Retro-vorwärts

Hausarbeit zeitgeistig

11. November 2011, 17:06

"Abwaschen statt Geschirrspüler einräumen macht schöne Oberarme"

Gerade als das World Economic Forum Österreich wieder einmal vorrechnet hat, dass Frauen weit weg von Teilhabe und gleicher Bezahlung sind, läuten Magazine retro-vorwärts den Trend zum Glück der Frau in der Hausarbeit ein. Diesmal läuft das Ganze unter Nachhaltigkeit/Ressourcenschonung. Im aktuellen Active Beauty etwa: "Abwaschen statt Geschirrspüler einräumen macht schöne Oberarme. Wäsche aufhängen und sich den Trockner sparen strafft den Busen - speziell bei hoch hängenden Leinen." Balancetrainings werden beim Fensterputzen versprochen.

Also wirklich: Ein Megatrend zum Schutze des Planeten und der Dominanz der Männer im Berufsleben - praktisch und nachhaltig. Wer diesen Nutzen nicht erkennt, der scheint sich ja noch nie irgendetwas überlegt zu haben ... (Karin Bauer/DER STANDARD; Printausgabe, 12./13.11.2011)

Post(er)
00
12.11.2011, 20:35

Papierteller und Papierbecher nehmen. Wichtig ist ja das was drauf ist.

Herzerzog Johann
00
12.11.2011, 14:55
Hausarbeit ist nur zeitgeistig ...

... wenn sie von einer preisgünstigen "Perle" erledigt wird.

Carlos Clementin
21
11.11.2011, 19:09

Aber auch die Karin scheint frustriert - Beziehungsprobleme ?

Wobei - Geschirrspülen ist ab einer bestimmten Geschirrmenge Resourcenschonender als Handabwasch!
Und Trockner verbrauchen eine Menge an Energie - es sollte überlegt werden welche Wäsche man damit trocknet.
Und wer will denn schon eine Muskulöse Frau?
Das mit dem Fensterputz-Balancetraining würde ich aber eher der Schwiegermutter empfehlen....

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.