Umfrage

Welche Jobs zufrieden machen

Max Daublebsky, 11. November 2011, 13:34
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    foto: ap/thomas kienzle

    Hinter den Bankschaltern ist man zufrieden - trotz des zuletzt eher schlechten Images der Bankbranche

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    grafik: apa

Bildung laut Arbeitsklima-Index als Schlüsselfaktor für gutes Einkommen und Zufriedenheit der Österreicher im Job

Am zufriedensten in ihren Berufen sind Bankangestellte, Büroangestellte ohne Kundenkontakt und FinanzberaterInnen, während sich Reinigungskräfte, BerufsfahrerInnen und KassiererInnen am unteren Ende der Skala befinden. Das hat die Arbeiterkammer Oberösterreich gemeinsam mit dem Sozialforschungsinstitut SORA und dem Institut für Empirische Sozialforschung (IFES) in der jüngsten Erhebung des "Arbeitsklima Index" herausgefunden. Seit 1997 werden dabei jährlich 4000 Befragungen über die Zufriedenheit der ÖsterreicherInnen mit ihrer Arbeit durchgeführt.

Einkommen ist wichtig, aber nicht alles

Bankangestellte sind mit einem Index von 119 Punkten am zufriedensten. Ausschlaggebend dafür sind ein gutes Einkommen, hohes Ansehen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die geringe körperliche Belastung. Aus den gleichen Gründen folgen mit 118, beziehungsweise 117 Punkten, Büroangestellte ohne Kundenkontakt und FinanzberaterInnen auf den Plätzen zwei und drei. Trotz vergleichsweise niedrigem Einkommen positionieren sich KindergartenpädagogInnen auf dem vierten Platz. Diese Berufsgruppe ist vor allem mit ihrem gesellschaftlichen Ansehen, der Sinnstiftung des Berufs und mit den Möglichkeiten zur Weiterbildung zufrieden.

Vergleichsweise unzufrieden sind dagegen Reinigungskräfte (98), BerufsfahrerInnen (98 Punkte) und KassiererInnen im Handel (99 Punkte). Gemeinsame Nenner sind dabei das niedrige Einkommen, geringes Ansehen, die starke gesundheitliche Belastung und die schlechte Vereinbarung von Beruf und Familie.

Bildung als Schlüsselfaktor

"Wer nicht mehr als einen Pflichtschulabschluss vorweisen kann, hat heute kaum mehr Chancen auf einen guten Job", so die Initiatoren des "Arbeitsklima Index". "Bildung spielt eine enorme Rolle für die Zufriedenheit der Menschen - sowohl im Bereich der Arbeit als auch generell", sagt Christoph Hofinger von SORA. Es sei positiv anzumerken, dass die Zahl jener, die nur über einen Pflichtschulabschluss verfügen immer geringer wird. Gleichzeitig würden jene ohne eine darüber hinausgehende Bildung immer weiter in die gesellschaftliche Isolation gedrängt, da sie über geringe Einkommen und wenig Aufstiegschancen verfügen.

Stimmung schlechter als vor der Krise

Erkennbar ist im jüngsten Index, dass sich die allgemeine Stimmung der ArbeitnehmerInnen seit Beginn der Wirtschaftskrise 2007/08 verschlechtert hat. Die Einschätzungen zur wirtschaftlichen Zukunft und zur sozialen Position der ArbeitnehmerInnen haben genauso einen Tiefpunkt erreicht wie auch die Erwartungen an Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und die Einschätzung der Chancen, nach dem Job-Verlust wieder eine Stelle zu finden. Vor allem die ArbeitnehmerInnen ab 46 Jahren zeigen sich laut Index besonders pessimistisch. (Max Daublebsky, derStandard.at, 11.11.2011)

Testen sie ihre Zufriedenheit im Job: Arbeitsklima-Selbsttest

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 169
1 2 3 4
santa fe
 
11
12.11.2011, 19:29
die entscheidende meldung ist, dass sich die situation der arbeitnehmer verschlechtert.

arbeitslosigkeit und inflation steigen, die reallöhne und die respektierung am arbeitsplatz sinken, 1% der weltbevölkerung war noch nie so reich.

1% kann nicht 99% beherrschen, wenn letztere sich über die zusammenhänge informieren und sich zum zwecke der demokratie-erneuerung organisieren.

die FI (finanzindustrie) hat sich den demokratischen grundsätzen von gleichheit, mehrheitsentscheidung und wohlfahrtsstaatlichkeit zu unterwerfen. sie muss das

BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN für alle

finanzieren und damit die souveränität jedes einzelnen staatsbürgers wiederherstellen. sie stabilisert mit dem BGE die allgemeine kaufkraft, von der die wirtschaftserholung zu 80% abhängt. dass dadurch machtverlust eintritt, hat sie zu akzeptieren.

Neuer Nick neues Glück
00
12.11.2011, 12:36

Was ist nur mit dem Kinn von Daumenmann passiert?

E Pie
 
04
12.11.2011, 12:19
meine arme nachbarin eine gescheite frau

mit 39 jahren ist jetzt nach der kindererziehung (gelernte friseurin) wieder auf jobsuche. bei den reinigungsfirmen wurde nie das vereinbarte gehalt bezahlt aber dafür musste sie jeden tag 30 min. früher dort sein und durfte danach 1,5 std. später nach hause gehen. bezahlung natürlich keine. die ak hat dann das geld eingetrieben, der berater wusste die namen dieser schwarzen schäfchen auswendig !!!! warum wird diesen firmen nicht der gewerbeschein entzogen und warum werden diese firmen noch durch das ams unterstützt??? in österreich läuft soviel drecksgesindel rum das ist unglaublich. ich hatte es in meinem leben auch nie leicht aber so eine abzock mentalität musste ich nie erdulden...

Sabine Werner
00
12.11.2011, 18:48

@E Pie,
du mußt nicht glauben, sowas passiert nur in so miesen Buden. Eine meiner Firmen - nach außen hin superseriöser renomierter Betrieb - schuldet mir noch bis dato ein Gehalt und Papiere - geht halt jetzt über den Anwalt. So dreckige Machenschaften kommen leider öfter vor, als man glaubt.

E Pie
 
00
12.11.2011, 12:12
die industrie und das kleingewerbe scheint´s

nicht mehr zugeben ?....

obibiber
00
12.11.2011, 11:18

bezahlung bei jobs so gestalten, dass jene jobs, die am wenigsten gemacht werden wollen, besser bezahlt werden als solche, die alle machen würden.

Solemnly Soliloquising Somnambulist
00
12.11.2011, 10:20
wenn der wecker morgens läutet

und man sich fragt wo man ist und was man jetzt tun soll und einem die hockn einfällt und einem dann spontan dieses bild ins gedächtnis springt:

http://www.kunstlinks.de/material/... unch_3.jpg

zusammen mit einem schrei, dann ist die zufriedenheit wahrscheinlich eher gering

Dr. Hannibal Fekter
23
12.11.2011, 01:09
Man muss schon sehr gewissenlos sein um als bankangestellte zufrieden zu sein.

Minister der Ökomonie
00
12.11.2011, 14:05

Psychopathen haben keinen Zugang zu Empathie...

Stenmurks
00
12.11.2011, 12:48

Glaubst wirklich, dass irgendjemand der in der Bank administrative oder Projekttätigkeiten macht sich mit Gewissenbissen herumschlagen sollte. Die oberen 5 %, die das betrifft sind dermaßen gut bezahlt und indoktriniert, dass es ihnen auch wieder egal ist.

Nexialist
00
12.11.2011, 10:58
dann würden die OMV, BP usw. Angestellten aber ganz oben rangieren

schließlich haben diese Firmen mit der Verteuerung der Energie die Krise erst vorbereitet.
2006/2007 sind die Energiepreise ja explodiert obwohl die Preise in Rotterdam nicht so stark gestiegen sind.

Ich protokolliere die Preise mit - zB ist von September auf Oktober der günstigste Preis für Diesel um rund 5 cent gestiegen, was einer Teuerung von 4% entspricht - in nur einem Monat
Oktober auf November nochmal 2% drauf, also 5-6% in zwei Monaten...
in einem Jahr ist der Preis von 1,09 auf aktuell 1,35 gestiegen, was einer Teuerung von fast 20% entspricht.

Wegen der allgemeinen Krise kümmert sich halt leider niemand drum...

Ober Heinzi
20
12.11.2011, 11:28
lol Sie haben die Eierspeis erfunden

Und Sie glauben ernsthaft, dass OMV, BP, Shell etc. Ihr Geld mit Diesel und Benzin verdienen?

Aber wenn Sie es protokolliert haben wirds schon stimmen. Und % Rechnen können Sie auch noch - das reicht sicher für den größten Aufdecker des 21. Jhdt.!

Gratulation der Herr!

Mr. Marple
00
17.11.2011, 16:00
warum eigentlich der Herr ? :-)

Nexialist
00
12.11.2011, 14:02
und der Sinn ihrer Antwort?

der bleibt einem leider verschlossen - nur unsachliche provokante Formulierungen ohne Inhalt...

das Einzige... was meinen denn sie, woran ein Mineralölkonzern sein Geld verdient, wenn nicht an den Produkten die er produziert?

Dr. Hannibal Fekter
00
14.11.2011, 21:39
Schon mal was von Begriffen wie "Börse" und "Aktien" gehört?

Ober Heinzi
20
12.11.2011, 15:01
Und Sie haben ihrem Posting von Produkten und nicht ausschließlich von Diesel geschrieben hm?

Nona verdient der Mineralölkonzern an seinen Produkten. Aber die Cashcows sind gerade in Mitteleuropa wo wir eine dramatische Überproduktion - ja Überproduktion an Raffinaten wie Diesel, Kerosin und Benzin haben eben nicht genannte. Verdient wird mit LPG, NLG, Propylen -->PP, Ethylen--->PE, Vanadium, Spezialölen und Bitumen.
Und warum glauben Sie Menschen die für diese Konzerne arbeiten in den Dreck ziehen zu dürfen? Warum verwenden Sie dann die Produkte die diese Menschen für Sie produzieren hm? Ab sofort ersuche ich Sie ohne Erdölprodukte zu leben oder einfach die Go zu halten. Also ab auf die Bäume - genießen sie die "Natur".

Der sich den Wolf tanzt
00
12.11.2011, 01:04
wo rangieren die tankstellenpächter?

E Pie
 
00
12.11.2011, 12:24
die klopfen sich wie donald duck lachend

jeden tag auf ihre schenkel. die politik hat es ja geschafft das jeder heute ein auto benötigt. die öffis am land wurden fast alle eingestellt (postbus adee) . der speckgürtel um die großstädte wächst und wächst. das land wird entvölkert.
ich bin wirklich froh schon 75 jahre alt zu sein, aber wenn ich an die zukunft meiner enkelkinder denke wird mir ganz mullmig...

Silvio Lackner
24
11.11.2011, 21:23
Der Ober sticht den Unter. Das nennt sich heutzutag "Bildung".

Wer die bessere Karte hat, darf eintreten. Wenn er ein Ar++++ch ist: wurscht, er hat das Zertifikat für Wohlstand.

h 90
00
12.11.2011, 09:38

Was ganz OK war solang Bildung gratis war. Hat ja jeder koennen der wollte.

RS69
 
50
12.11.2011, 02:33

Bezahlt werden's nicht für's nett sein, sondern für Leistung. Sowas aber auch.

Harry Y.
 
00
12.11.2011, 11:53
Es funktioniert noch,

der Zeitpunkt ist noch nicht gekommen. Aber irgendwann wird man mit "Leistungen", die im Lügen und Betrügen (ob von potentiellen Anlegern oder, in der Politik Bürgern) bestehen, keine Erfolge mehr einfahren und keine Profite mehr kassieren.

Aracni Santini
01
12.11.2011, 09:56
ein angenehmens Arbeitsklima ist wichtig für Teamarbeit und Leistungsfähigkeit

Ein Personalberater hat ein Buch geschrieben über Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit Füßen treten, ein schlechtes Arbeitsklima haben, wo aus diesem Grund die Leute häufig wechseln, Wissen verloren geht, geringere Leistung erfolgt (wenn einer gekündigt hat strengt er sich nicht mehr voll an und ein neuer muss erst alles lernen um volle Leistung bringen zu können - da wurden im Schnitt 6 Monate mit geringer Leistung ausgerechnet bis der Level wieder stimmt.) Häufiger Mitarbeiterwechsel kostet also viel. Sogenannte Social Skills von Managern sind wohl nur am Papier wahr. In der Regel werden alle möglichen Typen als leitendes Personal eingesetzt, die sich dann benehmen wie die S..., weil sie sind ja Manager, nicht Einmal Respekt ist vorhande

E Pie
 
00
12.11.2011, 12:27
mag sein, abe wie sieht die wirklichkeit aus ?

es gibt mehr arbeitssuchende alls offene stellen und das bleibt auch in zukunft so... kein facharbeitermangel der nicht durch verlagerung oder technik ausgeglichen werden könnte. die gewerkschaft ist nur mehr für beamte, lehrer, großindustrie, gemeindebedienste ect. da. der rest wird den unternehmern zum fraß vorgeworfen...

Carlos Clementin
00
12.11.2011, 08:49

Lieber Post(er) Sie haben vergessen Ihr Posting in Ironie-Klammern zu setzen, sehen Sie sich doch mal die Leistungen der Spitzenverdiener im vergleich zu den Lohnsklaven am Arbeitsstrich an ...
Könnte aber auch sein, dass die Bezahlung an Blindleistung und nicht an Wirkleistung gekoppelt ist.

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