Innenstadt-Anrainer fordern durchgängige Alternativrouten
Wien - Das neue Nobel-Einkaufszentrum in der Wiener Innenstadt wird nicht nur einen der weltweit größten Louis-Vuitton-Stores mit sich bringen, sondern auch die Ausweitung der Fußgängerzone auf die Bogner- und Seitzergasse.
Zum Leidwesen der Anrainer ändern sich damit auch die Routen der City-Busse 1A, 2A und 3A. Eine Fahrt von Schotten- bis Stubentor wird nur noch mit Umsteigen möglich sein, Schwedenplatz wird als Anfahrtsziel gänzlich gestrichen.
Bürgerinitiative Rudolfsplatz
Waltraud Rücker, Jahrgang 1923, engagiert sich diesbezüglich in der Bürgerinitiative Rudolfsplatz. Die Wipplingerstraße böte eine Ausweichroute, damit die Busse weiterhin den ersten Bezirk ohne Umsteigen queren könnten.
Ältere Menschen wie sie selbst seien gezwungen auf Taxis umzusteigen, oder ihren Aktionsradius zu verkleinern, bedauert sie. Die U-Bahn eigne sich weder für kurze Strecken, noch für betagte Menschen, so Rücker. "Das weiß man nicht, so lange man jung ist." (juh, DER STANDARD, Printausgabe, 10.11.2011)