar junge Ministranten mit folgendem Profil beschäftigen können:

- 25 bis max. 30 Jahre
- 2 bis allerhöchstens 5 Jahre Berufserfahrung
- brainwashed durch Beratermethodik
- hörig dem Beratercredo

Das Durchschnittsalter der Berater beim Kunden schwankt so um die 28 bis 32. Macht doch den Gegencheck. Würde Sie einem solchen Typen eine
Geschäftsführer- oder Vorstandsjob anbieten. Wohl kaum. Ich kenne viele Firmen, die keine Berater brauchen.

Kommentare

unglaublich wieviel Ignoranz und "STraßenweisheit" hier versammelt ist - gehe jede Wette ein, daß keiner meiner "Vorredner" unten je mit einem Berater zusammengearbeitet hat noch einen Funken Chance hätte bei einem der Top-Berater aufgenommen zu werden. Das erklärt natürlich die giftigen Kommentare.
Habe ich recht?

Topberater? Sie sind vielleicht ein lustiger Kerl - aber wahrscheinlich gehören sie auch zu den eingeweihten, die glauben sie sind die Besten und Größten, und sich anmaßen über andere zu urteilen - tw. aber so dämlich sind, das es zum Schreien ist. Nämlich z.b. bei Jobberatungen nicht mal zu wissen, um welches Anforderungsprofil es sich handelt - ja da kann man sich schon überlegen fühlen.....

Ich hatte vor einigen Jahren im Zuge einer Umstrukturierung das Vergnügen, mit Consultants von Gartner "zusammenarbeiten" zu dürfen. Sie führten Interviews mit einigen aus der Belegschaft, unter anderem auch mit mir. Ich möchte nicht sagen, dass die Berater inkompetent waren, aber sie kochen auch nur mit Wasser, und es war auch viel heiße Luft dabei. IMO hätte sich die Firma das sparen können. Man veranstaltet viele Workshops, Seminare, Präsentationen etc. und kriegt am Ende eine dünne Suppe und denkt sich: das hätte ich auch vorher schon gewusst...

berufsgruppen die die Welt nicht braucht! ;-)
follow volker piper!

Es wird für Kanzleien wie Mac Frizzley oder Boston Bullshit bereits immer schwieriger, fähiges Personal zu finden.
Immer weniger junge Menschen sind nämlich bereit, beim sinnlosen Scheffeln für schnöde Konzerne mitzuhelfen. Da kann kein noch so hohes Gehalt darüber hinwegtäuschen, dass man seine Lebenszeit vergeudet (und auch seinen Lebenssinn verfehlt).

nicht neidisch sein

ich wäre happy wenn ich meine kinder da (McK, BCG, Roland Berger, BAH...) unterbringen könnte. klar wird man ausgenutzt, aber dafür lernt man verdammt viel, kriegt ein bomben-gehalt und hat eine spitzen-referenz im CV.

übrigens, auch was die Eltern betrifft, haben Sie recht. Ich habe 6 J. in so einer Wirtschaftskratzlei gearbeitet und meine Eltern waren stolz. Für mich selber aber war es geisttötend und sinnlos und im Endeffekt Verschwendung wertvoller Ressourcen. (Auch habe ich mir das selbst nicht sogleich eingestanden und Jahre gebraucht, zu unterscheiden, was ich will und was der Wille der Eltern ist/ den Kollektivvorstellungen entspricht.)

"kiegt ein bomben-..."

Ich stimme Ihnen zu. Wir brauchen nur so weitermachen bzw. so weiterdenken wie bisher, dann geht bestimmt alles in die Luft (bzw. in den Abgrund), soviel steht fest.
Und dann hat ein Boston-CV nicht einmal Klopapier-Wert und mit den Geldscheinen können Sie Maroni-Rösten.

was jetzt zusammengenommen genau was zählt?

Schwierige Zeiten für Führungskräfte!

Was werden sie in Zukunft noch vorweisen können - wenn schon kein Projekt durchgeführt von einem Consultant?

Was ist ein Constultant?

Einer der dem Unternehmer die Uhr wegnimmt und ihm dann - gegen entsprechendes Honorar - sagt wie spät es ist.

... ein schlechter Berater zweifellos!

Ein guter Berater, nimmt dem Klienten die Taschenuhr weg ...

- Berät über deren Säuberung und gibt sie ihm dann wieder zurück
- tauscht sie gegen ein ähnliches Modell aus, das aber alle zeitgemäßen Stückerl spielt
- zerhaut sie in 1000 Stücke und berät, welchen neuen Chronographen er kaufen soll!

Ein sehr guter Berater

- hinterfragt zunächst seine Legitimation für die Beratung und lehnt gegebenenfalls rechtzeitig ab.
- überlegt ob es überhaupt noch zeitgemäß ist die Zeit zu messen
- kommt im Falle des Falles auch mal zum Schluß, dass eigentlich gar nichts zu ändern sei
- agiert als das kompetente Feigenblatt, welches die Scham des Auftraggebers bedeckt

Und zu teuer kann man in der Branche eigentlich gar nicht sein ... ;-)

weg mit diesem ganzen p.ck, das seine arbeit nur aus sich selbst generiert hat. kein mensch der 2 gehirnzellen hat und eine firma sein eigen nennt, braucht einen berater. wozu habe ich arbeitskräfte, und leitenden angestellte - alles dummer luxus, wo schlipsträger böse dreinschauen und alle dummköpfe gehen ob des rates, aus einer 1000seitigen excell-tabelle in die knie.

der fisch fängt am kopf zum stinken an.

der großteil der entscheidungsträger besetzt die top-positionen mit ja-sagern, also würschtel ohne rückgrat die es verstehen, nach unten zu treten und nach oben zu buckeln, menschen die keine eigene meinung vertreten. solche holen sich dann berater ins boot, woran sie sich - wenn die firma den bach runterläuft - abputzen können "aber der berater hat ja gesagt...".

gibt aber auch fälle, wo die berater einen hinweis bekommen, wie die ganze geschichte ausgehen soll.

oft ist das qualifizierte management auch zu dumm um das knowhow der eigenen mitarbeiter abzuschätzen.

in nur wenigen fällen liegts daran, dass zuwenig ressourcen vorhanden sind.

ich kenn auch fälle, wo´s ohne berater klappt!

"Nach Ende jedes Projekts wird berechnet, ob unser Team sein Ziel erreicht hat oder nicht."

Das Ziel...
Erfolg...

Nach Berater-Diktion ist das Ziel dann erreicht, wenn sich für den Konzern ein schmalziger Profit ergibt.

Dass als Nebeneffekte dieser Profithascherei fatale Kollateralschäden auftreten, wird fraglos ausgeblendet.

Denn würde man Umweltbedingungen, Arbeitsbedingungen, menschliche Existenzen, Betriebsklima, das globale Gleichgewicht etc., welche durch das Profitstreben zum Teufel gehen, mitevaluieren, dann wäre das, was man individuell als "Erfolg" feiert, kollektiv gesehen wohl der größte Misserfolg.

Nicht umsonst haben auf die Frage des US Soziologen Jeremy Rifkin an über 300 Top-Manger: "Finden Sie, dass die Welt, an der Sie selbst mitgestalten, lebenswert ist?" SÄMTLICHE Manager mit "Nein" geantwortet.

haben sie evt. eine quellenangabe zur frage von jeremy rifkin? waere sehr dankbar dafuer :)

Die konkrete Frage an die Manager war: ob sie die Welt, die sie ihren Enkeln bereiten, für lebenswert halten.
(Die Zeit, Ausgabe Nr. 40, Oktober 2000)

Muss mich übrigens korrigieren, es waren nicht 300, sondern 150 befragte Manager.

Info gefunden unter http://www.landscape.tuwien.ac.at/deu/infor... berger.htm

Den Namen der Quellen-Studie von Rifkin weiß ich leider nicht.

Beratung und Abstieg

Der Abstieg der ÖVP begann mittels einer renommierten Schweizer Unternehmensberatung, die Parteichef Riegler als Branding einen Smiley verpasste. Und wenn ich dann noch an all jene Kapazunder von McK denke, die bei der hochprofitablen Swissair so lange rumgewerkt haben, bis dieselbige pleite war, kann ich nur IKEA zitieren: Bist Du noch im Geschäft oder hast Du einen Berater?

jetzt ehrlich, haben sich die hochqualifizierten roland berger strategy consultants gute kritik erwartet? wegen dem gefährlicher blick? dunkle anzüge? arroganz die bis zum himmel reicht? preise für nichtssagende exceltabellen im 6stelligen bereich? belanglose moderationstage im 5stelligen bereich?

was war deren leistung? die tollen bunten powerpoint präsentationen mit steigenden grafiken zum schluss? und das alles ohne garantieklausel?

mit nassen fetzen gehört ihr vertrieben, widerliches gesindel.

roland berger versteht es, sich an die melkkuh der öffentlichen verwaltung heranzumachen, weil dort die leichte große kohle zu machen ist.

wer heute die teppichverkäufer2000 bei sich reinlässt, ist selbst schuld!

Danke! Das bringt es echt auf den Punkt.

es gibt ja schon mehr berater

als arbeiter.... http://www.youtube.com/watch?v=VFGPfOUXCf0

So lange...

...es Topmanager gibt, die zu feige sind, zu unpopulären Entscheidungen zu stehen, wirds dafür Berater geben, denen sie diese in den Mund legen und als externe Expertenmeinung zurückkaufen können.

Wahrlich nichts Neues....

Ich empfehle zum Einlesen "Thomas Leif beraten&verkauft" erschienen bei C.Bertelsmann! Lange vor der aktuellen Krise erschienen und noch immer hochaktuell

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