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Aluminium: Recycling ohne Qualitätsverlust

6. Mai 2013, 00:00

Die Wiederverwertung von Aluminium im Baubereich liegt heute bei über 96 Prozent. Zudem: Aluminium ist durch Umschmelzen unendlich oft herstellbar.

Aluminium - eingesetzt u. a. für die Erzeugung von Profilen für Fenster, Türen und Fassaden - ist das häufigste Metall der Erdkruste und daher in fast unerschöpflichem Ausmaß vorhanden. Bei der Gewinnung werden heute modernste, ökologisch verträgliche Technologien eingesetzt. Durch Ressourcenschonung, Emissionsverminderung und weitgehender Kreislaufführung von Betriebsstoffen, Schrotten und Altmaterial ist Aluminium ein ökonomisch und ökologisch nachhaltiger - ökoeffizienter - Werkstoff.

Recycling wichtiges Kriterium für Ökobilanz

Für die ökologische Beurteilung von Fenster- oder Fassadenprofilen aus Aluminium müssen neben der Herstellung auch die Verwendung und das Recycling herangezogen werden. Dies entspricht dem Grundprinzip der Ökobilanzierung. Die bei der Aluminiumproduktion investierte Energie bleibt im Metall gespeichert und ist auf Grund der natürlichen Korrosionsbeständigkeit des Materials bis zum Ende der Nutzungsdauer verwendbar.

Durch Umschmelzen unendlich oft herstellbar

Aluminiumprofile werden nach ihrem Einsatz ohne Qualitätsverlust recycelt und stehen durch Einschmelzen wieder als hochwertiges Metall zur Verfügung. Die Langlebigkeit des Werkstoffes Aluminium und die hohe Recyclierbarkeit bewirken die Schaffung eines "Aluminiumpools". Das Umschmelzen von Schrotten bringt eine Stromersparnis und eine Reduktion von CO2-Emissionen von bis zu 95 % gegenüber der Herstellung aus Tonerde. Die österreichische Aluminiumindustrie erzeugt jährlich rund 200.000 Tonnen

Über 96 Prozent Recycling am Bau

Dank der langen Lebensdauer von Aluminiumprodukten in Bauanwendungen sind weltweit noch immer rund 200 Millionen Tonnen Aluminium in Gebrauch. In Europa werden über 96 % des in Gebäuden eingesetzten Aluminiums gesammelt und recycelt. Der Aluminiumbedarf wird zu rund 40 % über das Recycling von Altaluminium gedeckt - Tendenz steigend.

Urban Mining

Aufgrund der weltweiten ständigen Verknappung der Rohstoffe und steigender Rohstoffpreise gewinnt "Urban Mining" immer mehr an Bedeutung. Die Gebäude von heute helfen bei der Sicherung der Rohstoffversorgung von morgen. Eine gute und umfangreiche Planung und Bewertung von Gebäuden ist unverzichtbar, um "städtische Minen" für zukünftige Generationen zugänglich zu machen. Aluminium spart aufgrund seiner hohen Recyclingfähigkeit Ressourcen und kann in Zukunft entscheidend zu einer nachhaltigen Rohstoffversorgung beitragen.

An Aluminiumprodukten gehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz derzeit jährlich rund 600.000 Tonnen in den Bausektor (Österreich: rund 45.000 Tonnen). Aufgrund der langen Lebensdauer von Gebäuden baut sich hier ein gigantisches Rohstoffreservoir auf, das über fünf Jahrzehnte gesehen rund 30 Millionen Tonnen Aluminium beträgt. Laut TU-Wien kommt auf jeden Österreicher durchschnittlich ein Materiallager von rund einer Tonne Aluminium.

ALU-FENSTER-Zeichen für geprüfte Qualität

Das ALU-FENSTER-Zeichen symbolisiert das Zusammenspiel von Metallbautechnik und hochwertigen Aluminium-Profilsystemen. Es ist die Gemeinschaftsmarke von österreichischen Metallbaubetrieben, Systemanbietern und Oberflächenveredlern. Das Zeichen repräsentiert erstklassige Metallbautechnik bei Fenstern, Türen, Wintergärten, Portalen und Fassaden. Es steht für planerisch, technisch, ökonomisch und ökologisch einwandfreie Leistungen und geprüfte Qualität.

  • Sortiertes Altaluminium

    Sortiertes Altaluminium

  • Der Kreislauf beim Recycling von Aluminium

    Der Kreislauf beim Recycling von Aluminium

  • Aus einem Meter Aluminium wird wieder ein Meter Aluminium
© www.alufenster.at

    Aus einem Meter Aluminium wird wieder ein Meter Aluminium

    © www.alufenster.at

  • Aluminiumfenster liegen bei der ökologischen Bewertung laut dem OI3-Index - dem Ökoleitindex  für Wohnbauförderungen in Österreich - im guten Mittelfeld.
Der OI3-Index ist ein Leitindikator für die ökologische Bewertung von Baustoffen, Bauteilen und Konstruktionen. Energie- und Stoffströme bei der Herstellung werden erfasst, dokumentiert und nach Treibhauspotenzial (GWP), Versäuerungspotenzial (AP) und Bedarf an nicht erneuerbaren energetischen Ressourcen (PEI n.e.) bewertet und in einer einzigen umweltrelevanten Kennzahl, dem OI3-Index, zusammengefasst. Je niedriger dieser OI3-Index ist, umso umweltverträglicher ist das bewertete Produkt bzw. Gebäude. Die Werte dieser Tabelle beziehen sich auf ein "Normfenster" (1,23m x 1,48m) mit 3-Scheibenverglasung und wurden zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Positionspapier ALU-FENSTER im Juli 2010 mit dem baubook Rechner berechnet.

    Aluminiumfenster liegen bei der ökologischen Bewertung laut dem OI3-Index - dem Ökoleitindex für Wohnbauförderungen in Österreich - im guten Mittelfeld.

    Der OI3-Index ist ein Leitindikator für die ökologische Bewertung von Baustoffen, Bauteilen und Konstruktionen. Energie- und Stoffströme bei der Herstellung werden erfasst, dokumentiert und nach Treibhauspotenzial (GWP), Versäuerungspotenzial (AP) und Bedarf an nicht erneuerbaren energetischen Ressourcen (PEI n.e.) bewertet und in einer einzigen umweltrelevanten Kennzahl, dem OI3-Index, zusammengefasst. Je niedriger dieser OI3-Index ist, umso umweltverträglicher ist das bewertete Produkt bzw. Gebäude. Die Werte dieser Tabelle beziehen sich auf ein "Normfenster" (1,23m x 1,48m) mit 3-Scheibenverglasung und wurden zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Positionspapier ALU-FENSTER im Juli 2010 mit dem baubook Rechner berechnet.

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