Katholik wegen "Gotteslästerung" verhaftet

11. November 2011, 11:31

Freilassung des philippinischen Fremdarbeiters gefordert

Riad/Manila - In Saudi-Arabien ist ein katholischer philippinischer Fremdarbeiter wegen angeblicher "Gotteslästerung" verhaftet worden. Das berichtet die Wiener ökumenische Stiftung Pro Oriente unter Berufung auf eine philippinische Organisation, die sich um Arbeitsmigranten auf der arabischen Halbinsel kümmert. Der aus Laguna bei Manila stammende 32-Jährige war in den letzten Oktobertagen von der saudiarabischen Religionspolizei verhaftet worden, weil er eine beleidigende Zeichnung über den Propheten Mohammed angefertigt habe. Der Filipino war von seinem Vorgesetzten angezeigt worden.

Hunderttausenden christlichen Gastarbeitern ist in dem Königreich jedwede religiöse Betätigung strengstens untersagt. Nach der wahhabitischen Staatsdoktrin ist auf der arabischen Halbinsel wegen der dortigen islamischen Heiligtümer jede andere Religion verboten. Der Vorsitzende der Migranten-Kommission der philippinischen Bischofskonferenz, Precioso D. Cantillas, verlangte laut Kathpress die Freilassung des Landsmanns. Die Fakten müssten festgestellt werden. Ein Missverständnis könne den Fall ausgelöst haben. Zugleich gehe es auch um die Religionsfreiheit und um den "fundamentalen Respekt vor jedem Menschen", so Cantillas.

Die Gründung eines Zentrums für interreligiösen Dialog ("King Abdullah Bin Abdulaziz International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue") in Wien unter Beteiligung Saudi-Arabiens hat zuletzt in Österreich für Kontroversen gesorgt. Im Gründungsvertrag des Dialogforums ist nicht von einem Bekenntnis zur Religionsfreiheit die Rede, sondern lediglich vom "Respekt zwischen den Religionen". Der Großmufti von Saudi-Arabien, Abdulaziz al-Sheikh, hatte die pro-demokratischen Volkserhebungen in arabischen Ländern als von "Feinden des Islam gesteuerte chaotische Aktionen" verurteilt, deren Ziel es sei, "die muslimische Welt zu spalten". Die "Feinde des Islam und ihre Knechte" stifteten zur Revolte an, um "die muslimische Nation im Herz zu treffen und sie zu spalten", war der höchste geistliche Würdenträger des Königreichs nach den erfolgreichen Aufständen in Tunesien und Ägypten zitiert worden. (APA)

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NONE
00
23.11.2011, 02:06

Warum gibt es dieses Zentrum noch in Wien bitte?

Sofort schliessen, die verantwortlichen Politiker ins Gefängnis stecken.

Es ist widerlich und peinlich mit diesem Regime zusammenzuarbeiten.

lassen Sie mich durch
01
14.11.2011, 09:46

das macht doch nichts,sind US freunde die saudies,lassen wir durch gehen.

Saudie Arabien ist ein Freund des westens und lebt die Demokratie des Westens auf seine art und weise.

Jürgen Rembremerding
10
14.11.2011, 10:33
"Saudi" kommt nicht von "die Sau, die"!

Daher ohne "ie"!

NONE
10
23.11.2011, 02:05

Nein. Wir sind keine Franzosen.

Wir verwenden den Artikel "die". Daran ist nichts verkehrt.

Das Saud-Regime.

Die Saudis.

Jürgen Rembremerding
20
14.11.2011, 09:08
wo sind eigentlich die ganzen Superauskenner

aus diesem Thread heute hin?

http://derstandard.at/129246199... ionsgruppe

Jürgen Rembremerding
10
14.11.2011, 08:56
Da wird viel zu diskutieren sein in dem neuen

Zentrum für interreligiösen Dialog!

Metal Heini_
211
12.11.2011, 14:55
und warum dürfen sie

bei uns Gotteshäuser eröffnen, wenn der Staat ganz genau weiß, was in Saudia Arabien die Folge davon ist?
Es sollte keine Moschee in Graz gebaut werden, wo abgemacht wird, welches 16-jähriges-Mädchen welchen 70-jährigen Mann heiratet. Das ist jetzt kein Vorurteil!

seek+destroy
20
15.11.2011, 14:46

kein vorurteil

*lol*

zumind. befinden sie sich auf saudi-niveau mit ihrer forderung, sie müssten die leut in s-a. doch bestens verstehen denk ich !

Michael Bakunin
00
13.11.2011, 20:05

das ist das richtige lied für dich:
http://www.youtube.com/watch?v=HvPyo0W-0v0
*lol*

Pele_2008
62
12.11.2011, 21:13
Wenn sie glauben,

dass eine Moschee in Graz zu Saudi-arabischen zuständen in Österreich führt, Ist das zumindest ein Vorurteil.

Promille Prolet
11
18.11.2011, 08:52
ja und

wenn sie glauben, dass das nicht genau das ziel vieler moscheebauer und besucher ist, dann ist das ein irrtum

Hört auf mich
16
12.11.2011, 23:40

Eine Mosche wird sicherlich nicht zu saudiarabischen Zuständen führen.
Aber man sollte diesen Terror-Verein keinerlei Möglichkeit geben gegen unsere freiheitlich, demokratischen Grundsätze aktiv zu werden.
Im Deckmantel der Religionsfreiheit versucht man uns zu unterwandern und die Welt zu versklaven.
Dieser Terror-Verein gehört als terroristische Vereinigung verboten!

Pele_2008
42
13.11.2011, 22:38
Von welchem Terror-Verein reden sie hier?

Der Islam ist eine Religion, wie alle anderen auch.
Und wie in jeder anderen Religion zu anderen Zeiten, gibt es auch bei dieser Religion Extremisten die den Koran so auslegen, dass er terroraktionen rechtfertigt. Das macht den Islam nicht zu einem "Terror-Verein" und berechtigt nicht, den Menschen die Ausübung ihrer religion und die errichtung von heiligen Städten abzusprechen.

Der Terror der sogenannten "christlichen Nationen" während der Kreuzzüge waren nichts anderes, als das was heute djihad heisst, und die Verfolgung der Juden durch die katholische Kirche war auch nicht harmloser, als der Krieg mancher Islamisten (das ist was anderes als Moslems) gegen den "Westen".

Geändert haben sich nur die technischen Möglichkeiten.

Jürgen Rembremerding
23
14.11.2011, 09:12
"Der Terror der sogenannten "christlichen Nationen" während der Kreuzzüge waren nichts anderes, als das was heute djihad heisst"

Erstens ist das ein bisserl her, zweitens waren die Kreuzzüge eine Reaktion auf die Expansion des Islam in die christliche Welt.

Feuergeist
 
00
16.11.2011, 11:04
Kurze Zwischenfrage:

Wann verjährt Völkermord denn?
Ich frag nur, weil sie anführen das die Kreuzzüge schon eine Weile her sind.....

seek+destroy
20
15.11.2011, 14:52

oweh oweh

die kreuzzüge sollen eine reaktioon der islam. expansion sein?? mit dieser aussage disqualifizieeren sie sich ernst als ernstzunehmender diskussionspartner.

nicht einmal papst urban selbst hat das gesagt.
den kreuzz. dienten innereurop. beweggründe: einerseits zur stärkung der kath. krichenmacht u so konnten u.a. nicht erbberechtigte fürstensöhne doch noch zu ein stücklein land u reichtum kommen.
auf jeden fall waren die kreuzzüge ein verbrechen !

Felix Meritis
01
16.11.2011, 07:31

Das hat Urban sicherlich nicht gesagt. Tatsächlich war Jerusalem an die Türken gefallen, die in Folge christliche Pilger oft töteten oder versklavten. Es gab auch einen offiziellen Hilferuf aus Byzanz. Sicherlich war das vor allem ein Anlass, allerdings könnte man ja auch die moslemische Expansion als Verbrechen bezeichnen.

Pele_2008
00
15.11.2011, 07:07
Auch wenn es lang her ist, war es trotzdem Terror.

Man kannte halt nur den Begriff noch nicht.

"Reaktion auf die Expansion des Islam in die westliche Welt."
Scherz? Wieso sollte der nahe Osten im 11. und 13. Jahrhundert westliche welt gewesen sein? War bestenfalls Teil des Expansionsdrang der westlichen Welt und nicht alles was diese westliche Welt mit brutaler Waffengewalt erobert hat, wurde deswegen westliche Welt - wie die Geschichte der Kolonialisierung deutlich zeigt.

Der Kluge
01
24.11.2011, 16:36

Im Jahre 1071 hatten die islamisierten Seldschuken Anatolien und Antiochia erobert und Ostrom bedroht.

Spanien, Sizilien und Balearen waren erobert worden, der Mittelmeerraum faktisch von Islam dominiert und Italien, Frankreich drohte die Islamisierung.
Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang dass auch Ägypten, Irak, Palästina, Antiochia einst wohlhabende Blüte- und Machtzentren des Christentums waren.

Leider wird die Islamische Expansion heute verklärt, die Islamherrschaft über die Christen/bzw. Islamisierung verniedlicht und die Kreuzzüge geächtet. Dieses blinde Geschichtsverständnis ist von reinem westlichen Selbsthass geprägt.

Kreuzzüge waren ein Detail der Geschichte, eher Verteidigungskriege, Islam expansion nicht

Promille Prolet
00
18.11.2011, 08:54
stimme zu

beides terror.

mit dem unterschied, dass die kreuzzüge terror "waren", weil sie lange vorbei sind. im gegensatz zum anderen terror, der leider noch anhält.

Michael Bakunin
10
13.11.2011, 20:04

ja klar.
kann es sein, dass du unter verfolgungswahn leidest?

Stefan 123
17
12.11.2011, 11:14

Schon ein lustiges Volk die Saudis, Todesstrafe auf Gotteslästerung, auspeitschen falls eine Frau mit dem Auto fährt usw....
Alles kein Problem, Wahlen sind auch ein Fremdwort dafür gibts eine Religionspolizei.
Also die westlichen Länder sollten es sich in Zukunft nochmal überlegen dieser Hinterweltler Monarchie die neusten Waffen zu verkaufen. Da ist ja der Iran noch ein liberaler Staat im Vergleich dazu.

NONE
00
23.11.2011, 02:08

Es geschieht aber gerade das Gegenteil.

Europa hilft mit das Saud Regime weiter aufzurüsten. Und alle Welt steht nun gegen Syrien und dem Iran. Mit Russland und China als Stellvertreterkonflikte.

Die NATO soll sofort aufgelöst werden und Waffenlieferungen aus dem EU Raum dürfen nicht mehr an Diktaturen möglich sein.

rowdy
29
12.11.2011, 07:45
Es ist Zeit dem Islam so zu begegnen

wie er selbst mit anderen Religionen umgeht.

Darüber kann sich niemand beschweren.

lassen Sie mich durch
00
14.11.2011, 09:50

wie soll das denn gehen,ich meine deren Länder und Bodenschätze haben wir schon,Bomben werfen wir auch auf deren Köpfe in Irak Afganistan,Pakistan (Drohnen angriffe) in Jemen Libyen usw....

was schlagen Sie vor?
sollten wir Vielleicht doch die A bombe auf die Werfen?
das wird aber in Falle Saudie Arabien Schwer da es nach Israel der Beste Freund der USA und des Westens ist, das sind unsere Verbündete denen verkaufen wir Panzer F16 Kampfflieger und jegliche Waffen die wir nur verkaufen können, also was Schlagen Sie vor.

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