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vergrößern 650x433Great Los Angeles Walk 2011
Der nächste "Great Los Angeles Walk 2011" startet am Samstag, 19. 11. 2011 um 9 Uhr. Treffpunkt ist die Triforium-Skulptur am Fletcher Bowron Square. Von hier geht es durch die Nachbarschaft des wohl berühmtesten Exports der Stadt: Hollywood. Man denke dabei an Musso & Frank's, das Restaurant, wo schon Rudolph Valentino und Orson Welles speisten. Oder an Grauman's Chinese Theatre, den Walk of Fame, das Hollywood Roosevelt Hotel, das Capitol-Records-Gebäude oder die berühmte Kreuzung "Hollyood und Vine".
Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmer verpflegen sich selbst. Der Weg führt ungefähr 30 Kilometer bis zum Pazifik und führt von Downtown Los Angeles, Echo Park, Los Feliz, Hollywood, West Hollywood, Beverly Hills, Westwood bis nach Santa Monica. Die Tradition, zirka um 17.00 Uhr den Strand zu erreichen, wird aufrechterhalten.
Alle Infos auf www.greatlawalk.blogspot.com
"Nobody walks in L.A". So singt in in den 80ern die New Wave Band "Missing Persons". Auch heute gilt, dass man in Los Angeles nicht zu Fuß geht. Wer in der Stadt mit der höchsten Kraftfahrzeugdichte der Welt dennoch die meist holprigen Gehwege benutzt, erntet meist schiefe Blicke - und schiebt oft einen Einkaufswagen mit dem gesamten Hab und Gut vor sich her.
Darum fällt die Initiative des Journalisten Mike Schneider auf. Bereits zum fünften Mal organisiert er im Herbst 2010 den "Great Los Angeles Walk". Die Idee ist einfach: Alle, die Lust haben, wandern mit Mike Schneider und seiner Frau Maria einen der großen Boulevards der kalifornischen Metropole entlang, und zwar vom Anfang bis zum Ende. So spult die Gruppe an diesem Wandertag eine Strecke von ungefähr 25 Kilometern ab. Der Termin liegt immer am letzten Samstag vor dem amerikanischen Erntedankfest. Die Wanderung ist kein Wettlauf. Schlendern gehört dazu, denn Sehenswertes, das sonst unbemerkt bliebe, soll in den Fokus rücken. Fährt man bloß mit dem Auto vorbei, verschwindet vieles. Am 21. November vergangenen Jahres gibt der Wilshire Boulevard, eine der längsten Ost-West-Achsen von Los Angeles, die Route vor. Der Weg führt vom Pershing Square in Downtown bis zum Pazifikstrand nach Santa Monica. Die Wettervorhersage ist nicht freundlich und prophezeit starken Regen. Mike Schneider bloggt daher am Vorabend noch eine kleine "Jetzt erst recht"-Botschaft und bittet um angemessene Kleidung. Am Wandertag selbst freut er sich, dass dennoch an die 100 Personen zum Treffpunkt auftauchen. Bei schönem Wetter hätte er mit 350 Fußgängern gerechnet. Die Regenwolken sind aber freundlicher als die Vorhersage und ziehen sich nach ein bisschen Sprühregen gänzlich zurück.
Vor dem Start am Pershing Square ergreifen noch zwei Männer ein Megafon. Kevin Roderick and Eric Lynxwiler sind Autoren eines Buchs über den Wilshire Boulevard. Sie skizzieren für die Anwesenden die Geschichte der Straße als die Geschichte von Los Angeles. Der "Wilshire" war anfangs ein Weg durch ein Gerstenfeld, der durch immer mehr Wohlstand ausgebaut, letztendlich seinen Verlauf bis zum Pazifikstrand ausdehnte. Dieses Ziel hat auch die Gruppe vor Augen, um dort nach einem erfolgreichen Wandertag in einem reservierten Restaurant Margaritas zu schlürfen.
Rucksack und Wasserflasche
"Die Teilnehmer kommen aus allen Altersgruppen", sagt der 37-jährige Mike Schneider. "Wir hatten schon Eltern, die Kinderwägen mit ihren Neugeborenen vor sich her schoben, genauso wie den älteren Herrn, der gerade von einem Herzinfarkt genesen, unbedingt dabei sein wollte. Die meisten sind aber zwischen 18 und 50 Jahre alt. Sie alle lieben Los Angeles und die Natur."
Um zehn Uhr Vormittag setzt sich der Tross mit Regenjacken und rucksackbewehrt in Bewegung. Eine Frau trägt einen Flaschengürtel, in dem gleich zwei Wasserflaschen stecken. Der Tag ist noch lang und der Pazifik noch weit. Wer den Start am Pershing Square versäumte, muss dennoch nicht zu Hause bleiben. Via Twitter geben die Teilnehmer den aktuellen Standort durch. Später auf die Gruppe aufzuschließen fällt daher leicht.
Alle Teilnehmer erhalten Broschüren des Los Angeles Conservancy, der örtlichen Organisation für Denkmalpflege. Darin finden sie eine Auflistung aller historisch bedeutsamen Orte entlang des Boulevards - wie das Bullock's Wilshire, ein Art-déco-Wolkenkratzer aus dem Jahr 1929, oder das im neogotischen Stil erbaute Park Plaza Hotel, das oft als mondäne Kulisse für Hollywoodfilme diente.
In den Los Altos Apartments gibt es für die Truppe sogar eine Führung durch die Gemächer des Medien-Tycoons William Randolph Hearst. Wegen der fast kitschigen Opulenz ein verborgener Schatz am Wegesrand. Vorbei geht es auch am einstmals berüchtigten und häufig besungenen MacArthur Park. Heute lassen sich hier nach langen Jahren der Drogenkriminalität und unzähligen Morden zwischen verfeindeten Gangs wieder Boote mieten, um über den beschaulichen See zu rudern. Dafür nimmt sich die Wandergruppe aber keine Zeit. Eine Überraschung erwartet die Gruppe kurz später beim historischen Wiltern Theatre. Groß prangt auf der riesigen Ankündigungstafel ein Willkommensgruß. Unter dem Schild mit den Lettern "Welcome Greater LA 2010 Walk" bleibt dann doch Zeit für ein Gruppenfoto.
Mike Schneider hat den Spaziergang liebevoll geplant. Als die Wanderer einen bestimmten Abschnitt zur Mittagszeit erreichen, finden sich plötzlich in den Imbissläden der Umgebung spezielle Angebote für den "LA Walk 2010". Die Sandwiches nur für einen Dollar mag jeder. Wer sich danach ein wenig müde fühlt, nutzt zur Überwindung der steileren Passagen des Boulevards schon einmal kurz ein öffentliches Verkehrsmittel. Das ist erlaubt, handelt es sich doch nicht um einen sportlichen Wettlauf.
Am Nachmittag kommt es dann zu einem schon traditionellen Vorgang. Die Gruppe trifft auf eine Hochzeitsgesellschaft. "Vielleicht liegt es daran, dass dieser Samstag im Herbst ein beliebter Tag ist, um zu heiraten, aber irgendwie schaffen wir es jedes Jahr, eine Hochzeit zu sehen. Da jubeln und applaudieren wir dann heftig zur Freude des frisch gebackenen Ehepaars."
Danach wandert die Gruppe unter einem Himmel, der sich in knalligem Rosa auf das Abendrot vorbereitet, auf den Pazifik zu. Am Strand von Santa Monica ist mit der berühmten Marienstatue im herzförmigen Grasfeld das Ziel erreicht. Wie als Bonus für den gelungenen Tag, verabschiedet sich genau in diesem Moment die Sonne ins Meer. (Peter Fuchs/DER STANDARD/Rondo/11.11.2011)
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da haben sie ja noch nicht mal den ganzen sunset boulevard geschafft.
und schön ist das sicherlich auch nicht. im grund ist l.a. eine drecksstadt sondergleichen. das, was schön ist, ist 20-40 autobahnminuten vom zentrum entfernt (santa monica, venice beach, die küste richtung norden, etc.).
http://de.wikipedia.org/wiki/Suns... s_Angeles)
mal 2 tage oberflächlich urlaub gemacht in la?
gerade der Wilshire Boulevard hat durchaus sehr nette abschnitte und ist sehr abwechslungsreich - korea town -Miracle Mile - Beverly Hills - Park Mile - Westwood - Brentwood - Santa Monica
sicher die schönste Strasse von Downtown LA zum Parcific - ein paar fade abschnitte hat jede Strasse und der weg ist sicher um einiges schöner und interessanter als jede Wanderung mit 25km auf eine der Langen Strasse in Österreichs Städten.
nein, mit oberflächlichem urlaub in l.a. kann ich leider nicht dienen. in beverly hills glaubt man in disneyland zu sein, so unecht sieht alles aus (und ist es auch). das einzige was mir wirklich gefällt sind die strandgegenden, und auch noch melrose av. dann hat es sich. downtown ist jenseitig, und das drumherum erst recht. dass an den schönen stränden nach sonnenuntergang ein betretungsverbot herrscht sagt auch schon alles.
beverly hills ist bezogen auf wien ungefähr so wie der pratervorplatz. wer sowas mag, bitte gerne. aber ich steh nicht so auf 10-20 jahre alte gebäude, die mit styroporverbauungen auf 19.jhdt. getrimmt wurden. manche finden ja auch las vegas "schön".
shopping gegenden sind beinahe weltweit gleich schlecht. beverly hills und hollywood hills sind schoene wohngegenden, wenn man die kohle hat...
die stimmungsvollere altstadt ist bestimmt in pasadena...aber es kommt halt drauf an was sie suchen.
mir gefaellts jedenfalls besser auf mit palmen gesaeumten strassen unter blauem himmel zur arbeit zu fahren, als mit grantigen wiener an einem regnerisch-kalten tag im 13A um haeuserecken geworfen zu werden...
naja,f inde ich nicht, ich bin so und so der meinung jede stadt hat vor udn nachteile.
Naja aber im grossen und ganzen is L.A. schon schön, wobei das schönste wohld er griddith park und der strand ist, downtown udn chinatown auch, der rest find ich jetzt nicht besonders, grad beverly hills ist wenn man on europa kommt ein witz. Ich wird was in Europa normal ist als Luxus verkauft.
... das ist wichtig: http://www.youtube.com/watch?v=Aml4-hJxNBs
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